ADFC wollte mehr Bewusstsein fürs Fahrrad – Stadt sagt Nachmittag für den Klimaschutz ab

VeitD  / pixelio.de
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(us). Über Klimaschutz und Umwelt wird viel geredet. Richtig sinnvoll wird das alles aber erst, wenn es vor Ort konkret wird. Das denkt sich auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Schwerin und erinnerte kürzlich die Fraktionen der Stadt Schwerin in einem Offenen Brief daran, dass ein fahrradfreundliches Schwerin Grundlage für eine solche Politik und überdies auch von den Bürgern gewünscht werde. Das Thema Radverkehr müsse endlich umfassend diskutiert werden.

Der Verein rückte dabei einige Themen in den Mittelpunkt: So müssten zum Beispiel am „Schweriner Fahrrad Forum“ endlich alle wichtigen Institutionen, Verbände und Fachleute teilnehmen. Der Radverkehr müsse zudem endlich ernster genommen werden: „Das Fahrrad ist nicht nur ein beliebtes Freizeitsportgerät, sondern für viele innerstädtische und einige überregionale Wege ein vollwertiges Verkehrsmittel.“ Es müsse überdies klar werden, dass Fahrräder auf die Straße gehörten. Es müsse mehr Angebote über die Vermittlung von Regeln im Straßenverkehr für Radfahrer geben und schließlich braucht es Vorbilder, die das Rad auch wirklich nutzen.

Damit wird es aber von Seiten der Stadt erstmal wohl nichts. Die sagte nämlich den bereits angekündigten Klimaschutztag am 29. September ab. Unter dem Motto “Autofrei und Spaß dabei” sollte es am 29. September zwischen 14:00 und 17.00 Uhr am Beutel (Werderstraße) einen Klimaschutznachmittag geben. Der ADFC wollte um 14.00 Uhr mit einem Fahrradcorso durch die Stadt, falls die Verkehrsbehörden dem zugestimmt hätten. Der ADFC zeigte sich über seine Internetseite und bei Facebook enttäuscht über die Entscheidung.

Man darf gespannt sein, wie die Fraktionen nun auf die Situation reagieren wird.

Redaktion

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