Sa, 11. Juli 2026
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Ab Juli wieder unterwegs:
360-Grad-Scanner rollen wieder durch Schwerin – das steckt dahinter

In den kommenden Wochen werden in Schwerin wieder auffällige Fahrzeuge mit Kameras auf dem Dach unterwegs sein. Was dahinter steckt und warum sie durch alle Stadtteile fahren.

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  • Veröffentlicht Juni 26, 2026
Kameraautos Schwerin
Ab dem 13. Juli sind die Cyclo­me­dia-Auf­nah­me­fahrzeuge wieder im gesamten Stadt­ge­bi­et unter­wegs.
Foto: Lan­deshaupt­stadt Schw­erin

 

Aut­o­fahrer und Pas­san­ten wer­den sie in den kom­menden Wochen wieder häu­figer im Stadt­ge­bi­et sehen: Ab dem 13. Juli sind die Auf­nah­me­fahrzeuge der Fir­ma Cyclo­me­dia Deutsch­land GmbH erneut in Schw­erin unter­wegs. Bis voraus­sichtlich 24. August 2026 erfassen die speziell aus­ges­tat­teten Fahrzeuge mit Kam­eras und Laser­scan­nern das gesamte Stadt­ge­bi­et in hochau­flösenden 360-Grad-Auf­nah­men.

Die aktuelle Befahrung erfol­gt im Auf­trag der Lan­deshaupt­stadt Schw­erin und der Stadtwerke Schw­erin. Bere­its Ende 2024 war Cyclo­me­dia zulet­zt in der Stadt unter­wegs. Mit der neuen Daten­er­fas­sung sollen die dig­i­tal­en Bilder auf den neuesten Stand gebracht wer­den.

Die Auf­nah­men dienen auss­chließlich inter­nen Zweck­en. Sie wer­den unter anderem für die Pla­nung von Baupro­jek­ten, Hau­san­schlüssen und Arbeit­en an den Ver­sorgungsnet­zen genutzt. Auch bei The­men wie Straßen- und Rad­wege­pla­nung, Bar­ri­ere­frei­heit oder der Ein­satz­pla­nung von Sicher­heits- und Ret­tungskräften kom­men die Dat­en zum Ein­satz.

Daten­schutz spielt dabei nach Angaben der Beteiligten eine wichtige Rolle. Gesichter von Pas­san­ten sowie Kfz-Kennze­ichen wer­den automa­tisch unken­ntlich gemacht, bevor die Bilder den Nutzern zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Eine Veröf­fentlichung der Panoram­a­bilder ist nicht vorge­se­hen.

Digitale Bilder sparen Zeit und Kosten

„Früher mussten wir für viele Fra­gen erst ins Auto steigen – heute reicht oft ein Blick auf die dig­i­tal­en 360-Grad-Auf­nah­men. Sie helfen uns dabei, Hau­san­schlüsse, Bau­maß­nah­men und Arbeit­en an unseren Net­zen schneller und bess­er vorzu­bere­it­en. Das spart Wege, Zeit und let­ztlich auch Kosten. Damit diese Vorteile erhal­ten bleiben, brauchen wir regelmäßig aktu­al­isierte Auf­nah­men des Stadt­ge­bi­ets“, sagt René Scheibe, Leit­er des Bere­ichs Tech­nik bei den Stadtwerken Schw­erin.

Auch Schw­erins Baudez­er­nent Bernd Not­te­baum sieht in den dig­i­tal­en Auf­nah­men Vorteile für Ver­wal­tung und Bürg­er. „Die virtuelle Orts­bege­hung ermöglicht es uns, Arbeit­sprozesse zeits­paren­der und kostengün­stiger zu erledi­gen. Ver­wal­tungsin­terne Prozess­laufzeit­en und der Bürg­erser­vice kön­nen durch die Nutzung der Bilder verbessert wer­den. Ich freue mich sehr, dass die Koop­er­a­tion mit den Stadtwerken in diesem wichti­gen Pro­jekt weit­er erfol­gre­ich fort­ge­set­zt wird“, so Not­te­baum.

Für die meis­ten Schw­er­iner­in­nen und Schw­er­iner bedeutet die Befahrung lediglich, dass die auf­fäl­li­gen Fahrzeuge mit den Kam­eras auf dem Dach in den kom­menden Wochen häu­figer im Straßen­bild zu sehen sein wer­den.