Generalprobe für Frauenteam misslungen

krokoDas Pokalspiel  der ersten Frauenmannschaft beim AMTV Hamburg erwies sich zweifelsohne als zu früh in der beginnenden Saison. Mit 16:22 unterlag das Team deutlich und auch verdient dem Hamburger Pokalsieger.

Grün Weiss hatte von Beginn an Probleme, in die Partie zu kommen. Technische Fehler zu Hauf und zahlreiche vergebene Chancen waren verantwortlich dafür, dass die Gastgeber von der Alster bereits nach 20 Minuten mit 5:9 in Führung lagen. Keine der Schweriner Spielerinnen hatte Normalform, da wird für Trainer Lutz Gau noch viel zu tun sein.

Zur Halbzeit stand es 8:11 und es schien, als könnte der Drittligist vielleicht doch noch das Ruder herum reißen. Als jedoch Hamburg gleich mit drei Toren in Folge begann, Schwerin hingegen durch zwei Fehlwürfe und technische Fehler „glänzte“, war 9:15 bereits eine Vorentscheidung gefallen. Jetzt spielte der Oberligist sein Spiel, legte immer einen vor und Schwerin war nicht in der Lage, die Partie entscheidend zu drehen. Allein 6 glasklare Schweriner Konter konnten, auch wegen einer gut haltenden Hamburger Torfrau, nicht im Kasten untergebracht werden, zu wenig, um vorne zu sein.

Wenn man etwas Positives aus dieser Partie nehmen konnte, dann war es die ordentliche Abwehrarbeit, 22 Gegentore sprechen dafür. So wenig Gegentore waren in der Vergangenheit oft für Siege ausreichend, denn die Offensive der Grün Weißen ist seit Jahren der Erfolgsgarant unserer Damen. Daran werden die Schwerinerinnen aber noch ordentlich arbeiten müssen.

Natürlich fehlten einige Stammkräfte auf Seiten der Mecklenburgerinnen, natürlich war Youngster Marie Nawrot 60 Minuten am Kreis auf sich allein gestellt und natürlich waren die Neuzugänge vielleicht noch nicht ausreichend ins Spielsystem integriert, aber trotzdem hätte diese Niederlage nicht sein müssen. Vielleicht kam sie aber auch genau zur rechten Zeit, um wachzurütteln und um im Training noch einmal 2 Wochen Vollgas zu geben, damit zum Saisonstart am 15.09. gegen den TSV Travemünde noch alles ins Lot kommt.
Also einmal tief durchatmen und dann geht es in die letzte Runde der Vorbereitung!

Es spielten: Anna Pöschel, Marta Wiercioch; Stefanie Dube, Kitty Crölle, Marie Nawrot, Sophie Ehlers, Adriana Celka, Julia Wilhelm, Vivien Bartlau, Lisa – Marie Menzel, Vivien Erdmann

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