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CDU-Fraktion: Beitragssteigerungen für Kitabetreuung durch externe Beratung vermeiden  

  Obwohl SPD und CDU im Land­tag eine Elter­nent­las­tung beschlossen hat­ten, gab es für viele Eltern um den Jahreswech­sel eine böse Über­raschung. Die Eltern­beiträge für Kita-Plätze wur­den teil­weise drastisch erhöht.

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  • Veröffentlicht Januar 22, 2018

 

Obwohl SPD und CDU im Land­tag eine Elter­nent­las­tung beschlossen hat­ten, gab es für viele Eltern um den Jahreswech­sel eine böse Über­raschung. Die Eltern­beiträge für Kita-Plätze wur­den teil­weise drastisch erhöht. Statt Ent­las­tung der Eltern vielerorts im Land nun Frust. Auch in Schw­erin. „Seit Sep­tem­ber 2017 wur­den für 24 Ein­rich­tun­gen neue Ent­gelte nach Ver­hand­lun­gen zwis­chen der Fachver­wal­tung und den jew­eili­gen Trägern fest­gelegt und vom Jugend­hil­feauss­chuss bestätigt. So gab es zum Teil Steigerun­gen von über 50 Euro im Monat“, so CDU-Frak­tionsvor­sitzen­der Sebas­t­ian Ehlers.

Weit­ere Steigerun­gen möchte die CDU nun aber ver­mei­den und hat deshalb für die näch­ste Stadtvertreter­sitzung einen Prü­fantrag vor­bere­it­et. Mit diesem soll der Ober­bürg­er­meis­ter beauf­tragt wer­den darzustellen, welche Möglichkeit­en es gibt, kün­ftige Kosten­steigerun­gen zu ver­mei­den.

 

Träger-Kalkulation intensiv prüfen

 

„Es geht uns aus­drück­lich nicht um Einsparun­gen bei den Per­son­alkosten. Eine angemessene Vergü­tung ist in Zeit­en des Fachkräfte­man­gels uner­lässlich.”, betont Sebas­t­ian Ehlers. Die Träger hat­ten die Erhöhung des Eltern­beitrages mit steigen­den Betrieb­skosten und Tar­ifer­höhun­gen beim Per­son­al begrün­det.

„Der dama­lige Bericht des bera­ten­den Beauf­tragten enthielt Ansätze zur inten­siv­eren Prü­fung der Träger-Kalku­la­tio­nen bei den Sachkosten. Die Stadtver­wal­tung darf nicht schüchtern sein und muss bei Bedarf auch exter­nen Sachver­stand zu Rate ziehen. Andere Kom­munen wie Ros­tock haben es vor Jahren vorgemacht und erhe­bliche Kosten für die Eltern und die Stadtkasse abgewen­det“, begrün­det Ehlers den Vorstoß sein­er Frak­tion.