Do, 11. Dezember 2025
Close

Aktion Stadt und Kulturschutz gegen Kompromisse zum Thema Schwimmhalle

(pm/red) In der Debat­te um die Schwimmhalle Lankow, die kür­zlich durch die Rück­sprache des SPD-Frak­tion­schefs in der Stadtvertre­tung, Daniel Mes­lien, an Brisanz gewon­nen hat­te, hat sich nun auch die Aktion

Avatar-Foto
  • Veröffentlicht Mai 6, 2015

ASK(pm/red) In der Debat­te um die Schwimmhalle Lankow, die kür­zlich durch die Rück­sprache des SPD-Frak­tion­schefs in der Stadtvertre­tung, Daniel Mes­lien, an Brisanz gewon­nen hat­te, hat sich nun auch die Aktion Stadt und Kul­turschutz hat zu Wort gemeldet.

Sie lehnt in ein­er Erk­lärung jeden Kom­pro­miss zu der Schwimmhalle Lankow ab. Denkmalschutz, so die [ASK], darf nicht zu einem Poli­tikum verkom­men.

Im Denkmalschutzge­setz (DSchG M‑V) heißt es unter §1: „Auf­gabe von Denkmalschutz und Denkmalpflege ist, die Denkmale als Quellen der Geschichte und Tra­di­tion zu schützen, zu pfle­gen, wis­senschaftlich zu erforschen und auf eine sin­nvolle Nutzung hinzuwirken.“

Denkmalschutz sei also, und das leit­et die Aktion Stadt und Kul­turschutz aus dieser Bes­tim­mung ab, keine Sache vom Kom­pro­mis­sen oder Übereinkün­ften, son­dern höheren Ide­alen ver­plichtet als finanzielle Schwierigkeit­en eine Kom­mune oder poli­tis­chen Macht­spie­len zwis­chen Kom­mune und Land.

„Es gibt Richtlin­ien die für oder gegen einen Denkmalschutz sprechen“, heißt es in der Erk­lärung weit­er. „Und diese Richtlin­ien sind zu prüfen. Jede andere herange­hensweise zum The­ma Schwimmhalle in Lankow ist dann geset­zeswidrig und lediglich poli­tis­ches Tak­tieren.“

Die Aktion Stadt und Kul­turschutz, so heißt es in der Erk­lärung weit­er, werde „der­ar­tige Spiele nicht mit­machen und fordert alle Beteiligten auf, sich genauer zu erk­lären, in welch­er Form sie vorhaben, zu ver­mit­teln“. Die Regel für einen Denkmalschutz seien klar definiert. Nun solle Farbe bekan­nt wer­den, wo und auf welch­er Grund­lage man zu ver­han­deln gedenke.

ANZEIGE