Darauf kommt es beim Joggen an

Rund 22 Millionen Deutsche gehen ab und zu oder sogar häufig joggen. Wer in diesem Herbst ebenfalls mit dem Joggen anfangen will, sollte einige Tipps beherzigen, um das Training nicht nach einigen Versuchen frustriert wieder abzubrechen. Dazu gehört, die passenden Schuhe und das eigene Lauftempo zu finden.

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Die richtigen Schuhe sind das A und O beim Laufen. Studien zufolge haben Läuferinnen und Läufer in Schuhen, in denen sie sich wohlfühlen, die wenigsten Verletzungen zu beklagen. Eine Vorauswahl sollte in einem Fachgeschäft erfolgen, wo das Verkaufspersonal sich den Fuß und eventuell den Laufstil angesehen und analysiert hat. Der Rest sei „Bauchgefühl“, so Matthias Marquardt, Arzt und Autor der „Laufbibel“. Die Aufgabe des Laufschuhs bestehe vor allem darin, vor Regen, Nässe, harten Belägen wie Asphalt und spitzen Steinen zu schützen. Grundsätzlich gilt es, nicht an der falschen Stelle zu sparen: Hochwertige Schuhe halten länger und behalten ihre Form besser bei als Exemplare vom Discounter.

Selbst wer eine Fehlstellung wie den Hallux Valgus hat, den Ballenzeh, kann joggen gehen. „Bewegung tut auch einem Hallux-Fuß richtig gut, da die gesamte Muskulatur gestärkt und somit der Fehlstellung entgegengewirkt wird“, heißt es auf der Webseite von LaShoe, einem Anbieter von Gesundheitsschuhen. Bei einer Laufanalyse stellt man zunächst fest, ob Einlagen benötigt werden. Darüber hinaus sollten die Schuhe Halt geben und zugleich den Zehen ausreichend Platz bieten. Eine X-Bein-Stellung sollte möglichst korrigiert werden, da diese einen Hallux begünstigen kann.

Wer mit dem Laufen anfängt, sollte vor allem darauf achten, sein eigenes Tempo zu finden. Das bedeutet zunächst, möglichst langsam zu laufen. Dadurch erfolgt die Atmung im natürlichen Rhythmus, ohne dass man auf sie achtet, und auch das unangenehme Seitenstechen wird vermieden. Ausdauer und Geschwindigkeit lassen sich mit etwas Geduld nach und nach verbessern. Beim Laufstil ist das Wichtigste, den Oberkörper nur leicht nach vorne zu beugen und mit den Armen in Laufrichtung zu pendeln. Am besten sucht man sich Strecken mit unterschiedlichen Untergründen, um die Muskulatur der Füße optimal zu trainieren.

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