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4 spannende Steuer Fakten

  In kein­er Phase des Jahres ist es möglich, sich ganz von Steuer­fra­gen zu befreien. Trotz der Tat­sache, dass dieses The­ma für die gesamte arbei­t­ende Bevölkerung rel­e­vant ist, rück­en manch

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  • Veröffentlicht August 23, 2019

 

In kein­er Phase des Jahres ist es möglich, sich ganz von Steuer­fra­gen zu befreien. Trotz der Tat­sache, dass dieses The­ma für die gesamte arbei­t­ende Bevölkerung rel­e­vant ist, rück­en manch span­nende Fak­ten in den Hin­ter­grund. Wir haben aus diesem Grund einen Blick auf vier beson­ders inter­es­sante Aspek­te gewor­fen.

Ab in die Tretmühle?

Das Abgeben der ersten Einkom­men­steuer­erk­lärung wirkt auf viele Men­schen wie der direk­te Weg in die Tret­müh­le. Denn von nun ist es doch jedes Jahr von Neuem notwendig, sich für die Abgabe zu entschei­den? Tat­säch­lich han­delt es sich hier um einen großen Irrtum, dem jedoch viele Arbeit­nehmer auf­sitzen. In der Prax­is wer­den viele erste Einkom­men­steuer­erk­lärun­gen frei­willig abgegeben. Wer sich für diesen Schritt entschei­det, ist im Fol­ge­jahr nicht automa­tisch dazu verpflichtet, das Gle­iche zu tun. Tat­säch­lich beste­ht eine Verpflich­tung für die näch­ste Einkom­men­steuer­erk­lärung nur dann, wenn nach dem frei­willi­gen Ein­re­ichen eine Auf­forderung durch das Finan­zamt fol­gt, der in diesem Fall Folge zu leis­ten ist.

Versteuern von Geldgewinnen

Ein weit­er­er sen­si­bler Punkt ist die Ver­s­teuerung von Spiel­gewin­nen. Dies trifft zum Beispiel auf den ganz großen Wurf im Lot­to zu, von dem viele glauben, dass er zu ver­s­teuern wäre. Doch schon kleinere Sum­men, wie sie zum Beispiel in einem Online Casi­no erspielt wer­den kön­nen, sind an der Stelle rel­e­vant. Sofern auf der Basis des Glücksspiels nicht das per­sön­liche Einkom­men erwirtschaftet wird, wie dies zum Beispiel bei einem pro­fes­sionellen Pok­er­spiel­er der Fall wäre, muss das Geld nicht ver­s­teuert wer­den. Auch auf dieser Seite find­en Sie alle Infos zum The­ma, mit dem Sie im Zweifel viel Geld sparen kön­nen.

Günstiges Home Office

Für wen ist es denn nun möglich, eine Investi­tion in das Home Office bei der Steuer gel­tend zu machen? Und in welch­er Höhe kön­nen die Kosten von der Steuer abge­set­zt wer­den? An und für sich ist es für den Zweck notwendig, dass das Home Office tat­säch­lich der Mit­telpunkt der beru­flichen Beschäf­ti­gung ist. Han­delt es sich um den Haup­tar­beit­splatz, so bietet sich hier die Gele­gen­heit, bis zu 1.250 Euro für die Ein­rich­tung bei der Steuer anzugeben. Diese Aus­gaben fall­en nun in die Kat­e­gorie der Wer­bungskosten und kön­nen dort gel­tend gemacht wer­den. Sofern der Beruf­stätige die Voraus­set­zun­gen für den Steuer­abzug erfüllt, ist es zudem möglich, das Arbeit­sz­im­mer pri­vat zu nutzen. Allerd­ings darf dies nur in einem sehr begren­zten Rah­men von derzeit 10 Prozent stat­tfind­en. Im Zweifel ste­ht der Arbei­t­ende in der Pflicht, dies dem Finan­zamt zu beweisen.

Nachzahlung trotz freiwilliger Abgabe

Die frei­willige Abgabe der Steuer­erk­lärung kann in der Prax­is so manchen finanziellen Vorteil mit sich brin­gen. Tat­säch­lich beste­ht jedoch die Möglichkeit, dass schon wenige Wochen später noch eine Nachzahlung durch das Finan­zamt gefordert wird. Doch was ist in diesem Fall geschehen? In dem einen oder anderen Fall bietet sich die Gele­gen­heit, dieser Auf­forderung doch noch von der Schippe zu sprin­gen. Sofern der Antrag auf Einkom­menss­teuerver­an­la­gung zurückgenom­men wird, kann eine Nachzahlung ver­mieden wer­den. Wer diese Option vor sich sieht, sollte jedoch nicht zu lange zögern. Denn es ste­ht eine Frist von einem Monat zur Ver­fü­gung, die in diesem Fall einge­hal­ten wer­den muss. Sich­er ist aus dem Grund, schon im Vor­feld zu check­en, ob zum Beispiel zu wenig Lohn­s­teuer abge­führt wurde und an der Stelle noch eine Reak­tion notwendig ist.

Steuerberatung kann sich lohnen

In Deutsch­land wird eine Steuer­ber­atung nach wie vor als ein Gut für die oberen 10 Prozent betra­chtet. Doch die Prax­is zeigt, dass auch die Mit­telschicht schon einen sehr großen Nutzen aus den Dien­sten ziehen kann. Dies liegt daran, dass an vie­len Stellen ein­fach nicht das Fach­wis­sen vorhan­den ist, welch­es notwendig wäre, um sich im Dschun­gel der ver­schiede­nen Regelun­gen gut zurechtfind­en zu kön­nen. Das Geld, welch­es in eine gute Beratung investiert wird, zahlt sich am Ende durch einen ganz neuen Fokus wieder aus. Denn mit einem Mal ist es möglich, die steuer­liche Belas­tung zu reduzieren und einen größeren Teil des Einkom­mens net­to zu ver­buchen. Schon im Vor­feld kann in der Regel grob abgeschätzt wer­den, wie groß dieses Poten­zial in der Prax­is ist und wie es sich per­fekt im eige­nen Sinne nutzen lässt.