OB-Kandidaten im Gespräch:
Diskussion über die Perspektiven junger Menschen
Jugendliche mischen sich ein: Bei „Junge Perspektiven für Schwerin“ diskutieren sie mit OB-Kandidierenden auf Augenhöhe. Digitale Tools, Live-Fact-Checking und Kultur sorgen für einen besonderen Abend.

Wer gestaltet die Zukunft der Landeshauptstadt – und wer darf dabei mitreden? Diese Frage stellen der Kinder- und Jugendrat Schwerin (KiJuRa) und die Sozial-Diakonische Arbeit – Evangelische Jugend gGmbH (SoDA-EJ) kurz vor der Oberbürgermeisterwahl am 12. April in den Mittelpunkt einer besonderen Veranstaltung.
Unter dem Titel „Junge Perspektiven für Schwerin“ sind Jugendliche und Kandidierende am Montag, 30. März, ab 18 Uhr in den Campus am Turm (CAT) eingeladen. Das Ziel: nicht zuhören, sondern mitdiskutieren.
„Politische Beteiligung ist kein Publikumssport“, betonen die Veranstalter. Gerade mit Blick auf die siebenjährige Amtszeit des künftigen Stadtoberhaupts sei es entscheidend, junge Menschen einzubeziehen. Schließlich falle diese Zeitspanne genau in eine Lebensphase, in der viele von ihnen Ausbildung, Studium oder den Einstieg ins Berufsleben durchlaufen.
Dialog auf Augenhöhe
Im Mittelpunkt des Abends steht eine sogenannte Fishbowl-Diskussion. Dabei sitzen Jugendliche und Politiker gemeinsam im Gesprächskreis – ein Format, das klassische Podiumsdiskussionen aufbricht und direkte Begegnungen ermöglicht. Schon 2023 habe sich diese Methode als besonders zugänglich erwiesen.
Ergänzt wird das Format durch digitale Beteiligung: Über das Tool Mentimeter können Besucher ihre Fragen und Meinungen anonym per Smartphone einbringen. So sollen auch jene zu Wort kommen, die sich nicht aktiv ans Mikrofon trauen.
Für zusätzliche Transparenz sorgt ein Live-Fact-Checking: Ein Team aus Jugendlichen und einer Fachkraft überprüft Aussagen der Kandidierenden in Echtzeit. Die Ergebnisse werden direkt sichtbar gemacht – ein Ansatz, der eine sachliche und faktenbasierte Diskussion fördern soll.
Mehr als Politik
Neben der inhaltlichen Debatte setzen die Organisatoren auch auf Kultur: Junge Künstlerinnen und Künstler aus Schwerin gestalten ein Begleitprogramm und geben Einblicke in die kreative Szene der Stadt.
Die Botschaft des Abends ist klar: Die Ideen für das Schwerin von morgen sollen nicht nur über junge Menschen gesprochen, sondern gemeinsam mit ihnen entwickelt werden.
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Wann: Montag, 30. März 2026, 18 bis 21 Uhr
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Wo: Campus am Turm (CAT), Hamburger Allee 124, Schwerin
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Was: Diskussion mit OB-Kandidierenden, digitale Beteiligung und Kulturprogramm
Der Eintritt ist frei.



