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Landtagswahl:
Das sind Schwerins Abgeordnete im neuen Landtag

Vier Politiker aus Schwerin gehören dem neuen Landtag an. SPD, AfD und Grüne sind vertreten. CDU und Linke verlieren ihre bisherigen Schweriner Mandate.

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  • Veröffentlicht September 21, 2026
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Vier Abge­ord­nete aus Schw­erin ziehen als Land­tagsab­ge­ord­nete in das Schw­er­iner Schloss ein.

 

Vier Poli­tik­erin­nen und Poli­tik­er aus Schw­erin gehören dem neu gewählten Land­tag von Meck­len­burg-Vor­pom­mern an. Manuela Schwe­sig und Mandy Pfeifer vertreten die SPD, Petra Fed­er­au die AfD. Für die Grü­nen zieht Sebas­t­ian Hüller erst­mals in das Lan­despar­la­ment ein.

Damit verän­dert sich die par­la­men­tarische Vertre­tung der Lan­deshaupt­stadt. Während SPD und AfD weit­er­hin Schw­er­iner Abge­ord­nete stellen, kommt mit Hüller ein Vertreter der Grü­nen hinzu. CDU und Linke sind dage­gen kün­ftig ohne Abge­ord­neten aus Schw­erin.

Lan­desweit ver­fügt die AfD nach dem vor­läu­fi­gen Ergeb­nis über 32 der ins­ge­samt 71 Man­date. Die SPD erhält 29 Sitze, Linke und Grüne jew­eils fünf. Die CDU sowie die FDP ver­passen den Einzug in den Land­tag.

Für Schw­erin bedeutet das auch per­son­elle Verän­derun­gen. Der bish­erige CDU-Land­tagsab­ge­ord­nete Sebas­t­ian Ehlers hat­te sein Man­dat bere­its im Som­mer nach sein­er Wahl zum Ober­bürg­er­meis­ter niedergelegt. Der Linken-Poli­tik­er Hen­ning Foer­ster trat zur Land­tagswahl nicht erneut an.

Schwesig bleibt im Landtag

Manuela Schwe­sig gehört weit­er­hin zu den Schw­er­iner Abge­ord­neten. Die SPD-Poli­tik­erin ist seit 2017 Min­is­ter­präsi­dentin von Meck­len­burg-Vor­pom­mern und ver­trat die Lan­deshaupt­stadt bere­its in der ver­gan­genen Wahlpe­ri­ode im Land­tag.

Bei der Land­tagswahl trat Schwe­sig erneut im Wahlkreis Schw­erin I an. Dort set­zte sie sich unter anderem gegen den AfD-Bun­destagsab­ge­ord­neten Leif-Erik Holm durch und gewann das Direk­t­man­dat.

Pfeifer vertritt Schwerin II

Auch Mandy Pfeifer bleibt Mit­glied des Lan­despar­la­ments. Die SPD-Poli­tik­erin zog erst­mals 2021 in den Land­tag ein und gewann damals das Direk­t­man­dat im Wahlkreis Schw­erin II.

Pfeifer ist seit Jahren auch kom­mu­nalpoli­tisch in Schw­erin aktiv. Im Früh­jahr 2026 kan­di­dierte sie für das Amt der Ober­bürg­er­meis­terin und unter­lag in der Stich­wahl Sebas­t­ian Ehlers. Bei der Land­tagswahl vertei­digte sie nun ihr Direk­t­man­dat.

Federau erneut dabei

Petra Fed­er­au gehört eben­falls weit­er­hin dem Land­tag an. Die AfD-Poli­tik­erin sitzt seit 2021 im Lan­despar­la­ment und ist zugle­ich seit vie­len Jahren in der Schw­er­iner Kom­mu­nalpoli­tik aktiv.

Bei der Land­tagswahl kan­di­dierte Fed­er­au im Wahlkreis Schw­erin II. Das Direk­t­man­dat ging dort an Mandy Pfeifer. Fed­er­au zieht über die Lan­desliste ihrer Partei erneut in den Land­tag ein.

Hüller zieht erstmals ein

Neu unter den Schw­er­iner Land­tagsab­ge­ord­neten ist Sebas­t­ian Hüller von Bünd­nis 90/Die Grü­nen. Der Fach­in­for­matik­er kan­di­dierte im Wahlkreis Schw­erin I und stand auf Platz vier der Lan­desliste sein­er Partei.

Da die Grü­nen lan­desweit fünf Man­date erhal­ten, schafft Hüller erst­mals den Sprung ins Lan­despar­la­ment. Er gehört dem Lan­desvor­stand der Grü­nen als Schatzmeis­ter an und beschäftigt sich poli­tisch unter anderem mit Dig­i­tal­isierung, Sozial- und Kom­mu­nalpoli­tik.

CDU verliert Vertretung aus Schwerin

Bei der CDU entste­ht eine Lücke. Sebas­t­ian Ehlers hat­te Schw­erin bis­lang im Land­tag vertreten. Nach sein­er Wahl zum Ober­bürg­er­meis­ter legte er das Man­dat im Som­mer nieder.

Nach der Land­tagswahl wird diese Lücke nicht wieder geschlossen. Die CDU ver­passt lan­desweit den Einzug in das Par­la­ment und erhält kein Man­dat. Damit gibt es in der neuen Wahlpe­ri­ode keinen CDU-Land­tagsab­ge­ord­neten aus Schw­erin.

Foerster trat nicht erneut an

Auch die Linke ver­liert ihre bish­erige Schw­er­iner Vertre­tung. Hen­ning Foer­ster hat­te auf eine erneute Kan­di­datur verzichtet. Er gehörte über viele Jahre dem Lan­despar­la­ment an und beschäftigte sich dort vor allem mit Wirtschafts‑, Arbeits- und Verkehrspoli­tik.

Die Linke selb­st bleibt im Land­tag. Sie erhält nach dem vor­läu­fi­gen Ergeb­nis fünf Man­date. Unter den neuen Abge­ord­neten der Partei befind­et sich allerd­ings kein Poli­tik­er aus Schw­erin.

Damit vertreten kün­ftig vier Abge­ord­nete aus drei Parteien die Lan­deshaupt­stadt im Lan­despar­la­ment: Manuela Schwe­sig und Mandy Pfeifer für die SPD, Petra Fed­er­au für die AfD und Sebas­t­ian Hüller für die Grü­nen. Vor allem Hüllers Einzug sowie das Auss­chei­den der bish­eri­gen Schw­er­iner Vertreter von CDU und Linken verän­dern die per­son­elle Zusam­menset­zung.