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Diese Versicherungen sind besonders wichtig für Selbstständige

Das Jahr 2020 hat viele Menschen wirtschaftlich vor große Herausforderungen gestellt. Manche Branchen jedoch – insbesondere der digitale Bereich – erlebten einen Aufschwung. Wer als Gründer die richtige Nische findet,

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  • Veröffentlicht September 24, 2020


 

Welche Ver­sicherun­gen Sie benöti­gen, hängt zum Teil von der Art und der Größe Ihres Unternehmens ab. Die Wichtig­sten haben wir Ihnen über­sicht­shal­ber zusam­menge­tra­gen.

Personenversicherungen

Stellen Sie zunächst sich­er, dass Sie und Ihr Start-up gut ver­sichert sind. Vom Staat geset­zlich vorgeschrieben sind Kranken- und Pflegev­er­sicherung. Dabei ist der Abschluss entwed­er ein­er pri­vat­en oder ein­er geset­zlichen Kranken­ver­sicherung möglich. Pri­vatver­sicherte genießen im Krankheits­fall mehr Kom­fort und wer­den bevorzugt behan­delt. Dafür kann sich die Ver­sicherung vor allem im Alter als Kosten­falle erweisen. Als geset­zlich Ver­sichert­er sind Sie automa­tisch auch pflegev­er­sichert, andern­falls müssen Sie zusät­zlich eine pri­vate Pflegev­er­sicherung abschließen.

Wie Sie die Altersvor­sorge gestal­ten, ist Ihnen in den meis­ten Fällen freigestellt. Selb­st­ständi­ge Lehrer, Hebam­men, Handw­erk­er, Kün­stler und Pub­lizis­ten sind jedoch verpflichtet, in die geset­zliche Renten­ver­sicherung einzuzahlen. Außer­dem ergibt gegebe­nen­falls der Abschluss ein­er Beruf­sun­fähigkeitsver­sicherung Sinn. Soll­ten Sie erkranken und Ihren Beruf nicht mehr ausüben kön­nen, hil­ft sie Ihnen dabei, Ihren Lebens­stan­dard beizube­hal­ten. Jün­gere Ver­sicherte zahlen gerin­gere Beiträge als ältere, weswe­gen es sich lohnt, diese Ver­sicherung bere­its frühzeit­ig abzuschließen.

Haftpflicht und Rechtsschutz

Die Haftpflichtver­sicherung greift dann, wenn durch Ihr Ver­schulden Schä­den an Gütern oder an der Per­son Drit­ter verur­sacht wer­den. Ohne diese Ver­sicherung im pri­vat­en Bere­ich soll­ten Bürg­er kaum das Haus ver­lassen. Aber auch im beru­flichen Kon­text ist die Betrieb­shaftpflichtver­sicherung nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Es gibt ver­schiedene Arten von Haftpflichtver­sicherun­gen, über die Sie hier einen Überblick bekom­men. Je nach­dem, wie Ihr Unternehmen konzip­iert ist, lohnen sich Ver­mö­genss­chaden­haftpflichtver­sicherung, Kfz-Ver­sicherung, Pro­duk­thaftpflicht und andere Poli­cen. Eine Rechtss­chutzver­sicherung sorgt dafür, dass Sie im Falle eines Rechtsstre­ites die Kosten nicht selb­st tra­gen müssen – diese kön­nen näm­lich schnell in enorme Höhen steigen.

Versicherungen für das Unternehmen

Solo-Selb­st­ständi­ge sind auch in punc­to Ver­sicherun­gen nur für sich selb­st zuständig. Beschäfti­gen Sie jedoch Mitar­beit­er, sind Sie dazu verpflichtet, deren Sozial­ab­gaben zu leis­ten. Außer­dem ist es üblich, Per­so­n­en­ver­sicherun­gen wie Kranken­ver­sicherung, Unfal­lver­sicherung und Altersvor­sorge für die Mitar­beit­er zu übernehmen. Vor allem, wenn Sie laufende Kosten für Ihre Mitar­beit­er und für zusät­zliche Räum­lichkeit­en zu tra­gen haben, sind außer­dem Sachver­sicherun­gen empfehlenswert. Diese übernehmen Gehäl­ter und Kosten, die entste­hen, wenn beispiel­sweise durch Natur­ereignisse Schä­den am Inven­tar oder den Räum­lichkeit­en ent­standen sind. Die Betrieb­sun­ter­brechungsver­sicherung zahlt Löhne und Mieten, für den Fall, dass das Unternehmen die Tätigkeit pausieren muss. Die Geschäftsin­haltsver­sicherung sichert die Arbeits­ge­gen­stände und das Inven­tar ab – gewis­ser­maßen wie eine Haus­ratver­sicherung für den gewerblichen Bere­ich. Eine Elek­tron­ikver­sicherung kommt für Kosten auf, die durch Reparatur und Wartung elek­tro­n­is­ch­er Arbeits­geräte entste­hen.