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Veranstaltung:
Nach der Landtagswahl – Dialog in Schwerin bringt unterschiedliche Sichtweisen zusammen

Wie geht es den Menschen mit dem Ergebnis der Landtagswahl? Darüber können Schweriner am Donnerstag bei einem Dialog in Lankow sprechen. Im Mittelpunkt steht das gegenseitige Zuhören.

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  • Veröffentlicht September 24, 2026
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In der Wein­bergschule in Lankow find­et am Don­ner­stag ein Dia­log über per­sön­liche Reak­tio­nen auf das Ergeb­nis der Land­tagswahl statt. Foto: Mehr Demokratie

 


In Kürze:

  • Am Don­ner­stag, 24. Sep­tem­ber, find­et von 17 bis 19.30 Uhr in der Wein­bergschule in Lankow ein Dia­log zum Ergeb­nis der Land­tagswahl statt.
  • Im Mit­telpunkt ste­hen per­sön­liche Erfahrun­gen und unter­schiedliche Sichtweisen, nicht die poli­tis­che Debat­te über Parteipo­si­tio­nen.
  • Die Teil­nahme ist kosten­los; das Tre­f­fen nutzt das von Mehr Demokratie entwick­elte For­mat „Sprechen & Zuhören“.

 

Nach der Land­tagswahl in Meck­len­burg-Vor­pom­mern soll ein Dia­log nach der Land­tagswahl in Schw­erin Men­schen mit unter­schiedlichen poli­tis­chen Sichtweisen zusam­men­brin­gen. Unter dem Titel „Wie geht es mir nach der Land­tagswahl?“ find­et das Tre­f­fen am heuti­gen Don­ner­stag, 24. Sep­tem­ber, von 17 bis 19.30 Uhr in der Wein­bergschule in Lankow statt.

Im Mit­telpunkt des Abends ste­hen die per­sön­lichen Reak­tio­nen auf das Wahlergeb­nis. Die Teil­nehmer sollen darüber sprechen kön­nen, was das Ergeb­nis bei ihnen aus­löst, welche Sor­gen sie beschäfti­gen und was sie von Men­schen mit anderen Per­spek­tiv­en hören möcht­en.

Dabei soll es aus­drück­lich nicht um eine klas­sis­che poli­tis­che Debat­te gehen. Nach Angaben der Organ­isatoren sollen die Teil­nehmer wed­er andere von ihrer poli­tis­chen Hal­tung überzeu­gen noch darüber disku­tieren, wer mit sein­er Ein­schätzung recht hat. Stattdessen ste­hen per­sön­liche Erfahrun­gen und das gegen­seit­ige Zuhören im Vorder­grund.

Das Tre­f­fen gehört zum Dialog­for­mat „Sprechen & Zuhören“, das vom Vere­in Mehr Demokratie entwick­elt wurde. Das Prinzip unter­schei­det sich von ein­er gewöhn­lichen Diskus­sion­srunde: Die Beteiligten erhal­ten feste Redezeit­en, während die anderen zunächst zuhören. Damit sollen unter­schiedliche Erfahrun­gen nebeneinan­der­ste­hen kön­nen, ohne dass unmit­tel­bar darüber gestrit­ten wird.

Dialog nach der Landtagswahl in Lankow

Der Ter­min ist Teil ein­er Rei­he von Nach­barschafts­di­alo­gen in Lankow. Bere­its am 16. Sep­tem­ber, wenige Tage vor der Land­tagswahl, fand in der Wern­er-von-Siemens-Schule ein Tre­f­fen zur Frage statt, was es für die Teil­nehmer per­sön­lich bedeutet, wählen zu gehen. Auch dort standen nicht Parteipo­si­tio­nen, son­dern indi­vidu­elle Erfahrun­gen und Sichtweisen im Mit­telpunkt.

Das For­mat wurde in diesem Jahr bere­its mehrfach in Schw­erin einge­set­zt. So gab es im Jan­u­ar vor dem Bürg­er­entscheid über den Stadt­teil­park Lankow einen Nach­barschafts­di­a­log. Nach dem Bürg­er­entscheid fol­gte im Feb­ru­ar ein weit­eres Tre­f­fen in der Wein­bergschule, bei dem Befür­worter und Geg­n­er der dama­li­gen Pla­nun­gen miteinan­der ins Gespräch kom­men soll­ten.

Für den aktuellen Ter­min bildet das Ergeb­nis der Land­tagswahl den Aus­gangspunkt. Gefragt wer­den soll unter anderem, welche per­sön­lichen Reak­tio­nen das Wahlergeb­nis aus­gelöst hat und was die Teil­nehmer Men­schen mit anderen poli­tis­chen Sichtweisen mit­teilen oder von ihnen erfahren möcht­en.

Zuhören statt Debattieren

„Sprechen & Zuhören“ wurde von Mehr Demokratie als bun­desweit ein­set­zbares Gesprächs­for­mat entwick­elt. Anders als bei Podi­ums­diskus­sio­nen oder Bürg­erver­samm­lun­gen liegt der Schw­er­punkt nicht auf dem Aus­tausch poli­tis­ch­er Argu­mente. Die Teil­nehmer bericht­en vor allem über eigene Erfahrun­gen und Empfind­un­gen.

Nach der Beschrei­bung des Vere­ins erhält dabei jede Per­son die gle­iche Redezeit. Während eine Per­son spricht, hören die anderen zu. Erst anschließend wech­selt die Rolle. Dadurch soll ver­hin­dert wer­den, dass Gespräche unmit­tel­bar in Gege­nar­gu­mente oder poli­tis­che Grund­satzde­bat­ten überge­hen.

In Schw­erin wird der Dia­log nach Angaben der Organ­isatoren von drei dafür aus­ge­bilde­ten Mod­er­a­torin­nen begleit­et. Die Ver­anstal­tung läuft im Rah­men des Pro­gramms „Part­ner­schaft für Demokratie“. Mehr Demokratie führt den Ter­min auf seinen Ver­anstal­tungs­seit­en, weist allerd­ings darauf hin, dass die Ver­anstal­tung extern organ­isiert wird und der Vere­in dafür keine inhaltliche oder organ­isatorische Ver­ant­wor­tung trägt.

Die Teil­nahme am Dia­log ist kosten­los. Ver­anstal­tung­sort ist die Wein­bergschule in der Eutin­er Straße 3 in Schw­erin-Lankow. Beginn ist um 17 Uhr, das Ende ist für 19.30 Uhr vorge­se­hen.