Lesungen im Herbst:
31. Schweriner Literaturtage – Vorverkauf startet am 7. September
Die 31. Schweriner Literaturtage beginnen im Oktober. Zum Auftakt liest Gregor Sander aus seinem neuen Roman. Der Kartenvorverkauf startet am 7. September.

In Kürze:
- Der Vorverkauf für die 31. Schweriner Literaturtage beginnt am 7. September.
- Gregor Sander eröffnet die Reihe am 7. Oktober mit seinem Roman „Troja, später Nachmittag“.
- Zum Programm gehören unter anderem Judith Schalansky, Svenja Leiber, Lukas Rietzschel, Peggy Mädler und Shida Bazyar.
Der Kartenvorverkauf für die 31. Schweriner Literaturtage beginnt am 7. September. Rund einen Monat später, am 7. Oktober, eröffnet der aus Schwerin stammende Schriftsteller Gregor Sander die Veranstaltungsreihe mit einer Lesung aus seinem neuen Roman „Troja, später Nachmittag“ im Wichernsaal.
Karten werden nach Angaben der Stadt sowohl online über Reservix als auch in der Tourist-Information am Markt angeboten. Das vollständige Programm soll zudem online sowie als gedrucktes Heft unter anderem in der Tourist-Information erhältlich sein.
Eröffnet werden die Literaturtage von Kulturdezernent Silvio Horn. Das Programm verbinde aktuelle deutschsprachige Gegenwartsliteratur mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten und Leseorten in Schwerin. Neben bekannten Schriftstellern sollen auch jüngere Stimmen vertreten sein.
Zu den angekündigten Gästen gehören mehrere Autorinnen und Autoren, deren aktuelle Bücher auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2026 stehen. Dazu zählen Svenja Leiber, Lukas Rietzschel, Peggy Mädler und Shida Bazyar. Hinzu kommen unter anderem Judith Schalansky, Angelika Klüssendorf und Jaroslav Rudiš.
Schweriner Literaturtage starten mit Gregor Sander
Zum Auftakt am 7. Oktober stellt Gregor Sander seinen im August erschienenen Roman „Troja, später Nachmittag“ vor. Darin beschäftigt sich der Autor literarisch mit dem Leben Heinrich Schliemanns, der als Kaufmann zu Vermögen kam und später durch seine Ausgrabungen in Troja bekannt wurde.
Sander stammt aus Schwerin und lebt in Berlin. Mit seiner Lesung erhält damit ein Autor mit engem Bezug zur Stadt den ersten Abend der diesjährigen Literaturtage.
Weitere Programmpunkte verbinden Literatur mit anderen Kunstformen. Christiane Rösinger, unter anderem als Mitbegründerin der Band Lassie Singers bekannt, ist mit einer musikalischen Lesung im Speicher angekündigt.
Judith Schalansky liest im Museum
Judith Schalansky stellt im Oudry-Saal des Staatlichen Museums ihr neues Buch „Marmor, Quecksilber, Nebel. Woraus die Welt gemacht ist“ vor. Darin sind Texte ihrer Frankfurter Poetikvorlesungen versammelt. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem NDR ausgerichtet.
Zum weiteren Programm gehören Auftritte von Angelika Klüssendorf, Jarka Kubsova, Marieke Reimann, Ilija Matusko und Oliwia Hälterlein. Auch Jaroslav Rudiš ist für die diesjährigen Literaturtage angekündigt.
Wieder dabei ist das „Gemischte Doppel“. Rainer Moritz und Annemarie Stoltenberg stellen bei dem inzwischen regelmäßig zum Programm gehörenden Format Neuerscheinungen des Bücherherbstes vor.
Literaturtage bekommen Frühjahrszugabe
Erstmals soll das Programm über den eigentlichen Veranstaltungszeitraum hinaus fortgesetzt werden. Für März 2027 ist eine Frühjahrszugabe im Mecklenburgischen Staatstheater geplant.
Dafür ist der aus Stralsund stammende Autor Hendrik Bolz angekündigt. Nach seinem Buch „Nullerjahre“ will er in Schwerin sein neues Werk „Aus Ruinen. Junger Mann in Krisenzeiten“ vorstellen.
Auch Kinder und Jugendliche sollen ein eigenes Angebot erhalten. Die Wochen für Kinder- und Jugendliteratur, kurz KiJuLi, werden von der Stadtbibliothek Schwerin mit Unterstützung ihres Freundeskreises organisiert.




