(ASK)-Stadtvertreterin möchte Oberbürgermeisterin werden

(red/pm). Schwerin hat eine weitere Oberbürgermeister- kandidatin. Stadtvertreterin Anita Gröger hat heute ihren Hut in den Ring geworfen.

 

Gröger, Anita
(ASK)-Stadtvertreterin Gröger

 

Anita Gröger, die zur Zeit für die (ASK) als Stadtvertreterin in der Schweriner Stadtvertretung sitzt, wird 2016 als Oberbürgermeisterin kandidieren. Das teilte die Wählergemeinschaft heute in einer entsprechenden Pressemitteilung mit.

 

Schwerin zu einer »lebendigen Stadt« machen

 

Die 36-jährige Berufspädagogin und Psychologische Beraterin arbeitet als Unterstützung der Geschäftsführung beim Schweriner Jugendring. Nach eigenen Aussagen tritt sie an um die Stadt »gestalterisch zu verwalten«. Sie möchte das »Stadteigentum erhalten und es Bürgerinitiativen zur Verfügung stellen«, heißt es in der Presseerklärung weiter. Die Unterstützung der regionalen Wirtschaft sei ihr ebenso eine Herzensangelegenheit wie der Erhalt und die Verknüpfung der kulturellen Landschaft Schwerins. »Voraussetzung für die Vielfalt, die für eine lebendige Stadt nötig ist, ist für sie bezahlbarer Wohnraum in allen Stadtteilen«. Auch dafür möchte sich Gröger einsetzen.

 

 
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Zukunftsweisend ist für Anita Gröger, bei allen Vorhaben die »sozial-ökologische Nachhaltigkeit zu berücksichtigen«. Auch weitere kreative Ideen sollen in den Gestaltungsprozess Schwerins mit einfließen. Dazu sollen laut Gröger, Vorschläge aus runden Tischen, Initiativen und Ortsbeiräten gleichwertig in Entscheidungsprozesse mit einfließen wie Fachausschussberichte und Anträge der Stadtvertretung. »Das ermöglicht transparentes Handeln und vereinfacht die Darstellung komplexer Zusammenhänge.«, ist sich Gröger sicher.

 

»Vielfalt ist langfristig die beste Stabilität. Darum ist es auch im Hinblick auf neue Bewohner, die in Schwerin eine neue Heimat finden, wichtig, Anlaufstellen und Räume der Begegnung zu schaffen, Vorurteile abzubauen und ein achtsames Miteinander zu leben«, sagt die Stadtvertreterin.

 

Herkömmlichen Wahlkampf wird es nicht geben

 

Anita Gröger lehnt herkömmlichen Wahlkampf ab. Sie möchte als Mitbewerberin zur Oberbürgermeisterwahl eine Wahl- und Beteiligungsmöglichkeit bieten und möchte zu verschiedenen Veranstaltungen, Aktionen und Gesprächsrunden im öffentlichen Raum einladen.

 

 

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