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ASK schlägt Museum für Stadtgeschichte im Perzina-Haus vor

Schw­erin, 03.01. 2018 (red/sr). In der Diskus­sion, ob das Rathaus der Ort für ein Stadt­mu­se­um sein kann und die Stadtvertre­tung zukün­ftig im Perz­i­na-Haus tagt, hat nun ASK-Stadtvertreter Karsten Jagau einen neuen

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  • Veröffentlicht Januar 3, 2018
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Schw­erin, 03.01. 2018 (red/sr). In der Diskus­sion, ob das Rathaus der Ort für ein Stadt­mu­se­um sein kann und die Stadtvertre­tung zukün­ftig im Perz­i­na-Haus tagt, hat nun ASK-Stadtvertreter Karsten Jagau einen neuen Vorschlag zur öffentlichen Diskus­sion gestellt. Von Ste­fan Rochow

Archiv­bild: Abstim­mung in der Schw­er­iner Stadtvertre­tung Foto: Dario Rochow | Schw­erin-Lokal

Wird die Stadtvertre­tung in Zukun­ft im Perz­i­na-Haus, der ehe­ma­li­gen Stadt­bib­lio­thek, tagen. Im Okto­ber stellte Ober­bürg­er­meis­ter Rico Baden­schi­er den Stadt­frak­tio­nen diese Idee vor. Im Rathaus, so die dama­lige Idee des Ober­bürg­er­meis­ters, kön­nte man dann ein Muse­um für Stadt­geschichte ein­richt­en.  Was erst ein­mal nach ein­er char­man­ten Idee klang, hat allerd­ings einen Hak­en: Bis heute kam von der Stadtver­wal­tung auf entsprechende Rück­fra­gen der Frak­tio­nen keine Antwort, wie dieses Vorhaben finanziert wer­den soll. Das The­ma ver­sank daher sehr schnell wieder aus der öffentlichen Wahrnehmung. 

 

Perzina-Haus soll die Stadtgeschichtliche Sammlung beherbergen

 

ASK ‑Stadtvertreter, Karsten Jagau 

Die Aktion Stadt- und Kul­turschutz (ASK) hat das The­ma nun noch ein­mal aufge­grif­f­en. Stadtvertreter Karsten Jagau hat eine konkrete Idee, mit der er im Augen­blick die Öffentlichkeit sucht: So soll alles im Rathaus wie bish­er bleiben. „Die Kosten eines Umzuges, Her­richt­en des Perz­i­na-Haus­es für die Stadtvertreter wür­den einges­part wer­den. Eben­so die angedacht­en Kosten zur Umgestal­tung des Rathaus­es als Ausstel­lungsraum.”, so Jagau.

Im Perz­i­na-Haus kön­nte, nach den Vorstel­lun­gen des Stadtvertreters, in Zukun­ft die Stadt­geschichtlichen Samm­lun­gen unterge­bracht wer­den, die im Moment in den Schw­er­iner Höfen gezeigt wer­den. Auch die geschichtlichen Exponate, die im Moment noch in Räum­lichkeit­en  des Stadtarchivs in der Stellingstraße, in der Lis­chstraße und in der Willi-Bre­del- Straße ver­streut liegen, soll­ten zukün­ftig ihren Platz im Perz­i­na­haus find­en. „Durch die Ver­lagerung der Fun­dus kön­nen derzeit entste­hende Kosten wie Miete, Betrei­bung und Nebenkosten an einem Stan­dort kom­prim­iert wer­den.”, so Karsten Jagau.

 

Häuser an Sozialinvestoren veräußern

 

Und Karsten Jagaus Vorstel­lun­gen weit­er: Das Gebäude in der Willi-Bre­del Straße sowie in der Lis­chstraße kön­nten an nach­haltige Inve­storen aus dem Sozial­bere­ich veräußert wer­den um dadurch die Umzugskosten ins Perz­i­na-Haus zu deck­en. Auch der Betrieb an den alten Stan­dorten kann eingestellt wer­den und die frei­w­er­den­den Mit­tel für das Muse­um und den Fun­dus im Perz­i­na-Haus genutzt wer­den. Während des Umzuges kön­nten über För­der­mit­tel beispiel­sweise des Lan­des die städtis­chen Samm­lun­gen dig­i­tal­isiert wer­den. 

Der Saal des Perz­i­na-Haus­es kön­nte nach Vorstel­lun­gen des ASK-Stadtvertreters Karsten Jagau die Stadt­geschichtliche Ausstel­lung beherber­gen. Foto: ASK

Um die Idee des Stadt­geschichtsmu­se­ums weit­er voranzutreiben, schlägt der ASK-Stadtvertreter vor, dass über einen län­geren Zeitraum „in den Haushalt­s­pla­nun­gen die Weit­er­en­twick­lung der Perz­i­na-Räume unter Berück­sich­ti­gung von För­der­mit­tel ein eigenes Haushalts-Pro­duk­te erstellt” wird. 

Auf die Vorschläge Karsten Jagaus gibt es im Moment seit­ens der Stadt­poli­tik und der Ver­wal­tung noch keine Reak­tion. Ganz neu ist der Vorstoß der ASK dann aber auch nicht. Schon im Mai 2016 schlug die Wäh­lervere­ini­gung die Beherbung ein­er stadt­geschichtlichen Ausstel­lung im Perz­i­na-Saal vor.