Antifaschistische Aktionsradtour des VVN/BdA startete in Schwerin

Bild: Die Linke Schwerin
Bild: Die Linke Schwerin

(pm/red) Mit dem Mai rückt auch jener Monat näher, in dem Menschen in aller Welt der Befreiung von der Nazidiktatur vor 70 Jahren gedenken. Am 8./9. Mai fand der Zweite Weltkrieg durch die Kapitulationserklärung der Wehrmacht sein Ende. Millionen von  Menschen, mussten in den zwölf Jahren nationalsozialistischer Diktatur ihr Leben lassen. Die Erinnerung daran, darf auch viele Jahre nach Ende dieser Schreckensherrschaft nicht in Vergessenheit geraten.

Daran, dass der nationalsozialistische Terror bis zum bitteren Ende noch allgegenwärtig blieb, selbst als die Niederlage absehbar war, erinnert in diesem Jahr zum mittlerweile 6. Mal die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN/BdA), vor allem gedenkt man dabei der Opfer der Todesmärsche aus dem KZ Sachsenhausen.

Startort der Aktionsradtour mit der unter anderem politisch–historische Bildung gefördert und antifaschistisches Engagement befördert werden sollen, war in diesem Jahr Schwerin. Am Denkmal für Marianne Grunthal, eine Lehrerin, die bei Bekanntwerden von Hitlers Tod ausrief „Gott sei Dank – jetzt gibt es Frieden“ und die dafür an einem Laternenpfahl auf dem Bahnhofsvorplatz noch kurz vor dem Eintreffen amerikanischer Truppen gehängt wurde, sprach MdL Henning Foerster zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Er erinnerte anhand von Zeitzeugenberichten an diese grausame Tat und betonte die Wichtigkeit, die Erinnerung an die Vergangenheit, insbesondere auch bei der jüngeren Generation wachzuhalten.

Nach dem Ablegen eines Blumengebindes startete die diesjährige Tour die Lübz – Wittstock – Neuruppin nach Sachsenhausen führt und am Sonntag dort endet.

ANZEIGE

Redaktion

der digitalen Tageszeitung Schwerin-Lokal.de. Tel: (0385) 480 739 77 | E-Mail: redaktion@schwerinlokal.de

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published.