Breite Unterstützung für Verkehrsprojekt A14

IHK Schwerin
IHK Schwerin

(pm/IHK Schwerin). Die Bundesautobahn A14 ist von hoher Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region. Positive Impulse werden insbesondere für die Hafenhinterlandanbindungen, durch kürzere Wege und kosteneffiziente Transportleistungen erwartet. Die somit erzeugbaren Wachstumsimpulse für die Wirtschaft und die Absicherung des Gesamtprojektes standen im Fokus einer Diskussionsveranstaltung der IHKs in Mecklenburg-Vorpommern am 19.09.2014 in der IHK zu Schwerin.

Die Mitglieder des Deutschen Bundestages, Eckhardt Rehberg, der auch Mitglied im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages ist, und Dietrich Monstadt, ließen keinen Zweifel daran, dass sie sich für die planmäßige Realisierung der A14 einsetzen. Eckhard Rehberg hob besonders hervor, dass zur Umsetzung von Verkehrsprojekten oftmals Planungskapazitäten bei den Straßenbauverwaltungen der Länder fehlen.

Der Lückenschluss der A14 ermöglicht in mehreren Landkreisen der Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern einen besseren Anschluss an das deutsche Autobahnnetz. Dabei ist der Weiterbau der B 189 von Wittstock nach Mirow ein wichtiger Baustein des Verkehrsprojektes A14. Denn diese Querspange ist erforderlich für die volle Ausschöpfung verkehrswirtschaftlicher Netzeffekte. Für eine termingerechte Realisierung des Gesamtprojektes A14 sei es von großer Bedeutung, die Planungen zügig und in hoher Qualität voranzutreiben. Nur dann sei eine Ausfinanzierung durch den Bund auch möglich.

Zudem wurde in den Redebeiträgen deutlich, dass sich durch den verkehrswirtschaftlichen Nutzen und die Erschließungsfunktion der A14 die Pendlerbeziehungen neu ordnen werden. Dadurch könne sich das Verkehrsprojekt auf die regionale Fachkräftesituation positiv auswirken.

IHK für medienwirksame Aktionen der A14-Befürworter

Weiter berichteten regionale Vertreter aus der Prignitz, Altmark und Magdeburg über den jeweiligen Bausachstand der A14 sowie über Herausforderungen, die an die Planungen und die Bauausführung gestellt werden. Sie sind Grundlage für reibungslose Baurechtsverfahren in den weiteren Bauabschnitten bis nach Magdeburg. Es komme jetzt darauf an, mit zügig durchgeführten Planfeststellungsverfahren schnell zum notwendigen Baurecht zu gelangen.

Auch politische Konflikte wurden angesprochen und Marketingaktionen vorgestellt. „Es ist von größter Bedeutung, dass durch medienwirksame Aktionen der Autobahnbefürworter auch in der bundesweiten Öffentlichkeit gezeigt wird, dass die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, in der Prignitz und in der Altmark den Bau der A14 unterstützen und Ihnen der baldige Lückenschluss von Schwerin nach Magdeburg nicht gleichgültig ist,“ wertete Siegfried Zander, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Magdeburg die Aktivitäten der Autobahnbefürworter in Seehausen, Magdeburg und in Stendal.

Die IHKs in MV würden den Prozess der aktiven Unterstützung weiterhin fortsetzen und sich auch künftig an öffentlichkeitswirksamen Aktion „Pro Autobahn A14“ beteiligen, erklärte Siegbert Eisenach, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Schwerin, in seinem Schlusswort auf der Veranstaltung.

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