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Blaulicht:
Drei Geldbörsen in Schweriner Supermärkten gestohlen

Drei Geldbörsen wurden innerhalb von 90 Minuten in Schweriner Lebensmittelmärkten gestohlen. In einem Fall lenkten zwei Männer eine 77-Jährige ab. Die Polizei sucht Zeugen.

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  • Veröffentlicht August 28, 2026
Blaulicht als Sympolbild für Polizei
Blaulicht eines Polizeiau­tos. Foto: Max auf Pix­abay

 

Inner­halb von einein­halb Stun­den sind am Don­ner­stagvor­mit­tag in drei Lebens­mit­telgeschäften im Schw­er­iner Stadt­ge­bi­et Geld­börsen gestohlen wor­den. Die Polizei prüft derzeit, ob die Fälle miteinan­der in Verbindung ste­hen.

Die Tat­en ereigneten sich nach bish­eri­gen Erken­nt­nis­sen zwis­chen 9 und 10.30 Uhr in Märk­ten in der Less­ingstraße in der West­stadt, der Graben­straße in Kreb­s­för­den sowie der Lärchenallee in Friedrich­sthal.

In zwei Fällen bemerk­ten die 65 und 75 Jahre alten Geschädigten den Ver­lust ihrer Geld­börsen erst an der Kasse. Nach Angaben der Polizei hat­ten sie ihre Wert­sachen während des Einkaufs zeitweise unbeauf­sichtigt gelassen.

Anders ver­lief der Fall in Friedrich­sthal. Dort wurde eine 77-jährige Frau in einem Lebens­mit­tel­markt von zwei Män­nern auf Englisch ange­sprochen und in ein Gespräch ver­wick­elt. Anschließend stellte sie fest, dass ihre Geld­börse ver­schwun­den war.

Die bei­den Män­ner wer­den als blond beschrieben und sollen schwarze Arbeit­sho­sen in Form von Latzho­sen getra­gen haben. Ein­er der Män­ner soll eine kräftige, der andere eine nor­male Statur gehabt haben.

Mit der gestohle­nen Bankkarte der 77-Jähri­gen wurde später Geld abge­bucht. Dadurch stieg der finanzielle Schaden nach Angaben der Polizei auf mehr als 1.000 Euro.

Ob diesel­ben Täter für alle drei Dieb­stäh­le ver­ant­wortlich sein kön­nten, ist derzeit Teil der Ermit­tlun­gen.

Die Polizei rät dazu, Geld­börsen und andere Wert­sachen beim Einkaufen kör­per­nah und ver­schlossen aufzube­wahren. Taschen und Geld­börsen soll­ten nicht unbeauf­sichtigt im Einkauf­swa­gen zurück­ge­lassen wer­den. Zudem sollte die PIN niemals gemein­sam mit der Bankkarte auf­be­wahrt wer­den. Beson­dere Aufmerk­samkeit sei geboten, wenn Fremde ver­suchen, Kun­den anzus­prechen oder abzu­lenken.

Wer am Don­ner­stag zwis­chen 9 und 10.30 Uhr in einem der betrof­fe­nen Märk­te oder in deren unmit­tel­bar­er Umge­bung verdächtige Beobach­tun­gen gemacht hat, kann sich unter 0385 5180–2224 an die Polizei­in­spek­tion Schw­erin oder an jede andere Polizei­di­en­st­stelle wen­den.