Explosion in der Schweriner Feldstadt -
Ein Toter bei Brand in Schweriner Brunnenstraße
Bei einem Brand in der Schweriner Feldstadt kam ein Mann ums Leben. Die Ursachen sind unklar, die Polizei ermittelt. Anwohner berichten von einer Explosion, das bestätigte dann auch die Polizei.

In der Brunnenstraße in Schwerin kam es am Donnerstag (06. August 2026) zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Nach Angaben des Einsatzleiters der Feuerwehr kam dabei ein Mann ums Leben. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und wird von der Kriminalpolizei untersucht.
Einsatzleiter Stefan Krohn beschreibt den Einsatz so: Aus einem Wohnhaus drangen Flammen und dichter schwarzer Rauch. Die Feuerwehr war bereits alarmiert und auf dem Weg. Vor dem Ziel konnten die Einsatzkräfte bereits die Rauchsäule erkennen. Der Rauch hatte sich im ganzen Gebäude ausgebreitet, auch bis ins Dachgeschoss. EinBewohner wurden dann von der Feuerwehr mit dem Leiterwagen aus dem Gebäude gerettet. Ob weitere Personen verletzt wurden, war zunächst nicht abschließend geklärt. Was klar war: Ein Mann verstarb in den Flammen.

Brand erstmal gelöscht
Nachdem die Flammen gelöscht waren, blieben die Sperrungen dann erstmal noch. Während die Polizei arbeitete und versuchte herauszufinden wie der Brand entstanden ist, bliebauch Feuerwehr vor Ort. Es qualmte auch noch leicht aus den Fenstern. Krone dazu: „Wir werden vielleicht auch noch ein oder zwei Mal mit Wasser kleine Nachlöscharbeiten vornehmen müssen.” Da es sich um einen Altbau handelt, können immer wieder kleine Glutnester aufflammen.
Rund 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren waren gemeinsam mit Rettungsdienst, Notarzt und Polizei in der Feldstadt. Im Rahmen des Einsatzes wurde auch eine Feuerwehrfrau verletzt und per Liege und Rettungswagen abtransportiert. Eine Gefahr für umliegende Gebäude durch die Rauchausbreitung bestand nach Angaben der Feuerwehr nicht. Der Rauch habe sich ausreichend verteilt. Die Bewohner des Hauses wurden über das weitere Vorgehen informiert. Auch der Eigentümer des Gebäudes ist inzwischen vor Ort. Für die betroffenen Mieterinnen und Mieter werde eine Unterkunft für die kommende Nacht organisiert. Das Haus ist teilweise nicht mehr bewohnbar. Anwohner berichteten auch von einer lauten Explosion vor Ausbruch des Brandes. Eine Bestätigung hierfür durch die Feuerwehr gab es während des Einsatzes nicht.
Polizei bestätigt Explosion
Am Nachmittag bestätigte die Polizei eine Explosion. In einer Mitteilung heißt es: „Aus bislang ungeklärter Ursache kam es bisherigen Erkenntnissen zufolge zunächst zu einer Explosion. In der Folge brach in dem Gebäude ein Brand aus.” Außer den Bewohnern wurde auch ein Hund über die Drehleiter gerettet. Außerdem wurden auch mehrere Katzen aus der Gefahrenzone gebracht und ihren Besitzerinnen und Besitzern übergeben. Laut Polizei wurden während des Einsatzes auch drei parkende Autos beschädigt. Die Kriminalpolizei war zusammen mit Sprengstoffermittlern vor Ort. Auch ein Brandsachverständiger wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schwerin hinzugezogen. Das Gebäude soll zudem noch durch einen Statiker begutachtet werden.





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