Die abenteuerlichsten und seltsamsten Rezepturen

Exotische Zutaten verfeinern den Geschmack – schon allein einen einzige Zutat im Kuchenteig, im Brotteig, im Salat und Co. und schon schmeckt das eigentlich langweilige Gericht plötzlich ganz neu und anders. Sogar der wunderbare und legendäre Krautsalat wird als Klassiker veredelt und verfeinert, wenn Hanf im Spiel ist. Denn ein Hanfsamen-Dressing gibt dem Ganzen nicht nur eine besondere Geschmacksnote, sondern ist auch zudem äußerst gesund für unseren Körper. Einen Eindruck davon, bekommt man zum Beispiel hier.

Auch scharfe Zutaten wie Chilli können dem Gericht ganz schön Dampf machen. Denn immerhin mögen sehr viele Menschen es besonders scharf und desto mehr Schärfe ins Essen gelangt, umso besser. Doch Vorsicht: Mit allzu viel Scoville sollte man nicht Spaßen. Denn zu scharf kann auch richtig gefährlich werden und nicht nur den Magen auf Links drehen, sondern auch zu Atemnot und anderen, ernsthaften Gesundheitsproblemen führen. Was aber geht, sind leichte Schärfen, die zwar tüchtig die Tränen über die Wangen rinnen lassen, aber dennoch gut verdaulich sind.

 

Scharfer Spargel

 

Dem fast schon völlig neutral schmeckenden Spargelgeschmack eine gewisse Note zu verpassen,, die mehr als außergewöhnlich ist, schafft man am besten mit Süße und Schärfe. Denn Säure passt nun überhaupt nicht zum Deutschen Lieblingsgemüse. Und wer dem langweiligen Traditions-Dressing und der klassischen Beilagen beim Spargelgenuss entfliehen möchte, sollte Schärfe und Süße gleichermaßen ins Spiel bringen.

Einfach den Spargel wie gewohnt zubereiten, Schälen und ins siedende Wasser geben. Dann den Spargel in die Pfanne legen und nur ganz kurz mit einer Prise Zucker und Chilli und etwas Salz nur bestreuen und abschmecken. Dazu wer mag dennoch die klassische Souce Hollandaise hinzugeben, ein absolutes Geschmackserlebnis erster Güte. Aber auch Spargel einfach kurz dünsten und in der Pfanne mit viel Butter rösten und dann mit einigen Eiern vermengen und mit Petersilie, Advocado und etwas Erdbeere abschmecken. Auch das ist ein wahres, exotisch schmeckendes Highlight mit dem gewöhnlichen Spargel als Hauptdarsteller.

 

Bruscetta mal anders

 

Advocado hat sehr viele positive Eingenschaften und beinhaltet jede Menge wichtige Vitamine sowie gesunde Träger für unseren Körper. Warum nicht einfach einmal die übliche Bruscetta, das italienische Häppchen als Vorspeise, anders kreieren? Also nicht auf die gewöhnlichen Zutaten, wie Tomatensud oder passiert, mit Olivenöl beträufelt, etwas Knoblauch frisch gepresst und Basilikum, Salz und Pfeffer auf vor-geröstetem Brot garnieren. Sondern das Vollkornbrot rösten, mit frisch geerntetem und gewonnen Advocadomus bestreichen, dann mit Salz und Pfeffer gut abschmecken und als Highlight Banane oder Erdbeere darauf drapieren. Wer will kann auch zur Ananas greifen, oder zum Pfirsich. Sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber ungemein lecker und vor allem mega gesund und sättigend.

 

Einzigartig erfrischend – Zitronensalat

 

Wer Zitronen grundlegend trotz heftiger Säure nicht verschmäht, sollte unbedingt diesen Salat probieren. Man nehme einfach sechs Zitronen, schält sie und schneidet sie in gleichgroße Viertel und Stücke. Dann einfache in eine Salatschüssel geben, mit Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken. Desto mehr Öl und Salz verwendet werden, umso milder wird der Salat plötzlich und durchaus gut genießbar und köstlich erfrischend im Sommer. Einige Blätter Minze oder auch Basilikum runden die Geschmacksexplosion ab. Dieser Salat eignet sich besonders gut als Beilage im Sommer, wenn der Grill angeschmissen wird. Denn anstatt gewöhnlicher Salate,ist dieser alles andere als das. Übrigens ist der Erdbeer-Rukola Salat ebenso ein Leckerbissen. Denn auch Rukola kann, wenn man ihn üppig nutzt, eine gewisse Schärfe zu Tage bringen und als Salat mit Erdbeeren gemixt und dem üblichen Dressing wie beim Zitronensalat, ist auch er garantiert ein noch recht exotischer Gast zu Tisch.

 

Pasta bianca

 

Unter diesem Namen versteckt sich ein absoluter, italienischer Klassiker, der viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Denn Die Italiener lieben ihre weiße Pasta (Pasta bianca) und verspeisen sie ebenso gerne und wenn möglich oft, wie auch die Pasta mit der klassischen Bolognesesauce. Man nehme hierfür einfach die normalen Spaghettinudeln oder Pasta. Dazu kocht man parallel einen Blumenkohl. Beides wird dann miteinander vermengt, doch zuvor muss der Blumenkohl in einer Schüssel in Olivenöl, etwas frischem Knoblauch-Abrieb, Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Dann landet beides zusammen auf dem Teller. Ein Gedicht und ebenso wirklich selten und exotisch zugleich. Die weiße Pasta schmeckt wann immer es Weißkohl gibt, also meistens im Herbst und ist als Herbst- oder Wintergericht in südlichen Gefilden, wie Italien, sehr bekannt. Diese Pasta hat noch einen weiteren Vorteil. Sie kann, wenn etwas vom Vortag beispielsweise übrig geblieben ist, mit etwas Sahne und Käse überzogen in eine Auflaufform in den Ofen geschoben und überbacken werden. Auch das ist ein weiterer Hochgenuss einer außergewöhnlichen Pasta.

 

Redaktion

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