Bündnisgrünes Sommerfest: „Lokales Handeln braucht globales Denken!“

Schweriner Grüne feierten Sommerfest, mit dem Aufruf, gemeinsam den Klimawandel zu bremsen.

Fotoaktion Bündnis 90 / Die Grünen Foto: KV Bündnis 90/Die Grünen

„Wir sind die erste Generation, die den Klimawandel zu spüren bekommt und zugleich die letzte, die noch wirksam etwas dagegen unternehmen kann. Dabei könnten wir soviel tun“, erklärt Anne Edelmann, Kreisvorsitzende von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN. – Mit einer launigen Fotoaktion warnte der Schweriner Kreisverband zum Ende eines erneuten Jahrhundertsommers am Samstag am Zippendorfer Strand vor den Folgen der Erderwärmung.

 

Forderung nach einem Gesamtverkehrskonzept

 

Bevor der bündnisgrüne Kreisverband mit dem Landesvorsitzenden Johann-Georg Jaeger sowie der Band ‚Mustard & Milk‘ wieder zum Sommerfest in die Naturschutzstation Zippendorf lud, erläuterte Lothar Gajek als Stadtvertreter, was vor Ort zu tun wäre: „Schwerin braucht 30 Jahre nach der Wende und mit Blick auf die Zukunft endlich ein aktualisiertes und nachhaltiges Gesamtverkehrskonzept, das auf mehr Radverkehr setzt, auf Bus und Bahn sowie auf erneuerbare Antriebe, Car-Sharing-Systeme und verkehrsberuhigte öffentliche Räume. 

Außerdem müssen wir unser Trinkwasser vor Altlasten sichern, Energie einsparen und effizienter einsetzen, fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energien ersetzen, biologische Landwirtschaft sowie fairen und klimafreundlichen Handel und Wirtschaft fördern und unsere Rücklagen aus klimaschädlichen Finanzbeteiligungen ziehen, zugunsten von ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Anlagestrategien. Unser lokales Handeln braucht globales Denken.“

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