Digitalisierung in Schwerin – woran sich die Transformation bemerkbar macht

Das der Digitalisierungsstand in Schwerin auf einem relativ guten Stand ist, würde man auf den ersten Blick nicht denken. Verstecken muss sich die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern hier aber nicht.

Die digitale Transformation ist ein Thema, das alle Städte in Deutschland betrifft und Schwerin ist hierbei keine Ausnahme. Tatsächlich ist der Digitalisierungsstand – obwohl es bei einigen Punkten noch Nachholbedarf gibt – der Stadt beachtlich. Doch woran macht sich die Transformation eigentlich bemerkbar? Werfen wir einen Blick darauf!

Digitalisierung der Schweriner Schulen schreitet voran

In den letzten Jahren wurden massive Investitionen im Bildungssektor getätigt, um den Bereich durch digitale Konzepte zu modernisieren. Dabei ging es in erster Linie um die Umsetzung des kommunalen Medienentwicklungsplans und die Projektgruppe „IT an Schule“ konnte diesbezüglich bereits nennenswerte Fortschritte erzielen. Das Ziel ist die Digitalisierung von 24 Schweriner Schulen und bei einigen Bildungseinrichtungen wie der Erich-Weinert-Schule, der Heinrich-Heine-Schule und der John-Brinckman-Schule wurde das Konzept bereits umgesetzt. Die Digitalisierung der Schweriner Schulen schreitet also voran und in den kommenden Jahren dürfte das Projekt weitgehend abgeschlossen sein.

Immer mehr Schweriner nutzen ihr Smartphone zur Unterhaltung

Es steht außer Frage, dass Smartphones zu den größten Innovationen des digitalen Zeitalters gehören, was sich auch daran bemerkbar macht, wie sich viele Schweriner unterhalten. Das Smartphone ist für die meisten inzwischen das Unterhaltungsmedium Nummer Eins und es wird beispielsweise genutzt, um sich in einer Spielbank die Zeit zu vertreiben. Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht, denn die Glücksspielindustrie hat sich in den letzten Jahren stärker in das Internet verlagert und auch der Mobile-Gaming-Bereich hat an Popularität zugenommen. Das ist auch den Online Casinos bewusst und viele haben ihr Angebot infolgedessen für mobile Geräte optimiert oder sogar eine eigene App entwickelt. Ganz zu schweigen davon, dass es inzwischen eine Vielzahl von Spielbanken gibt und die rechtliche Situation in Deutschland geklärt ist: Wer sich mit seinem Smartphone in einer virtuellen Spielhalle unterhält, agiert also nicht mehr in einer Grauzone. Von anderen Formen der Unterhaltung wie Netflix und Co. brauchen wir gar nicht erst zu sprechen, denn auch entsprechende Angebote werden immer häufiger mobil genutzt.

IHK Schwerin unterstützt Unternehmen beim digitalen Wandel

Neben Privatpersonen müssen sich auch Unternehmen auf den digitalen Wandel vorbereiten, da sie andernfalls kaum eine Chance haben, langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. Glücklicherweise sind sie damit nicht alleine, denn es gibt Unterstützung von allen Seiten und ein Beispiel dafür wäre die „Zukunftswerkstatt 4.0“ der IHK Schwerin. Das Projekt konzentriert sich unter anderem darauf, kleinen und mittelständischen Unternehmen dabei zu helfen, Mitarbeiter in digitale Prozesse einzubinden. Dabei handelt es sich um einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren, denn ohne Kommunikation mit den Mitarbeitern kann die digitale Transformation eines Unternehmens nicht gelingen.

Tourismus wird durch digitale Kampagnen gefördert

Schwerin ist bei deutschen Touristen ein beliebtes Urlaubsziel, aber außerhalb des Landes kann die Stadt nicht annähernd mit Destinationen wie Berlin oder München mithalten. Das soll sich in Zukunft ändern und aus diesem Grund gibt es bereits jetzt einige digitale Initiativen, die den Tourismus in Schwerin fördern und eine der interessantesten ist #schwerinspiriert. Die Kampagne #schwerinspiriert ermöglicht es, Schwerin in den sozialen Medien – zum Beispiel Instagram und YouTube – zu besuchen und sich auf diese Weise ein Bild über die Landeshauptstadt zu machen. Dabei gibt es viel zu entdecken und allein die reiche Kulturlandschaft macht einiges her.

 

 

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