Besondere Verantwortung bei Jobs im sozialen Bereich

Jobs gibt es viele. In den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen kann man tätig werden und dort sein Geld verdienen. Natürlich sollten der Beruf und der Bereich auch gut zu einem passen. Ein besonderes Augenmerk verdient hier die soziale Arbeit.

Denn hier geht es um große Verantwortung aber auch darum, wie es das eigene Leben verändern kann – und dies durchaus positiv. Wer es liebt, mit Menschen zusammenzuarbeiten und wer viel Wert auf Zusammenhalt legt, kann hier seine Berufung (im wahrsten Sinne des Wortes) finden. Natürlich werden hier auch Ausdauer und Belastbarkeit sehr gefragt. Aber man benötigt auch viel Feingefühl, eine hohe soziale Kompetenz und gute Nerven, damit man selbst schwierige und unerwartete Situationen gut meistern kann – und zwar auch vor allem im Sinne des Menschen, um den es schließlich geht.

Das Sozialwesen ist eine Branche der Zukunft

Wir dürfen nicht vergessen, dass die Kinder von heute zukünftig eine Lebenserwartung von 90 und vielleicht auch noch mehr Jahren haben können. Obwohl es weniger Nachwuchs gibt, wird es immer mehr ältere und damit auch pflege- und betreuungsbedürftige Menschen geben. Deswegen werden jetzt bereits viele Fachkräfte in Pflegeeinrichtungen und auch bei ambulanten Diensten gesucht. Aber natürlich auch andere soziale Unternehmen wie Jugendämter, Kindertagesstätten oder Behindertenwohnheime suchen immer wieder Personal.

Anspruchsvolle Tätigkeit

Die Arbeit bei diesen möglichen Tätigkeiten ist sehr anspruchsvoll und man trägt dabei viel Verantwortung. Zu der Ausbildung gehört eine Berufs- oder Fachschule. Nach der Theorie werden noch in Praxis- oder Anerkennungsjahren praktische Erfahrungen in sozialen Einrichtungen gesammelt. Zu den hier typischen Lehrberufen kann man diese zählen:

• Alten- und Krankenpfleger/in
• Ergotherapeut/in
• Erzieher/in
• Logopäde/in
• sowie Rettungssanitäter/in

Auch über ein duales Studium kann man zu einem sozialen Beruf kommen. Hier stehen Studiengänge wie folgt zur Auswahl:

• Gesundheitsmanagement
• Sozialpädagogik
• Physiotherapie oder im Bereich Soziale Arbeit

Ein polizeiliches Führungszeugnis wird meist benötigt

Auch sollte man wissen, dass meist ein polizeiliches Führungszeugnis, wenn nicht sogar ein erweitertes Führungszeugnis benötigt wird. Denn schließlich hat man es vorwiegend mit Schutzbefohlenen zu tun. Man mächte einfach ausschließen können, dass da die falschen Leute beschäftigt werden. Es ist sicherlich ratsam, sich hierzu etwas genauer zu informieren, damit man weiß, wo so etwas zwingend benötigt wird und, was darin alles stehen sollte und, was nicht. Denn, wer hier schon nicht die Voraussetzungen erfüllen kann, hat von Anfang an schlechte Karten.

Eigenschaften, die man mitbringen sollte

Nicht jeder ist für einen sozialen Beruf geeignet, denn die Aufgaben sind eben anspruchsvoll und nicht zu unterschätzen. In allen verschiedenen beruflichen Bereichen steht das Wohl und die Unversehrtheit der Patienten und Klienten immer an oberster Stelle. Man benötigt schon viel Einfühlungsvermögen und Taktgefühl. Darüber hinaus sollte man einen höflichen, geduldigen aber auch kommunikativen Umgang pflegen können. Oft muss man auch beratend und unterstützend zur Seite stehen. Ein pädagogisches Händchen und die soziale Ader sind nur ein paar der Voraussetzungen, die man im Umgang mit Menschen erfüllen sollte. Es muss einem schon bewusst sein, welche große Verantwortung man trägt. Denn selbst in schwierigen Situationen muss man einen kühlen Kopf bewahren und richtig reagieren.

 

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