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Neues Wohnquartier auf altem Industriegelände:
600 Wohnungen am Lewenberg geplant

Aus einer jahrzehntelang brachliegenden Gewerbefläche könnte bald ein lebendiges Wohnviertel mit Quartiersplatz und Spielbereichen werden.

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  • Veröffentlicht Februar 11, 2026
Auf dem Gelände der ehemaligen Möbelwerke am Lewenberg soll ein neues Wohnquartier mit bis zu 600 Wohnungen entstehen.
Auf dem Gelände der ehe­ma­li­gen Möbel­w­erke am Lewen­berg soll ein neues Wohn­quarti­er mit bis zu 600 Woh­nun­gen entste­hen, Foto: LHS

Die Entwick­lung des ehe­ma­li­gen Möbel­w­erke-Gelän­des im Stadt­teil Lewen­berg nimmt weit­er ihren Lauf. So hat der Haup­tauss­chuss den Bebau­ungs­plan Nr. 88.13 „Lewen­berg – Ehe­ma­lige Möbel­w­erke“ nun zur weit­eren Beratung in die zuständi­gen Auss­chüsse, Orts­beiräte und Frak­tio­nen ver­wiesen.

Damit ist die öffentliche Ausle­gung des Plans noch nicht auf den Weg gebracht. Zunächst sollen die Fach­gremien die umfan­gre­ichen Unter­la­gen prüfen und berat­en.

600 Wohnungen auf 57.300 Quadratmetern geplant

Geplant ist auf dem rund 57.300 Quadrat­meter großen Are­al an der Wis­marschen Straße ein neues Wohn­quarti­er mit 500 bis 600 Wohnein­heit­en. Das Gelände liegt etwa zwei Kilo­me­ter vom Stadtzen­trum ent­fer­nt und wird im Süden von der Möwen­burgstraße, im West­en von der Wis­marschen Straße und im Osten vom Ziege­laußensee begren­zt.

Ziel ist die städte­bauliche Neuord­nung ein­er seit Jahrzehn­ten brach­liegen­den Gewer­be­fläche. Während ein Teil­bere­ich gewerblich genutzt bleibt, sollen alte Hallen und Nebe­nan­la­gen im übri­gen Gebi­et zurück­ge­baut wer­den. Vorge­se­hen sind eine Ringer­schließung, neue Fuß- und Rad­wege­verbindun­gen sowie ein Quartier­splatz mit Spielmöglichkeit­en.

Bere­its 2013 war der Auf­stel­lungs­beschluss für den Bebau­ungs­plan gefasst wor­den.

Erste Visualisierungen des Bauvorhabens sind in einem Gestaltungshandbuch der Architekten SKAI, Stutz & Winter sowie Steinhausen Justi zu sehen.
Erste Visu­al­isierun­gen des Bau­vorhabens sind in einem Gestal­tung­shand­buch der Architek­ten SKAI, Stutz & Win­ter sowie Stein­hausen Justi zu sehen.

Innenentwicklung mit ökologischen Vorgaben

Der Bebau­ungs­plan wird als Plan der Innenen­twick­lung nach § 13a BauGB geführt. Damit fol­gt die Stadt dem Grund­satz „Innenen­twick­lung vor Auße­nen­twick­lung“.

Neben der Schaf­fung von Wohn­raum spie­len Umweltaspek­te eine zen­trale Rolle: Vorge­se­hen sind Gründäch­er und Pho­to­voltaikan­la­gen auf den Neubaut­en. Zudem sollen Alt­las­ten im Boden beseit­igt wer­den, um die Fläche für die Wohn­nutzung vorzu­bere­it­en .

Ein ergänzen­des Gestal­tung­shand­buch soll eine hochw­er­tige architek­tonis­che Entwick­lung des Quartiers sich­ern.

Wann der Haup­tauss­chuss erneut über die öffentliche Ausle­gung entschei­det, hängt nun vom Beratungsver­lauf in den Gremien ab.

Erste Visualisierungen des Bauvorhabens sind in einem Gestaltungshandbuch der Architekten SKAI, Stutz & Winter sowie Steinhausen Justi zu sehen.
Erste Visu­al­isierun­gen der Architek­ten SKAI, Stutz & Win­ter sowie Stein­hausen Justi