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Bahnsperrungen fordern von Reisenden Geduld

Schwerin, 08.01. 2018 (red/hk).  Ab heute müssen Bahnreisende mit erheblichen Einschränkungen auf der Strecke zwischen Schwerin und Bad Kleinen rechnen. Für die kommenden drei Monate werden hier Bauarbeiten stattfinden. 

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  • Veröffentlicht Januar 8, 2018
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Schw­erin, 08.01. 2018 (red/hk).  Ab heute müssen Bah­n­reisende mit erhe­blichen Ein­schränkun­gen auf der Strecke zwis­chen Schw­erin und Bad Kleinen rech­nen. Für die kom­menden drei Monate wer­den hier Bauar­beit­en stat­tfind­en. 

 

Ab heute müssen sich Reisende der Deutschen Bahn auf Schienen­er­satzverkehr ein­stellen. Die Auskun­ft­stafeln heute Mor­gen auf dem Schw­er­iner Haupt­bahn­hof Foto: Schwerin-Lokal.de

 

Ins­ge­samt sind es vier Baustellen, die den Verkehrs­fluss zwis­chen Schw­erin und Bad Kleinen behin­dern. So wird ein Bah­nüber­gang in Medewege erneuert und ein zweit­er abge­baut. Wenige Kilo­me­ter weit­er in Lüb­s­dorf wird schon seit Juli am größten Baupro­jekt der Deutschen Bahn in Meck­len­burg-Vor­pom­mern gear­beit­et. Auf zehn Kilo­me­tern sollen Gleise und Ober­leitun­gen erneuert sowie ein elek­tro­n­is­ches Stell­w­erk gebaut wer­den. 

 

700 Pfähle werden in den Boden gerammt 

 

Bei Kro­ns­dorf, das in diesem Streck­en­ab­schnitt liegt, befind­et sich ein Moor. Um hier bauen zu kön­nen, müssen 700 Pfäh­le in den Boden ger­ammt wer­den. Das find­et im Moment statt. Nach Abschluss der Bauar­beit­en sollen Züge dort mit ein­er Geschwindigkeit von bis zu 160 Kilo­me­tern pro Stunde fahren kön­nen, bish­er sind es max­i­mal 120.

 

Reisende müssen sich auf längere Fahrtzeiten einstellen

 

Die Kosten für alle Pro­jek­te belaufen sich auf rund 100 Mil­lio­nen Euro. Bis Mitte April müssen sich die Reisenden auf Schienen­er­satzverkehr zwis­chen Schw­erin und Bad Kleinen ein­stellen. Es sollen nach Bah­nangaben aber auch Direk­t­busse zwis­chen Schw­erin und Ros­tock einge­set­zt wer­den. Auch der Nahverkehr Nord­west­meck­len­burg wird zwis­chen Wis­mar und Schw­erin zusät­zliche Busse ein­set­zen. Trotz aller Maß­nah­men soll­ten sich die Bah­n­reisenden auf län­gere Fahrtzeit­en ein­stellen.