Do, 13. August 2026
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Explosion in der Schweriner Feldstadt -
Ein Toter bei Brand in Schweriner Brunnenstraße

Bei einem Brand in der Schweriner Feldstadt kam ein Mann ums Leben. Die Ursachen sind unklar, die Polizei ermittelt. Anwohner berichten von einer Explosion, das bestätigte dann auch die Polizei.

  • Veröffentlicht August 6, 2026
An der Gebäudefassade sind die Spuren des Brandes zu erkennen. (Foto: Chris Loose)
An der Gebäude­fas­sade sind die Spuren des Bran­des zu erken­nen. (Foto: Chris Loose)

In der Brun­nen­straße in Schw­erin kam es am Don­ner­stag (06. August 2026) zu einem Großein­satz von Feuer­wehr, Ret­tungs­di­enst und Polizei. Nach Angaben des Ein­sat­zleit­ers der Feuer­wehr kam dabei ein Mann ums Leben. Die Bran­dur­sache ist derzeit noch unklar und wird von der Krim­i­nalpolizei unter­sucht.

Ein­sat­zleit­er Ste­fan Krohn beschreibt den Ein­satz so: Aus einem Wohn­haus drangen Flam­men und dichter schwarz­er Rauch. Die Feuer­wehr war bere­its alarmiert und auf dem Weg. Vor dem Ziel kon­nten die Ein­satzkräfte bere­its die Rauch­säule erken­nen. Der Rauch hat­te sich im ganzen Gebäude aus­ge­bre­it­et, auch bis ins Dachgeschoss. Ein­Be­wohn­er wur­den dann von der Feuer­wehr mit dem Leit­er­wa­gen aus dem Gebäude gerettet. Ob weit­ere Per­so­n­en ver­let­zt wur­den, war zunächst nicht abschließend gek­lärt. Was klar war: Ein Mann ver­starb in den Flam­men.

Einsatzleiter Stefan Krohn. (Foto: Chris Loose)
Ein­sat­zleit­er Ste­fan Krohn. (Foto: Chris Loose)

Brand erstmal gelöscht

Nach­dem die Flam­men gelöscht waren, blieben die Sper­run­gen dann erst­mal noch. Während die Polizei arbeit­ete und ver­suchte her­auszufind­en wie der Brand ent­standen ist, bliebauch Feuer­wehr vor Ort. Es qualmte auch noch leicht aus den Fen­stern. Kro­ne dazu: „Wir wer­den vielle­icht auch noch ein oder zwei Mal mit Wass­er kleine Nach­löschar­beit­en vornehmen müssen.” Da es sich um einen Alt­bau han­delt, kön­nen immer wieder kleine Glutnester auf­flam­men.

Rund 50 Ein­satzkräfte der Berufs­feuer­wehr und der Frei­willi­gen Feuer­wehren waren gemein­sam mit Ret­tungs­di­enst, Notarzt und Polizei in der Feld­stadt. Im Rah­men des Ein­satzes wurde auch eine Feuer­wehrfrau ver­let­zt und per Liege und Ret­tungswa­gen abtrans­portiert. Eine Gefahr für umliegende Gebäude durch die Rauchaus­bre­itung bestand nach Angaben der Feuer­wehr nicht. Der Rauch habe sich aus­re­ichend verteilt. Die Bewohn­er des Haus­es wur­den über das weit­ere Vorge­hen informiert. Auch der Eigen­tümer des Gebäudes ist inzwis­chen vor Ort. Für die betrof­fe­nen Mieterin­nen und Mieter werde eine Unterkun­ft für die kom­mende Nacht organ­isiert. Das Haus ist teil­weise nicht mehr bewohn­bar. Anwohn­er berichteten auch von ein­er laut­en Explo­sion vor Aus­bruch des Bran­des. Eine Bestä­ti­gung hier­für durch die Feuer­wehr gab es während des Ein­satzes nicht.

Polizei bestätigt Explosion

Am Nach­mit­tag bestätigte die Polizei eine Explo­sion. In ein­er Mit­teilung heißt es: „Aus bis­lang ungek­lärter Ursache kam es bish­eri­gen Erken­nt­nis­sen zufolge zunächst zu ein­er Explo­sion. In der Folge brach in dem Gebäude ein Brand aus.” Außer den Bewohn­ern wurde auch ein Hund über die Drehleit­er gerettet. Außer­dem wur­den auch mehrere Katzen aus der Gefahren­zone gebracht und ihren Besitzerin­nen und Besitzern übergeben. Laut Polizei wur­den während des Ein­satzes auch drei park­ende Autos beschädigt. Die Krim­i­nalpolizei war zusam­men mit Sprengstof­fer­mit­tlern vor Ort. Auch ein Brand­sachver­ständi­ger wurde auf Anord­nung der Staat­san­waltschaft Schw­erin hinzuge­zo­gen. Das Gebäude soll zudem noch durch einen Sta­tik­er begutachtet wer­den.

So sah es aus, als die Feuerwehr eintraf. (Foto: J. A., Anwohnerin)
So sah es aus, als die Feuer­wehr ein­traf. (Foto: J. A., Anwohner­in)
Ruß an der Fassade und auch die Fensterrahmen sind verbrannt. (Foto: Chris Loose)
Ruß an der Fas­sade und auch die Fen­ster­rah­men sind ver­bran­nt. (Foto: Chris Loose)
Die Polizei sperrte die Einsatzstelle weiträumig ab. (Foto: Chris Loose)
Die Polizei sper­rte die Ein­satzstelle weiträu­mig ab. (Foto: Chris Loose)
Einsatzfahrzeuge sperrten die umliegenden Straßen in der Feldstadt ab. (Foto: Chris Loose)
Ein­satz­fahrzeuge sper­rten die umliegen­den Straßen in der Feld­stadt ab. (Foto: Chris Loose)
Die engen Altstadt-Straßen sind auch für die großen Einsatzfahrzeuge eine Herausforderung. (Foto: Chris Loose)
Die engen Alt­stadt-Straßen sind auch für die großen Ein­satz­fahrzeuge eine Her­aus­forderung. (Foto: Chris Loose)

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