Ausbau der Bahnstrecke Schwerin – Lübeck erhält Top-Priorität

OB Badenschier begrüßt Vorhaben im Bundesverkehrswegeplan

 

Die Deutsche Bahn will die Strecke zwischen Schwerin und Lübeck für 133 Millionen € ausbauen – Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier begrüßt, dass jetzt auch der Bundesverkehrswegplan die Weichen für dieses Projekt gestellt hat.

„Durch den Ausbau wird für Pendler und andere Bahnreisende eine Stundentaktung möglich. Die schnellste Verbindung zwischen Kopenhagen und Berlin wird dann über Schwerin führen, wodurch sich die Fernzuganbindung der Landeshauptstadt entscheidend verbessern lässt“, so der Oberbürgermeister. „Der Nachteil ist, dass sich mit dem Ausbau auch der Güterverkehr auf dieser Strecke erhöhen wird.“

Derzeit dauert die Fahrt von Schwerin nach Lübeck eine Stunde und 30 Minuten mit einem Umstieg in Bad Kleinen. Nach dem Ausbau soll die Fahrt im Jahr 2027 nur noch 52 Minuten dauern. Geplant ist, dass die 63 Kilometer lange Strecke elektrifiziert wird. Dadurch können Züge bis zu Tempo 160 fahren. Außerdem wird für das Projekt der sogenannte Bahnbogen bei Bad Kleinen gebaut: Der Zug muss dann nicht mehr in den Bahnhof Bad Kleinen einfahren, sondern erreicht Lübeck bzw. Schwerin über die neu zu bauende Verbindung.

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