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Da die Bildschirmzeit bei Deutschen zunimmt, wie können Sie Ihre Augen schützen?

Da die Bildschirmzeit weltweit weiter zunimmt, verzeichnen auch die Deutschen eine der längsten Bildschirmzeiten in Europa.

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  • Veröffentlicht Dezember 25, 2024
Foto: Mar­cus Aure­lius | Pex­els

 

Laut ein­er kür­zlich durchge­führten ARD/ZDF-Onlines­tudie ver­brin­gen die meis­ten Befragten bis zu 10 Stun­den pro Tag vor einem Bild­schirm. Dies stellt eine Zunahme von zwei Stun­den im Ver­gle­ich zu der Zeit vor 2020 dar.

Obwohl ein Großteil dieser Bild­schir­mzeit auf die zunehmende dig­i­tale Ver­net­zung in ver­schiede­nen Branchen und die verbesserte Online-Nutzung in allen Alters­grup­pen zurück­zuführen ist, birgt sie auch gesund­heitliche Risiken. Beson­ders auf­fäl­lig ist der Anstieg von Augen­prob­le­men, die par­al­lel zur zunehmenden Bild­schir­mzeit zugenom­men haben. So schätzen Lehmen und Vah­dat, dass bis zu einem Vier­tel der Deutschen mit­tler­weile unter Kurzsichtigkeit lei­det, und diese Zahl wird voraus­sichtlich weit­er steigen. Dies ste­ht im Ein­klang mit Bele­gen, die über­mäßige Bild­schirm­nutzung mit der Entwick­lung von Kurzsichtigkeit in Verbindung brin­gen, da sie das Län­genwach­s­tum der Augäpfel bee­in­flusst.

Gesund­heit­sex­perten rat­en lei­der dazu, die Bild­schir­mzeit drastisch zu reduzieren, um weit­eren Augen­schä­den vorzubeu­gen. Da dies jedoch angesichts der Tat­sache, dass sowohl Arbeit als auch Unter­hal­tung größ­ten­teils online stat­tfind­en, leichter gesagt als getan ist, find­en Sie hier einige alter­na­tive Möglichkeit­en, um Ihre Augen zu schützen:

Tragen Sie eine Blaulichtbrille

Ein­er der Haupt­gründe, warum Bild­schir­mzeit schädlich für die Augen ist, liegt im blauen Licht, das Bild­schirme abgeben. Blaues Licht ist ein Teil des sicht­baren Licht­spek­trums, das auch von der Sonne kommt, aber in über­mäßi­gen Men­gen kann es in die Augen ein­drin­gen und zu Belas­tung, Trock­en­heit, Ermü­dung und sog­ar zu Net­zhautschä­den führen. Um dem ent­ge­gen­zuwirken, wird emp­fohlen, eine Blaulicht­brille zu tra­gen. Auf Web­sites wie Brille24 sind diese Brillen mit und ohne Sehstärke erhältlich, sodass sie für jeden bequem trag­bar sind. Mit speziellen Fil­ter­gläsern, die das gefährlichere blau-vio­lette Licht block­ieren, kön­nen diese Brillen auch das Kon­trast­se­hen verbessern. Da sie auch einen gewis­sen UV-Schutz bieten, kön­nen sie sowohl drin­nen als auch draußen getra­gen wer­den, was sich­er­stellt, dass Ihre Augen unab­hängig von der Nutzung Ihrer Geräte geschützt sind.

Verwenden Sie feuchtigkeitsspendende Augentropfen

Da Bild­schirme oft hell und in unnatür­lichen Winkeln für die Augen posi­tion­iert sind, blinken Nutzer weniger. Dies kann zu Prob­le­men führen, da das Blinzeln die natür­liche Art der Augen ist, sich zu befeucht­en und zu beruhi­gen. Zu wenig Blinzeln kann zu trock­e­nen Augen, Reizun­gen und sog­ar zu Horn­hautver­let­zun­gen führen. Um dem vorzubeu­gen, soll­ten Sie feuchtigkeitsspendende Augen­tropfen zur Hand haben. In den meis­ten Apotheken sind diese Tropfen unter Marken wie Con­isan erhältlich und kön­nen die Augen beruhi­gen, befeucht­en und sog­ar spülen. Da sie in leicht trag­baren Flaschen erhältlich sind, ist es rat­sam, immer eine dabei zu haben. Bei Bedarf kön­nen sie sog­ar zwis­chen der Nutzung von Bild­schir­men ver­wen­det wer­den, um den Augen eine bessere Erhol­ung zu ermöglichen. Wenn Sie jedoch bere­its eine Augen­erkrankung haben, ist es möglicher­weise bess­er, ver­schrei­bungspflichtige Augen­tropfen zu ver­wen­den, die nicht nur befeucht­en, son­dern auch andere Prob­leme behan­deln kön­nen.

Machen Sie Augenübungen

Da die Augen während der meis­ten Wach­stun­den im Ein­satz sind, haben sie auch Pausen ver­di­ent. Während Ihrer Bild­schir­mzeit kön­nen Sie dies durch Augenübun­gen tun, die ihnen helfen, sich zu entspan­nen. Eine sehr effek­tive Übung ist die 20–20-20-Regel. Dabei schaut man alle 20 Minuten für 20 Sekun­den auf etwas, das 20 Fuß ent­fer­nt ist. Dies ermöglicht es den Augen­muskeln, sich zu entspan­nen und so Ermü­dung der Augen und damit ver­bun­dene Kopf­schmerzen zu ver­hin­dern. Da dadurch auch die Fern­sicht­fähigkeit­en der Augen gefordert wer­den, wird die Entwick­lung von Kurzsichtigkeit ver­hin­dert. Dies ist wichtig, da die meiste Bild­schir­mzeit nur die Nah­sicht beansprucht.