80 Minuten Zugverspätung wegen Streit um Musik

Nachdem eine Auseinandersetzung um das Mitsingen von Musiktexten zu einem Streit wurde, musste die Bundespolizei einschreiten. Für die Reisenden brachte das dann 80 Minuten Verspätung mit sich.

Symbolbild

Weil ein 18-Jähriger gestern in der Regionalbahn von Schwerin nach Berlin Musik mit seinem Handy hörte und einige Textpassagen laut mitsang, sprachen ihn zwei Frauen an, sich zu mäßigen. Hintergrund hierfür war auch, dass die laut gesungenen Textpassagen offenbar sexistischen und beleidigenden Inhaltes waren.

Sofort begann er und seine Begleiterin die beiden Frauen zu beleidigen, bedrohen und diese anzuspucken. Die beiden Frauen verständigten daraufhin die Bundespolizei. Zusammen mit Kräften des Polizeihauptreviers Ludwigslust konnten die beiden Tatverdächtigen gemeinsam mit weiteren Familienmitgliedern auf dem Bahnsteig angetroffen werden. Hier fand eine Befragung der Beschuldigten und Zeugen statt. Gegen die Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Durch den Sachverhalt kam es zu einer 80-minütigen Verspätung des Zuges.

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