Landtagswahl:
Das sind Schwerins Abgeordnete im neuen Landtag
Vier Politiker aus Schwerin gehören dem neuen Landtag an. SPD, AfD und Grüne sind vertreten. CDU und Linke verlieren ihre bisherigen Schweriner Mandate.

Vier Politikerinnen und Politiker aus Schwerin gehören dem neu gewählten Landtag von Mecklenburg-Vorpommern an. Manuela Schwesig und Mandy Pfeifer vertreten die SPD, Petra Federau die AfD. Für die Grünen zieht Sebastian Hüller erstmals in das Landesparlament ein.
Damit verändert sich die parlamentarische Vertretung der Landeshauptstadt. Während SPD und AfD weiterhin Schweriner Abgeordnete stellen, kommt mit Hüller ein Vertreter der Grünen hinzu. CDU und Linke sind dagegen künftig ohne Abgeordneten aus Schwerin.
Landesweit verfügt die AfD nach dem vorläufigen Ergebnis über 32 der insgesamt 71 Mandate. Die SPD erhält 29 Sitze, Linke und Grüne jeweils fünf. Die CDU sowie die FDP verpassen den Einzug in den Landtag.
Für Schwerin bedeutet das auch personelle Veränderungen. Der bisherige CDU-Landtagsabgeordnete Sebastian Ehlers hatte sein Mandat bereits im Sommer nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister niedergelegt. Der Linken-Politiker Henning Foerster trat zur Landtagswahl nicht erneut an.
Schwesig bleibt im Landtag
Manuela Schwesig gehört weiterhin zu den Schweriner Abgeordneten. Die SPD-Politikerin ist seit 2017 Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und vertrat die Landeshauptstadt bereits in der vergangenen Wahlperiode im Landtag.
Bei der Landtagswahl trat Schwesig erneut im Wahlkreis Schwerin I an. Dort setzte sie sich unter anderem gegen den AfD-Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm durch und gewann das Direktmandat.
Pfeifer vertritt Schwerin II
Auch Mandy Pfeifer bleibt Mitglied des Landesparlaments. Die SPD-Politikerin zog erstmals 2021 in den Landtag ein und gewann damals das Direktmandat im Wahlkreis Schwerin II.
Pfeifer ist seit Jahren auch kommunalpolitisch in Schwerin aktiv. Im Frühjahr 2026 kandidierte sie für das Amt der Oberbürgermeisterin und unterlag in der Stichwahl Sebastian Ehlers. Bei der Landtagswahl verteidigte sie nun ihr Direktmandat.
Federau erneut dabei
Petra Federau gehört ebenfalls weiterhin dem Landtag an. Die AfD-Politikerin sitzt seit 2021 im Landesparlament und ist zugleich seit vielen Jahren in der Schweriner Kommunalpolitik aktiv.
Bei der Landtagswahl kandidierte Federau im Wahlkreis Schwerin II. Das Direktmandat ging dort an Mandy Pfeifer. Federau zieht über die Landesliste ihrer Partei erneut in den Landtag ein.
Hüller zieht erstmals ein
Neu unter den Schweriner Landtagsabgeordneten ist Sebastian Hüller von Bündnis 90/Die Grünen. Der Fachinformatiker kandidierte im Wahlkreis Schwerin I und stand auf Platz vier der Landesliste seiner Partei.
Da die Grünen landesweit fünf Mandate erhalten, schafft Hüller erstmals den Sprung ins Landesparlament. Er gehört dem Landesvorstand der Grünen als Schatzmeister an und beschäftigt sich politisch unter anderem mit Digitalisierung, Sozial- und Kommunalpolitik.
CDU verliert Vertretung aus Schwerin
Bei der CDU entsteht eine Lücke. Sebastian Ehlers hatte Schwerin bislang im Landtag vertreten. Nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister legte er das Mandat im Sommer nieder.
Nach der Landtagswahl wird diese Lücke nicht wieder geschlossen. Die CDU verpasst landesweit den Einzug in das Parlament und erhält kein Mandat. Damit gibt es in der neuen Wahlperiode keinen CDU-Landtagsabgeordneten aus Schwerin.
Foerster trat nicht erneut an
Auch die Linke verliert ihre bisherige Schweriner Vertretung. Henning Foerster hatte auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Er gehörte über viele Jahre dem Landesparlament an und beschäftigte sich dort vor allem mit Wirtschafts‑, Arbeits- und Verkehrspolitik.
Die Linke selbst bleibt im Landtag. Sie erhält nach dem vorläufigen Ergebnis fünf Mandate. Unter den neuen Abgeordneten der Partei befindet sich allerdings kein Politiker aus Schwerin.
Damit vertreten künftig vier Abgeordnete aus drei Parteien die Landeshauptstadt im Landesparlament: Manuela Schwesig und Mandy Pfeifer für die SPD, Petra Federau für die AfD und Sebastian Hüller für die Grünen. Vor allem Hüllers Einzug sowie das Ausscheiden der bisherigen Schweriner Vertreter von CDU und Linken verändern die personelle Zusammensetzung.




