Anregungen für Fahrradverkehr in Schwerin

Rücksicht geht. Bild: ADFC-Schwerin
Rücksicht geht. Bild: ADFC-Schwerin

(am). Anregungen kann man sich am besten holen, wenn der Blick gelegentlich über den Tellerrand huscht. Die Aktiven des ADFC-Schwerin haben das gemacht und nahmen sich ein paar Tage Auszeit. Natürlich mit dem Rad (womit auch sonst 😉 auf dem westlichen Ostseeradweg. Und siehe da, es stellt sich – so kann man im aktuellen Newsletter des Vereins lesen – eine interessante Beobachtung ein. Zwischen Niendorf und Scharbeutz vertragen sich bei sommerlichem Wetter Radfahrer und Fußgänger. Statt Verbot ein Vorschlag: „Liebe Radfahrer und Fußgänger! Wir teilen uns unsere schöne Promenade, daher kann es auch mal eng werden! Nehmt bitte Rücksicht aufeinander. Danke!“

Freundlichkeit geht. Und der ADFC fragt: Könnte das auch ein Modell für Schwerin sein?

In Haffkrug entdeckten die Schweriner Radler zudem eine Pedelec-Bike-Ladestation und finden: Das ist eine prima Idee, um zwischendurch den Akku aufzuladen. Da stellt sich der Verein zurecht die Frage: Was ist eigentlich aus den Ergebnissen des „Schweriner Versuches“ vor einem Jahr geworden? Da hatte man wissenschaftlich den Pendelverkehr untersucht und herausbekommen, dass Fahrrad und Pedelec die sinnvollsten Verkehrsmittel sind. Welche Schlussfolgerungen werden aber nun in der kommunalen Verkehrspolitik aus diesen Ergebnissen von vor einem Jahr gezogen?

Schließlich freut sich der ADFC, dass die Crirtical Mass an Fahrt gewinnt. Vergangenen Freitag konnte erstmalig auf der Straße geradelt und damit Aufmerksamkeit für die Anliegen der Radfahrer erreicht werden.

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