Diakonie Westmecklenburg-Schwerin entsteht

Derzeit betreuen das Diakoniewerk Neues Ufer und das Stift Bethlehem in Schwerin und Westmeklenburg etwa 60 Einrichtungen, in denen sie für die Menschen da sind. Zukünftig gehen sie einen gemeinsamen Weg.

Die neue Diakonie Westmecklenburg-Schwerin wird wie die bisherigen Träger für eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen da sein. | Foto: Symbolbild

Im Mai des nächsten Jahres wollen das Diakoniewerk Neues Ufer und das Stift Bethlehem gemeinsame Wege gehen. Etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen dann „zusammen wachsen, Diakonie stärken und Traditionen bewahren“. So heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der zukünftigen Partner. Die Leitungsgremien beider diakonischen Einrichtungen haben beschlossen, dafür dann die Diakonie Westmecklenburg-Schwerin gGmbH zu gründen.

 

Zwei starke regionale Partner schließen sich zusammen

Schon heute sind die beiden zukünftigen Partner erfolgreich als Träger knapp 60 sozialer Einrichtungen in Schwerin und in Westmecklenburg aktiv. So unterhalten und betreiben sie Kindertagesstätten, Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Beratungsangebote, Werkstätten für Menschen mit und ohne Behinderungen, Tagesstätten sowie diverse weitere Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Auch gehört ein Hospiz in den Bereich der Einrichtungen. Dieser Dienst an den und für die Menschen soll mit dem Zusammenwachsen weiter optimiert und intensiviert werden. Dabei bleiben die Menschen, für die die neue Diakonie Westmecklenburg-Schwerin gGmbH mit ihren dann knapp 1.000 engagierten Mitarbeitern da sein soll, stets im absoluten Fokus.

 

Noch besseren Fokus auf die Menschen

„Durch die Bündelung von Wissen, Ressourcen und Kompetenzen erweitern und ergänzen wir unsere Arbeitsfelder. Vor Ort, also in den Einrichtungen, wird sich nicht viel ändern. Weder Arbeitsplätze noch Einrichtungen sollen in ihrer Ausrichtung verändert werden oder sind gar gefährdet. Im Gegenteil: Wir gehen davon aus, dass besonders der Ausbau von konzentrierten und professionalisierten Strukturen im Management beiden diakonischen Trägern helfen wird, sich auf den Menschen vor Ort zu konzentrieren. Das sichert gleichzeitig Arbeitsplätze für unser gemeinsames Ziel, Diakonie in Westmecklenburg und der Landeshauptstadt noch stärker und präsenter zu machen“, so Thomas Tweer. Er ist Geschäftsführer der Diakoniewerk Neues Ufer gGmbH.

 

Werte beider Partner fließen in neue Strukturen ein

Auch Stiftsprobst Jürgen Stobbe, theologischer Vorstand des zweiten Partners, Stift Bethlehem, sieht die großen Vorteile des geplanten Zusammenschlusses. „Wir wollen unsere Kräfte bündeln, um in doppeltem Sinn attraktiv zu bleiben: Für die Menschen, die uns brauchen aber auch für die Mitarbeitenden, die in der Diakonie einen guten und zukunftssicheren Arbeitsplatz haben. Dafür wollen wir die Werte unserer unterschiedlichen diakonischen Traditionen ganz bewusst mit in diese gemeinsame Arbeit einbringen und miteinander leben.“

Am 1. Januar 2021 sollen die vorbereitenden Schritte für den Zusammenschluss auf Seiten beider Partner beginnen. Ziel ist dabei ein offizieller Start bereits im Mai 2021.

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