EasyPark warnt vor Betrug:
So können Sie sich schützen
EasyPark warnt vor Betrug mit gefälschten QR-Codes an Parkautomaten. So erkennen Nutzer echte Codes und können weiterhin sicher und bequem mit der App parken.

Bargeld und Papiertickets gehören beim Parken in Schwerin zunehmend der Vergangenheit an. Denn EasyPark bietet Schwerinerinnen und Schweriner online die Möglichkeit, ihre Parktickets zu erwerben und Parkzeiten bequem zu verlängern. Damit bietet EasyPark nicht nur eine gute Alternative zu den klassischen Parkautomaten, sondern bringt auch einen Vorteil mit sich, der sich im Portmonee bezahlbar macht: Wer nämlich in Schwerin kürzer parkt als ursprünglich in der EasyPark-App eingestellt, bekommt den Restbetrag erstattet.
Wie so oft, wenn Geld im Spiel ist, lassen Betrüger nicht lange auf sich warten. Wie der Schweriner Nahverkehr mitteilte, warnt das Unternehmen jetzt vor einer Betrugsmasche. Demnach wollen Betrüger Kundendaten abgreifen, in dem Sie Aufkleber, die optisch kaum von den originalen QR-Codes zu unterscheiden sind, auf die blauen Parkautomaten kleben. Mit diesen Hinweisen können Sie sich schützen.
So erkennen Sie echte QR-Codes
Wer sich dazu entscheidet, digital zu parken, wird wahrscheinlich auf QR-Codes stoßen, die in den meisten Fällen an den Parkautomaten angebracht sind. Gerade Schwerinerinnen und Schweriner, die planen, die App über die Codes zu installieren, sollten darauf achten:
Die QR-Codes führen-je nach Betriebssystem- ausschließlich zum Download der App. Mit einem eigens erstellten Leitfaden, der erklären soll, wie sich echte von manipulierten Codes unterscheiden lassen, reagiert das Unternehmen nun auf die Betrugsmasche. Demnach leiten offizielle QR-Codes entweder in den Apple App Store oder in den Google Play Store, von wo aus die App installiert werden kann. Ist die App bereits auf dem Mobiltelefon installiert, führt der QR-Code direkt dorthin.
Weiter empfiehlt das Unternehmen, vor dem Scannen zu überprüfen, ob der Code Teil der offiziellen Beschilderung ist. Sollte der Aufkleber an einem außergewöhnlichen Ort angebracht sein oder über die Originalschilder geklebt sein, “könnte es sich um Betrug handeln”, so das Unternehmen.
Für den Fall, dass Nutzer ein mulmiges Bauchgefühl haben, gibt es eine einfache Alternative: Den QR-Code nicht scannen. Die App kann auch eigenständig installiert werden und der Zonencode manuell in der App eingetragen werden.
Das ist die offizielle Mailadresse
EasyPark gibt ihren Nutzern noch weitere Hinweise an die Hand, damit sie Betrüger entlarven können. So wird das Unternehmen ihre Nutzer niemals auffordern, Bankkartendaten zu senden oder Geld zu überweisen. Auch werden Nutzer niemals aufgefordert sein, Geld über Links zu überweisen, die in E‑Mails oder SMS enthalten sind.
Um betrügerische Mails zu erkennen, versichert das Unternehmen, dass E‑Mails nur von authentischen Adressen versendet werden. Die Nutzer sind deshalb angehalten, nur auf Mails zu reagieren, deren Absenderadressen mit @easypark.net, @service.easypark.net oder @hello.easypark.net enden. Die Ausnahme sei laut Angaben des Unternehmens „Billogram”. „Unser externer Partner für die Rechnungsstellung, Billogram, versendet Rechnungen im Namen von EasyPark über die E‑Mail-Adresse system@billogram.com”, informiert das Unternehmen.
Auch bei SMS gilt: Alle Nachrichten tragen eindeutig den Absender „EasyPark“ und werden niemals von privaten oder allgemeinen Telefonnummern verschickt. Verdächtige Nachrichten sollten nicht beantwortet, sondern der Absender blockiert werden.
Leitfaden ist auf der Seite veröffentlicht
Auf der Website ist der gesamte Leitfaden mit weitere Sicherheitshinweisen veröffentlicht. Wer die darin enthaltenen Tipps beachtet – etwa beim Scannen von QR-Codes, beim Umgang mit E‑Mails und Nachrichten – kann auch weiterhin sicher und unbeschwert in Schwerin parken.



