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Schweriner beim härtesten Radrennen der Welt

(sr). Mor­gen startet das härteste Radren­nen der Welt in den USA. Erst­ma­lig nehmen auch vier Schw­er­iner an diesem Ren­nen teil. Für das „Team MV” wird das eine Her­aus­forderung.    

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  • Veröffentlicht Juni 13, 2014
Das "Team MV" aus Schwerin bei der Abreise zum Race Across America v.l.n.r. Daniel Rackwitz,  Dennis Kruse, Stefan Nimke, Michael Kruse
Das „Team MV” aus Schw­erin bei der Abreise zum Race Across Amer­i­ca
v.l.n.r. Daniel Rack­witz, Den­nis Kruse, Ste­fan Nimke, Michael Kruse

(sr). Mor­gen startet das härteste Radren­nen der Welt in den USA. Erst­ma­lig nehmen auch vier Schw­er­iner an diesem Ren­nen teil. Für das „Team MV” wird das eine Her­aus­forderung.

 

 

In Ocean­side (Kali­fornien) begin­nt mor­gen das härteste Radren­nen der Welt, das »Race Across Amer­i­ca« , kurz RAAM. In höch­stens 216 Stun­den, also neun Tagen, müssen die Teil­nehmer die ins­ge­samt 55 »Check­Points« passiert haben und im Ziel angekom­men sein. Rund 1.000 Radren­n­fahrer gehen an den Start. Wenn der Startschuss ertönt, wer­den unter diesen Fahrern auch vier Schw­er­iner sein.
Das »Team MV« beste­ht aus den bei­den Extrem­sportlern Michael und Den­nis Kruse, die sich schon in der Ver­gan­gen­heit den spek­takulärsten Her­aus­forderun­gen gestellt haben. Läufe durch Wüste, Berg­w­erke oder Eiskanäle – das alles schreckt die bei­den Sportler nicht. Ver­stärkung haben sie für ihre aktuelle Her­aus­forderung beim Raderenn-Olympiasieger Ste­fan Nimke und Daniel Rack­witz geholt, der auch schon als Radren­n­fahrer erfol­gre­ich unter­wegs gewe­sen ist.

 
Eine Strecke von 4.800 Kilo­me­ter liegt vor dem Quar­tett aus Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Ins­ge­samt durch 14 US-Bun­desstaat­en führt das Ren­nen, mehr als 30 000 Höhen­meter wollen bezwun­gen sein und durch ins­ge­samt vier Zeit­zo­nen geht es dann ab mor­gen. Die Her­aus­forderun­gen sind also vielfältig. Dabei kommt es vor allem auf das Mannschaftsspiel an. Eine Pause gibt es bei diesem Ren­nen nicht. Immer muss min­destens ein Fahrer auf dem Rad sitzen und dem Ziel ent­ge­gen­stram­peln. Die let­zten 40 Kilo­me­ter bis zum Zielort Annapo­lis (Wash­ing­ton D.C.) müssen dann wieder alle vier Fahrer fahren.

 
Die Schw­er­iner gaben sich aber im Vor­feld ziem­lich selb­st­be­wusst. In weniger als fünf Tagen und 23 Stun­den möcht­en Sie das Ziel erre­icht haben. Das ist ein ziem­lich strammes Ziel, wenn man bedenkt, dass man dann kon­tinuier­lich eine durch­schnit­tliche Geschwindigkeit von 30 km/h fahren muss. Rocky Moun­tains, die Wüsten des Mit­tleren West­ens, die Appalachen – das alles sind Geschwindigkeit­shin­dernisse, die es in sich haben. Jed­er Sportler geht bei diesem Ren­nen an die Gren­zen, das weiß auch das Team aus MV.

 
In den USA genießt das RAAM eine große medi­ale Aufmerk­samkeit. Fernsehsender wie ABC Wide World of Sports, ESPN, Sports Illus­trat­ed bericht­en regelmäßig über dieses Ren­nen. Andere Medi­en räu­men der Berichter­stat­tung eben­falls einen großen Raum ein. Daher wird das Ren­nen auch immer wieder dafür genutzt, für einen guten Zweck Geld zu sam­meln. Im Jahr 2010 wur­den ins­ge­samt 1,7 Mil­lio­nen Us-Dol­lar von den Teil­nehmern gesam­melt.

 
Wer das »Team MV« über die Strecke begleit­en möchte, kann das über Face­book unter http://www.facebook.com/best.of.northern.germany gerne tun.