Sa, 13. Juni 2026
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Geld für einen Park und die Entfernung eines Parkplatzes:
130.000 Euro Bundesförderung für Klimaschutzprojekte

Schwerin bekommt Fördermittel vom Bund, um Projekte in der Werdervorstadt und auf dem Dreesch umzusetzen.

  • Veröffentlicht Februar 21, 2026

Die Fläche für den zukünftigen Pikopark wurde bereits mit Bauzäunen abgesperrt. Foto: Christoph Loose

In der Werder­vorstadt soll ein Pikopark entste­hen. Die Stadt bekommt dafür mehr als 80.000 Euro aus einem Förder­pro­gramm des Bun­des für natür­lichen Kli­maschutz in Kom­munen. Aus dem gle­ichen Förder­topf kom­men auch noch weit­ere fast 50.000 Euro, um einen Park­platz zu entsiegeln. Am Ende sind das mehr als 130.000 Euro – Wofür?

Pikopark am Schweriner See

Ein Pikopark soll ein klein­er Park mit cir­ca 300 Quadrat­metern Fläche sein, so schreibt es das Bun­de­samt für Naturschutz auf sein­er Inter­net­seite. Das “Piko” kommt vom ital­ienis­chen pic­co­lo, über­set­zt heißt das klein. Mit so einem Park soll urbanes Gärt­nern und mehr Grün in städtis­chen Gebi­eten entste­hen. In Schw­erin sind die Pla­nun­gen etwas größer: Der geplante Pikopark soll 1240 Quadrat­meter umfassen. An ein­er Abzwei­gung der Born­höved­straße, dort wo früher der “Angler 2” war, soll eine Wiese umgenutzt wer­den.

Laut der Schw­er­iner Ver­wal­tung wur­den die För­der­mit­tel bere­its zuge­sagt, ver­ant­wortlich für den Bau soll die SDS sein. In 2026 soll die Bau­maß­nahme nun aus­geschrieben wer­den, Mitte 2027 soll der Pikopark fer­tig sein. Die Förderquote ist 80 Prozent, das bedeutet, der Park kostet etwas mehr als 100.000 Euro, rund 20.000 davon müssen aus dem Geld der Stadt Schw­erin kom­men. Die Fläche befind­et sich bere­its im öffentlichen Eigen­tum.

Die Fläche für den zukünftigen Pikopark wurde bereits mit Bauzäunen abgesperrt. Foto: Christoph Loose
Die Fläche für den zukün­fti­gen Pikopark wurde bere­its mit Bauzäunen abges­per­rt. Foto: Christoph Loose


Parkplatz auf dem Dreesch

Bis 2028 soll eine Park­platzfläche in der Kantstraße entsiegelt wer­den. Das bedeutet, der feste Boden wird ent­fer­nt und wieder durch­läs­siger für Wass­er gemacht. Laut Ver­wal­tung sind mit dieser Änderung ein­er Verkehrs­fläche zu ein­er Grün­fläche eine Rasen­saat ver­bun­den und es wer­den vielle­icht sog­ar neue Bäume gepflanzt. Gefördert wird das Vorhaben vom Bund mit knapp 50.000 Euro. Bei ein­er Förderquote von 90 Prozent kom­men hier dann noch knapp 5.000 Euro aus städtis­chen Mit­teln dazu. Die För­der­mit­tel wur­den bere­its einge­wor­ben und zur Zeit wer­den die Auss­chrei­bun­gen vor­bere­it­et, so die Stadt.

Dieser abges­per­rte Park­platz in der Kantstraße soll rena­turi­ert wer­den. Foto: Christoph Loose

Woher kommt das Geld?

Etwa 130.000 Euro Förderung und 25.000 Euro aus städtis­chen Mit­teln kosten die bei­den Pro­jek­te. Die Förderung kommt aus einem Pro­gramm der KfW für Städte und Gemein­den. Unter dem Titel “Natür­lich­er Kli­maschutz in Kom­munen” sollen Grün­flächen und die heimis­che Arten­vielfalt gestärkt wer­den. Nor­maler­weise unter­stützt die KfW solche Pro­jek­te nur zur Hälfte, für finanzschwache Kom­munen wird die Förderung erhöht.

 


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