BMW flüchtete mit 190 km/h – Fahrt endet in der Leitplanke

 

Die Polizeibeamten wussten anhand des Kennzeichens, dass der Fahrzeugführer keine Fahrerlaubnis besitzt und zudem Konsument von Betäubungsmittel ist. Grund genug den BMW in der Knaudtstraße anzuhalten und zu kontrollieren. Gegen 02.40 Uhr gab der BMW-Fahrer Vollgas, bog an der Lichtzeichenanlage der Kreuzung Bürgermeister-Bade-Platz bei »ROT« ab und beschleunigte in Richtung Wismar.

Am Klinikum vorbei, wieder bei »ROT« über die Kreuzung, beschleunigte der Fahrer den BMW auf ca. 190 km/h. Zu hohe Geschwindigkeit für die neu erbaute Brücke in Medewege.

Der Pkw krachte in die Leitplanken, drehte sich mehrfach und blieb auf der Fahrbahn stehen. Glücklicherweise befanden sich keine anderen Verkehrsteilnehmer in der Nähe. Die Polizeibeamten mussten den leicht verletzten Fahrer unter körperlichem Zwang aus dem völlig demolierten Auto ziehen und Handfesseln anlegen.

Warum er diese waghalsige Flucht beging, wurde schnell klar. Keine Fahrerlaubnis, 0,78 Promille in der Atemluft und Betäubungsmittel in seinem Rucksack, waren für den 34-jährigen Schweriner Grund genug sein eigenes Leben oder das von Unbeteiligten aufs Spiel zu setzen.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und zur Untersuchung ins Klinikum gebracht. Derzeit wird geprüft, ob der Tatverdächtige am morgigen Tag einem Haftrichter vorgeführt wird. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

 

Redaktion

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