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80 Jahre nach Hiroshima & Nagasaki:
Schweriner Friedensbündnis fordert Abrüstung

Am 6. August 2025 erinnert das Schweriner Friedensbündnis mit einer Aktion auf dem Marktplatz an 80 Jahre Hiroshima und Nagasaki. Im Fokus stehen Gedenken, Abrüstung und ein Appell gegen Atomwaffen

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  • Veröffentlicht August 5, 2025
Blick auf Dom und Marktplatz in Schwerin
Am Mittwoch ruft das Friedens­bünd­nis zu einem Protest auf. Foto :Wolf­gang Weis­er auf Unsplash

Am 6. und 9. August 1945 detonierten über Hiroshi­ma und Nagasa­ki zwei Atom­bomben, deren Aus­maß bis heute anhält. Den 80. Jahrestag möchte das Schw­er­iner Friedens­bünd­nis nun zum Anlass nehmen, um den Opfern des einzi­gen atom­aren Ein­satzes der Kriegs­geschichte zu gedenken und weltweit für Diplo­matie und Abrüs­tung einzuste­hen.

Kundgebung dem Markt geplant

Die Frieden­sak­tivis­ten rufen am 6. August um 17:00 Uhr auf dem Schw­er­iner Mark­t­platz zum Protest gegen die “Kriegspoli­tik” auf. Sym­bol­isch soll das Tra­gen von weißer Klei­dung und Tüch­ern den unzäh­li­gen Opfern gedenken, die unmit­tel­bar bei der amerikanis­chen Kriegshand­lung ums Leben kamen und jenen, die später ihren Fol­gen erla­gen. 

Neben dem Gedenken soll die Aktion auch einen appel­lieren­den Charak­ter annehmen. Hierzu warnt das Bünd­nis, dass die derzeit­ige sicher­heit­spoli­tis­che Entwick­lung das Risiko eines Atom­kriegs in Europa mas­siv erhöhe. Vor diesem Hin­ter­grund betra­cht­en die Aktivis­ten die ein­seit­ige Aufkündi­gung wichtiger Abrüs­tungsabkom­men durch die USA, die laut Bünd­nis geplante Sta­tion­ierung neuer US-Mit­tel­streck­en­raketen in Europa und die Liefer­ung weitre­ichen­der Waf­fen in die Ukraine mit Sorge.

Bundesregierung soll handeln

Deshalb fordern die Ver­anstal­ter die Bun­desregierung auf, sich klar für eine diplo­ma­tis­che Lösung des Ukrainekriegs einzuset­zen, Waf­fen­liefer­un­gen zu been­den, dem UN-Atom­waf­fen­ver­botsver­trag, der die Sta­tion­ierung , Trans­port und den Besitz von Atom­waf­fen ver­bi­etet, beizutreten und die Sta­tion­ierung neuer US-Waf­fen in Deutsch­land abzulehnen.