Tempo 30 wegen Krötenwanderung:
Autofahrer an der Rogahner Straße müssen bremsen
Mit Beginn der Krötenwanderung gilt auf der Rogahner Straße in Schwerin ab 8. März zeitweise Tempo 30. Zäune und Ehrenamtliche helfen den Amphibien sicher zu ihren Laichgewässern.

Mit steigenden Temperaturen beginnt in Schwerin wieder die Zeit der Krötenwanderung. Ab Anfang März machen sich zahlreiche Erdkröten nachts auf den Weg von ihren Winterquartieren zu den Gewässern, in denen sie einst selbst geschlüpft sind. Für die Tiere bedeutet das jedoch auch ein hohes Risiko – denn auf ihrer Route müssen sie Straßen überqueren. Besonders betroffen ist die Rogahner Straße im Bereich der Ostorfer Seen. Dort werden zum Schutz der Amphibien Krötenschutzzäune aufgebaut, damit die Tiere nicht direkt auf die Fahrbahn gelangen.
Ehrenamtliche helfen beim Schutz der Amphibien
Die Zäune werden in den Abend- und Morgenstunden von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern kontrolliert. Sie sammeln die Tiere ein und bringen sie sicher über die Straße in Richtung ihrer Laichgewässer. Um die Gefahr für die wandernden Amphibien zusätzlich zu verringern, gilt für Autofahrer eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung.
Zeitlich begrenztes Tempo 30
Ab Sonntag, dem 8. März 2026, dürfen Fahrzeuge auf dem betroffenen Abschnitt der Rogahner Straße nur noch maximal 30 Kilometer pro Stunde fahren. Die Regelung gilt jeweils morgens von 6.00 bis 9.00 Uhr sowie abends von 18.00 bis 21.00 Uhr. Die Naturschutzbehörde der Stadt Schwerin bittet Autofahrer in diesem Zeitraum besonders aufmerksam zu fahren und Rücksicht auf die Tiere sowie die ehrenamtlichen Helfer zu nehmen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung bleibt voraussichtlich bis Ende April bestehen.



