4 spannende Steuer Fakten

 

In keiner Phase des Jahres ist es möglich, sich ganz von Steuerfragen zu befreien. Trotz der Tatsache, dass dieses Thema für die gesamte arbeitende Bevölkerung relevant ist, rücken manch spannende Fakten in den Hintergrund. Wir haben aus diesem Grund einen Blick auf vier besonders interessante Aspekte geworfen.

Ab in die Tretmühle?

Das Abgeben der ersten Einkommensteuererklärung wirkt auf viele Menschen wie der direkte Weg in die Tretmühle. Denn von nun ist es doch jedes Jahr von Neuem notwendig, sich für die Abgabe zu entscheiden? Tatsächlich handelt es sich hier um einen großen Irrtum, dem jedoch viele Arbeitnehmer aufsitzen. In der Praxis werden viele erste Einkommensteuererklärungen freiwillig abgegeben. Wer sich für diesen Schritt entscheidet, ist im Folgejahr nicht automatisch dazu verpflichtet, das Gleiche zu tun. Tatsächlich besteht eine Verpflichtung für die nächste Einkommensteuererklärung nur dann, wenn nach dem freiwilligen Einreichen eine Aufforderung durch das Finanzamt folgt, der in diesem Fall Folge zu leisten ist.

Versteuern von Geldgewinnen

Ein weiterer sensibler Punkt ist die Versteuerung von Spielgewinnen. Dies trifft zum Beispiel auf den ganz großen Wurf im Lotto zu, von dem viele glauben, dass er zu versteuern wäre. Doch schon kleinere Summen, wie sie zum Beispiel in einem Online Casino erspielt werden können, sind an der Stelle relevant. Sofern auf der Basis des Glücksspiels nicht das persönliche Einkommen erwirtschaftet wird, wie dies zum Beispiel bei einem professionellen Pokerspieler der Fall wäre, muss das Geld nicht versteuert werden. Auch auf dieser Seite finden Sie alle Infos zum Thema, mit dem Sie im Zweifel viel Geld sparen können.

Günstiges Home Office

Für wen ist es denn nun möglich, eine Investition in das Home Office bei der Steuer geltend zu machen? Und in welcher Höhe können die Kosten von der Steuer abgesetzt werden? An und für sich ist es für den Zweck notwendig, dass das Home Office tatsächlich der Mittelpunkt der beruflichen Beschäftigung ist. Handelt es sich um den Hauptarbeitsplatz, so bietet sich hier die Gelegenheit, bis zu 1.250 Euro für die Einrichtung bei der Steuer anzugeben. Diese Ausgaben fallen nun in die Kategorie der Werbungskosten und können dort geltend gemacht werden. Sofern der Berufstätige die Voraussetzungen für den Steuerabzug erfüllt, ist es zudem möglich, das Arbeitszimmer privat zu nutzen. Allerdings darf dies nur in einem sehr begrenzten Rahmen von derzeit 10 Prozent stattfinden. Im Zweifel steht der Arbeitende in der Pflicht, dies dem Finanzamt zu beweisen.

Nachzahlung trotz freiwilliger Abgabe

Die freiwillige Abgabe der Steuererklärung kann in der Praxis so manchen finanziellen Vorteil mit sich bringen. Tatsächlich besteht jedoch die Möglichkeit, dass schon wenige Wochen später noch eine Nachzahlung durch das Finanzamt gefordert wird. Doch was ist in diesem Fall geschehen? In dem einen oder anderen Fall bietet sich die Gelegenheit, dieser Aufforderung doch noch von der Schippe zu springen. Sofern der Antrag auf Einkommenssteuerveranlagung zurückgenommen wird, kann eine Nachzahlung vermieden werden. Wer diese Option vor sich sieht, sollte jedoch nicht zu lange zögern. Denn es steht eine Frist von einem Monat zur Verfügung, die in diesem Fall eingehalten werden muss. Sicher ist aus dem Grund, schon im Vorfeld zu checken, ob zum Beispiel zu wenig Lohnsteuer abgeführt wurde und an der Stelle noch eine Reaktion notwendig ist.

Steuerberatung kann sich lohnen

In Deutschland wird eine Steuerberatung nach wie vor als ein Gut für die oberen 10 Prozent betrachtet. Doch die Praxis zeigt, dass auch die Mittelschicht schon einen sehr großen Nutzen aus den Diensten ziehen kann. Dies liegt daran, dass an vielen Stellen einfach nicht das Fachwissen vorhanden ist, welches notwendig wäre, um sich im Dschungel der verschiedenen Regelungen gut zurechtfinden zu können. Das Geld, welches in eine gute Beratung investiert wird, zahlt sich am Ende durch einen ganz neuen Fokus wieder aus. Denn mit einem Mal ist es möglich, die steuerliche Belastung zu reduzieren und einen größeren Teil des Einkommens netto zu verbuchen. Schon im Vorfeld kann in der Regel grob abgeschätzt werden, wie groß dieses Potenzial in der Praxis ist und wie es sich perfekt im eigenen Sinne nutzen lässt.

Redaktion

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