Cheryl Shepard verteilt 1000 Rosen in Schwerin

Cheryl Shepard (re) und Irene Wiens (li) verteilten gestern 1.000 Rosen auf dem Marienplatz
Foto: Dario Rochow | Schwerin-Lokal.de

Das war für manche Schwerinerin gestern Vormittag eine Überraschung: Plötzlich wurde ihr von der Schauspielerin Cheryl Shepard eine rote Rose überreicht. Anfangs schaute manche Dame noch etwas verwirrt, andere wiederum hatten schon in der Zeitung gelesen, dass der Fernsehstar aus der Serie „Rote Rosen“ gestern in Schwerin weilte. 

Eingefädelt hat die Aktion die Private Marketing-Initiative der Wirtschaft (PMI). Irene Wiens, Vorstandsmitglied der Initiative, verbindet schon längere Zeit eine Freundschaft mit der Schauspielerin. „Ich habe mich sehr gefreut, dass es am Frauentag geklappt hat und Cheryl für die Aktion zugesagt hat.“, sagt die Immobilien-Unternehmerin. 

Um 9 Uhr startete die Schauspielerin in der Linie 2 zwischen Lankow und Hegelstraße. Hier verteilte sie die ersten Rosen. Ab 10 Uhr ging es dann auf dem Marienplatz weiter. Das doch sehr durchwachsene Wetter entmutigte die beiden Frauen jedenfalls nicht. 

 

Das durchwachsene Wetter entmutigte nicht
Foto: Dario Rochow | Schwerin-Lokal.de

 

Über die Reaktion der Schwerinerinnen war die Künstlerin erfreut. „Ich habe mich sehr gefreut, dass die Serien in denen ich mitgewirkt habe, bei den Schwerinern gut angekommen sind“, so Shepard lächelnd. Die Schauspielerin hat neben ihrer Rolle als Sydney Flickenschild in „Rote Rosen“ zuvor auch schon bis zum Jahr 2000 als Susanne Teubner in der Serie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“ und von 2003 bis 2015  in der Fernsehserie „In aller Freundschaft“ die Rolle der plastischen Chirurgin und später auch Urologin Dr. Elena Eichhorn gespielt.

Der Höhepunkt Ihrer Tour in Schwerin war dann am Nachmittag die Autogrammstunde im Schlosspark-Center. Auch hier wieder viele Fans, die sich sichtlich über ein Autogramm freuten. 

 

Bildergalerie Autogrammstunde

 

Für Irene Wiens war der gestrige Tag ein voller Erfolg. Die studierte Wirtschaftsjuristin beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema, wie man Schwerin als Stadt in der Außenwahrnehmung interessanter machen kann. „Ein schönes Schloss zu haben, das ist ganz nett. Als einziges Touristenmagnet reicht es allerdings nicht aus.“, so Wiens. Die Unternehmerin erzählt immer wieder davon, was für eine Erfolgsgeschichte die Serie „Rote Rosen“ für die niedersächsische Stadt Lüneburg gewesen ist. Durch die Popularität der Serie, konnte auch die Bekanntheit der niedersächsischen Stadt erhöht werden. Für Irene Wiens ist das ein gutes Beispiel, das Schule machen sollte. Bekannte Fersehserien würden auch Touristen anlocken. Fans wollten den Drehort sehen. Sie besuchen Cafes und Restaurants und würden auch Übernachtungsgäste sein. Für alle Seiten sei so etwas dann eine Win-Win-Situation. Eine bekannte Fernsehserie die in Schwerin spielt, dass wäre für Irene Wiens ein super Touristenmagnet. Daher macht sich die agile Immobilienmaklerin schon seit einigen Jahren für so ein Projekt stark. 

Mit ihrer gestrigen Aktion „1.000 Rosen für Schwerin“ ist es ihr jedenfalls gelungen, noch einmal auf das Thema aufmerksam zu machen. Die Private Marketing-Initiative der Wirtschaft (PMI) hat gestern unter Beweis gestellt, dass man mit wenig Mitteln große Aufmerksamkeit erzeugen kann. Aufmerksamkeit, die die kleinste Landeshauptstadt Deutschland gebrauchen kann. 

 

 

 

Stefan Rochow

Journalist, Unternehmer und Gründer der digitalen Tageszeitung Schwerin-Lokal.de. Sie erreichen mich per E-Mail unter redaktion@schwerinlokal.de

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