Die beste weibliche A Cappella-Popband Europas: MEDLZ kommen nach Schwerin

Am 26. Juni 22 kommt mit den MEDLZ die wohl beste weibliche A Capella Popband Europas nach Schwerin. Ab 20 Uhr treten die vier in der Schelfkirche auf. Endlich, nach so langer Zwangspause. Auch sie sind froh, dass sie endlich wieder für ihr Publikum da sein können. Sie berichten aber auch von großen Problemen für zahlreiche Künstler und Veranstalter. Probleme, von denen gar keiner so wirklich spricht.

Die MEDLZ kommen nach Schwerin. | Robert Jentzsch / www.rjphoto.de

Sie sind alles andere als neu in der Musikbranche: Die MEDLZ. Das sind konkret Sabine Kaufmann, Nelly Palmowske, Juliane Köbe und Silvana Mehnert. War die Band anfänglich noch in etwas anderer Besetzung unter dem Namen „nonets“ unterwegs, heißen sie seit 2005 die MEDLZ und gehen nun in der seit Ende vergangenen Jahres festen Besetzung wieder auf Tour. Und obwohl sie bekannt sind, fühlt sich vieles beinahe wie zum Bandstart an. Schuld daran ist noch immer Corona. Aber ganz anders, als viele wissen.

 

MEDLZ kommen mit Sommernachts-Konzert am 26. Juni in die Schelfkirche

Für die Schweriner Musikfreunde aber die gute Nachricht gleich vorab: Sabine, Nelly, Juliane und Silvana kommen in Kürze in die Landeshauptstadt. Im Rahmen ihrer Tour machen sie Halt in Schwerin. Auf A Capella-Musik vom Feinsten können sich die Gäste des Konzerts am 26. Juni 2022 ab 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr) in der Schelfkirche freuen.

Dabei lassen Die MEDLZ, das versprechen sie schon im Voraus, an diesem Abend tief blicken. Vor allem in ihre Herzen und ihre Leben. Und eben diese vier Leben beschreiben Sabine, Nelly, Juliane und Silvana als vielfältig und bunt. Mal laut und wild wie eine Gartenparty mit guten Freunden. Mal still und verträumt wie ein Spaziergang am See. Wer sie schon einmal live erlebt hat, weiß, dass es ihnen vor allem um eines geht: Mit ihrer Musik und der Nähe zum Publikum Emotionen zu wecken.

 

Jetzt Tickets kaufen

Ihr Sommernacht-Konzert, das sie in der Schelfkirche im Gepäck haben, ist dabei eine Reise durch zahlreiche Genres und Emotionen. Eben alles von der Gartenparty bis hin zum stillen und verträumten See-Spaziergang. Zum Repertoir gehören dabei Songs von Michael Jackson, Herbert Grönemeyer und Udo Jürgens genauso wie von Sting, Bruno Mars und Zaz. Tickets für dieses musikalische Erlebnis, das garantiert unter die Haut geht, sind ab sofort über www.reservix.de und an allen bekannten reservix VVK-Stellen erhältlich.

Corona macht es vielen Künstlern und Veranstaltern auch weiterhin schwer

Einstmals hätte ein Artikel wie dieser an eben dieser Stelle geendet. Aber diese Zeit wäre nicht diese Zeit, wenn es nicht ein „Aber“ gäbe. Und dieses „Aber“ findet seinen Ursprung weiterhin in der Corona-Pandemeie und deren stattgefundenen Einschränkungen. Abgesehen von kurzen Pausen blieben Konzertsäle und Bühnen über fast zwei Jahre geschlossen, oder sie standen nur äußerst eingeschränkt zur Verfügung. Künstlerinnen und Künstler aller Bereiche konnten nicht bis kaum für ihr Publikum da sein. Auch die MEDLZ konnten nicht auftreten. Zwar blieben sie nicht stumm – aber das Einspielen von Titeln und das Hochladen ins Netz sind etwas anderes als der Live-Auftritt. Für die vier Künstlerinnen ebenso wie für ihr Publikum.

„Es ist momentan schwierig, neben all den zahlreichen, zum Glück wieder stattfindenden Konzerten, Aufmerksamkeit zu erlangen.“
(MEDLZ)

 

Alles startet zeitgleich …

Inzwischen sind die Schutzmaßnahmen gefallen und der Kulturbetrieb nimmt spürbar an Fahrt auf. Also alles wieder beim alten, dürften die meisten denken. Dem aber ist nicht so. Denn nun überdecken die Touren „der ganz Großen“ mit entsprechenden Medienkampagnen nahezu alles. Deren Touren dominieren Berichterstattung und Werbung. Aber auch die Vielzahl der vielen anderen Konzerte macht es schwer, überhaupt wahrgenommen zu werden. Selbst wenn eine Band derart etabliert ist wie die MEDLZ, die als beste weibliche A Capella-Popband Europas gelten und mit ihrer oftmals unter die Haut gehenden Musik ohne Frage jedem Konzertgast faszinieren.

… und die Menschen entscheiden oft spontan

„DAS ist tatsächlich momentan ein sehr großes Problem für viele ‚kleine oder mittlere‘ Veranstalterinnen und Veranstalter. Die Menschen kaufen wenig bis keine Tickets mehr im Vorfeld einer Veranstaltung. Was nach zwei Jahren Corona durchaus verständlich ist. Das hat zur Folge, dass wir – und viele andere – nicht mehr gut planen können, beziehungsweise keine Planungssicherheit besteht“, beschreiben die vier die aktuell schwierige Situation. Es bleibt Veranstaltern wie Künstlern daher letzten Endes nur die Hoffnung, dass die Menschen noch kurzfristig – oft spontan – die Entscheidung treffen, vorbeizukommen. Das Risiko nicht unerheblicher finanzieller Verluste ist daher unverändert aktuell. Nur geht diese neue Realität im Kulturbereich an der Wahrnehmung der meisten Menschen derzeit vorbei.

Ein kurzer Konzert-Einblick:

www.schwerin-lokal.de

 

Über den Autor

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published.