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Die gemachten Erfahrungen waren großartig

  Es waren anstren­gende, aber zugle­ich auch sehr lehrre­iche vier Tage in Schw­erin: 22 Stu­dentin­nen und Stu­den­ten des Col­lege of St. Scholas­ti­ca, ein­er pri­vat­en Uni­ver­sität in Duluth (Min­neso­ta), woll­ten sich in Schw­erin einen

  • Veröffentlicht Mai 30, 2018
Stu­dentin­nen und Stu­den­ten aus Duluth macht­en sich vier Tage ein Bild über die Inte­gra­tionsar­beit in Schw­erin
Foto: Dario Rochow | Schwerin-Lokal.de

 

Es waren anstren­gende, aber zugle­ich auch sehr lehrre­iche vier Tage in Schw­erin: 22 Stu­dentin­nen und Stu­den­ten des Col­lege of St. Scholas­ti­ca, ein­er pri­vat­en Uni­ver­sität in Duluth (Min­neso­ta), woll­ten sich in Schw­erin einen Überblick über das The­ma Inte­gra­tion ver­schaf­fen. Pro­fes­sorin Con­nie Gun­der­son war schon im ver­gan­gen Jahr mit ein­er Stu­di­en­gruppe in der Lan­deshaup­stadt gewe­sen. In diesem Jahr nun der zweite Besuch. 

 

Verstehen was in Deutschland passiert ist 

 

Der Kon­takt nach Schw­erin war im Jahr 2016 ent­standen. Claus Oellerk­ing und Almuth Lüp­kes reis­ten damals durch die USA. In Deutsch­land war ger­ade die Flüchtlingskrise auf dem Höhep­unkt.  Oellerk­ing und Lüp­kes engagierten sich vor Ort in der Flüchtling­shil­fe Schw­erin. Spon­tan erk­lärten sie sich damals bere­it am Col­lege of St. Scholas­ti­ca einen Vor­trag über die Flüchtlingsar­beit in Schw­erin zu hal­ten. Diesem Kon­takt fol­gte wenige Monat die Idee mit ein­er Stu­den­ten­del­e­ga­tion nach Schw­erin zu reisen. Im Mai let­zten Jahres wurde aus der Idee eine konkrete Umset­zung. Damals hat­te den Teil­nehmern die Reise so gut gefall­en, dass die Uni­ver­sität auch in diesem Jahr einen Besuch plante. 

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Am ver­gan­genen Don­ner­stag erre­ichte die Gruppe dann Schw­erin. Das Pro­gramm war von Anfang an voll­gepackt. Besuch des Land­tages, Diskus­sion mit Lan­despoli­tik­ern, Emp­fang im Stadthaus, Vor-Ort-Ter­min zum The­ma Inte­gra­tion durch Arbeit bei der Handw­erk­skam­mer Schw­erin. Im Wirtschaftsmin­is­teri­um informierten sich die US-Stu­den­ten über Lan­des­maß­nah­men zur Inte­gra­tion von geflüchteten Men­schen. 

Dazwis­chen immer wieder Begeg­nungsmöglichkeit­en mit den geflüchteten Men­schen. Die jun­gen Frauen und Män­ner aus den USA wollen ver­ste­hen, was in Deutsch­land 2015 passiert ist und vor welche Her­aus­forderun­gen das Land seit dem ste­ht. Es waren sehr viele Ein­drücke, die die Stu­den­ten in den Tagen aufgenom­men haben. 

 

Schwerin kann zeigen was im Moment in der Welt passiert

 

Für Con­nie Gun­der­son sind die Beziehun­gen wichtig. Die Pro­fes­sorin ist fest davon überzeugt, dass man auch hier in Schw­erin in der Begeg­nung mit den geflüchteten Men­schen ver­ste­hen kann, was im Moment in der Welt passiert. „Für mich sind Men­schen­rechte ein wichtiger Fak­tor”, so Gun­der­son. Hier kön­nten sich die Stu­dentin­nen und Stu­den­ten ein gutes Bild darüber machen. 

 

Video zum Besuch 

 

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Mehr Infor­ma­tio­nen

 

Am ver­gan­genen Mon­tag ging es dann weit­er nach Bre­men. Auch hier wird es noch ein­mal um Begeg­nung mit geflüchteten Men­schen gehen. Fre­itag geht es dann wieder von Berlin aus nach Duluth. Sarah Moe­gen­burg spricht am ver­gan­genen Son­ntag für die meis­ten Teil­nehmer der Reise. „Es sind echt anstren­gende Tage, aber die Erfahrun­gen die wir hier machen durften, waren großar­tig.”

 

  • Henning Kobs

    Jour­nal­ist. Wohnt in Braun­schweig. Schreibt seit der Grün­dung im Jahr 2013 als freier Mitar­beit­er gele­gentlich für unsere dig­i­tale Tageszeitung. Er arbeit­et vor allem im Back-Office der Redak­tion.

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