6 Dinge, die jeder neue Freelancer wissen sollte

Freelancer haben es heutzutage gut - oder schlecht. Die Antwort hängt stark davon ab, wem man die Frage stellt.

In unsicheren Zeiten profitieren die einen von ihrem festen Job, die anderen davon, dass Sie sich immer wieder neuen Themen und Kunden widmen können, und nicht an einer großen Firma hängen, wenn es um die eigene berufliche Zukunft geht. Um das Freelancern ranken sich so einige Legenden und Mythen, die dringend überholt werden sollten. Sind Sie eine neue Freelancer, oder interessieren Sie sich für einen Schritt in diese Richtung? Dann lesen Sie am besten erstmal unsere Liste von 6 Dingen, die jeder neue Freelancer wissen sollte.

1. Aller Anfang ist schwer

Wer von einer großen Firma angestellt wird, die einen Namen und einen Ruf zu verzeichnen hat, hat es entsprechend leicht mit der Kundenakquise: als Angestellter profitiert man nämlich ganz automatisch vom Ruf des Arbeitgebers. Als neuer Freelancer sind Sie aber für potenzielle Kunden quasi ein Phantom, und völlig unbekannt. Wer neu ins Geschäft einsteigt, muss sich also erstmal darauf einstellen, ein paar Absagen zu kassieren. Neue Kundinnen und Kunden müssen angeworben und überzeugt werden, und das kann unter anderem auch ein bisschen Zeit beanspruchen.

2. Die Flauten können ganz schön schwierig werden


Im Gegensatz zu einer Festanstellung haben Freelancerinnen und Freelancer keine Instanz, die fröhlich weiter zahlt, während kein Einkommen generiert wird. Wer sich als Neuling auf den Markt wagt, sollte sich im Vorfeld ein kleines Kissen ansparen, und Vorbereitungen für ein paar Monate ohne feste Einnahmen treffen. Außerdem sollten die stehenden Ausgaben mit einkalkuliert, und nicht unterschätzt werden. Brauchen Sie ein Büro, eine Werkstatt, oder besondere Materialien für Ihr Gewerbe? Steigen Ihre Stromkosten oder eine andere Ausgabe, wenn Sie Ihr neue Tätigkeit als Freelancer starten? Rechnen Sie all diese Ausgaben zusammen, bevor Sie den Sprung ins kalte Wasser machen.

3. Die Konkurrenz


Ganz egal,  welche Branche Sie ansteuern, Sie müssen sich auf die Konkurrenz einstellen. Besonders Branchen mit einer relativ kleinen Grundinvestition sind dafür bekannt, viele Leute anzuziehen. Wenn Sie sich zum Beispiel mit Ihrer Hobbyfotografie finanziell unabhängig machen wollen, dann sollten Sie sich darauf einstellen, nicht der oder die einzige zu sein. Fotografie ist ein weitverbreitetes Hobby, gute Kameras sind mittlerweile ziemlich erschwinglich, und besonders kreative Berufe haben eine enorme Anziehung für Quereinsteiger.

Umgekehrt können neue Freelancer aber auch von einem Mangel an Konkurrenz profitieren, und sich eine Marktlücke zu eigen machen. Wer sich die Zeit nimmt, das vorhandene Angebot zu studieren, kann mitunter genau dort punkten, wo sich andere Freelancer noch nicht hintrauen. Clevere Freelancer können sich auch über den Einsatz von VPNs auf der ganzen Welt bewerben, anstelle sich nur auf ihre heimische Region konzentrieren zu müssen. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren: https://nordvpn.com/de/.

4. Die Arbeitszeiten


In den meisten Fällen arbeiten Freelancerinnen auf Projektbasis und beziehen eine feste Summe, um ein bestimmtes Projekt durchzuführen. Überstunden oder zusätzliche Materialkosten werden meistens nicht vom Kunden getragen, was bedeutet dass Sie als Freelancer oft am Ende dafür gerade stehen müssen. Grafikdesigner, deren Kunden nicht zufrieden sind, müssen im Notfall noch 3 Überarbeitungen einreichen, bis sie Feierabend machen können. Anders als bei einer Firma oder einem Konzern, haben Freelancer keine Kollegen an die Sie Arbeit abgeben können.

5. Das Risiko


Sagen wir es ganz direkt: viele unabhängige Unternehmerinnen und Freelancer scheitern innerhalb des ersten Jahres. Der Grund dafür kann genauso gut am Produkt, wie am Markt liegen – viele Leute haben einfach Pech mit dem Timing ihres Versuches, andere haben sich nicht ausreichend vorbereitet. Dazu kommt, dass nur die wenigsten Branchen vollkommen von der Wirtschaft isoliert sind. Wer den unbeabsichtigten Fehler begeht, in einer wirtschaftlichen Flaute ein neues Gewerbe zu gründen, der kann oft auch mit der besten Geschäftsstrategie nicht weiterkommen. All diese Risiken sind selbst für etablierte Freelancer ein täglicher Teil des Geschäfts, und wer sich überlegt, sich unabhängig zu machen, der sollte sich mit diesem Gefühl ein bisschen vertraut machen. Der mit diesem Umstand verbundene Stress ist mit Sicherheit nicht für alle Leute.

6. Das Thema Selbstdisziplin


Das schönste am Leben als Freelancer, ist das es keine festen Strukturen gibt. Das schwierigste am Leben als Freelancer, ist es das es keine festen Strukturen gibt. Wer alleine arbeitet, und jeden morgen als eigener Chef aufwacht, muss ein gewisses Maß an Selbstdisziplin an den Tag legen. So schön es ist, keine nervigen Chefs zu haben, die einem ständig über die Schulter gucken, so doll fehlt auch manchmal der Antrieb zur Arbeit. Wenn Sie von sich selbst wissen, dass Sie nur unter Aufsicht gut arbeiten können, ist das Leben als Freelancer oder Freelancer vielleicht nicht das Richtige für Sie.

Redaktion

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