Chancen für einen Jugendtreff im Mueßer Holz gestiegen

Nachdem der Hauptausschuss der Schweriner Stadtvertretung am letzten Dienstag einstimmig für einen Jugendtreff im Mueßer Holz gestimmt hat, ist für die antragstellende Fraktion DIE LINKE eine wichtige Hürde genommen.

In den letzten Wochen wurde ein Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Stadtvertretung beraten, der die Errichtung eines Jugendtreffs im Mueßer Holz vorsieht. Am Dienstag tagte der Hauptausschuss und hat einstimmig für so einen Plan votiert. Für den Fraktionsvorsitzenden der LINKEN, Henning Foerster ist das ein gutes Signal. „Mit dem Hauptausschuss hat der Antrag zur Einrichtung eines professionellen Kinder- und Jugendtreffs im Mueßer Holz die vorletzte Hürde genommen. Vom Dezernenten und der Polizei über den Trägerverbund der Kinder- und Jugendarbeit und den Ortsbeirat bis zu den Fachausschüssen der Stadtvertretung erfährt unsere Initiative damit breite Unterstützung.“, so Foerster. 

 

Herausforderungen sind groß

 

Für den Kommunalpolitiker ist das eine „gute“ und „richtige“ Entscheidung.  Dass es im Mueßer Holz dringend ein solches Angebot braucht, ist für Foerster „hinlänglich belegt“.  Nicht erst seit den Vorfällen im Verein Power for Kids, gäbe es dort viel zu tun. „Die Herausforderungen, die sich aus einem hohen Ausländeranteil, einer hohen Arbeitslosigkeit und verbreiteter Kinderarmut ergeben, sind groß. Ein professionell geführter Kinder- und Jugendtreff, geführt von geschultem Fachpersonal kann diese allein nicht lösen.“, gibt Henning Foerster zu bedenken. 

Der Kinder- und Jugendtreff könne aber Treffpunkt, Schutzraum oder Veranstaltungsort sein. „Wir meinen, jeder für dieses Thema genutzte Euro, ist gut investiert. Denn statt darüber zu klagen, wie viel Geld die Landeshauptstadt Schwerin Jahr für Jahr in die Hand nehmen muss, um den Reparaturbetrieb zu finanzieren, wenn das Kind sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist, sollten wir präventive Angebote, wie dieses, stärken.“, sagt Foerster.

Daher begrüßen die LINKEN in der Schweriner Stadtvertretung das  Votum vom Dienstag und erhoffen sich für die nächste Sitzung der Stadtvertretung eine ähnlich klare Weichenstellung.


 

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Henning Kobs

Journalist. Wohnt in Braunschweig. Schreibt seit der Gründung im Jahr 2013 als freier Mitarbeiter gelegentlich für unsere digitale Tageszeitung. Er arbeitet vor allem im Back-Office der Redaktion.

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