Drei Tipps für Existenzgründer

Immer mehr Start-ups möchten sich auf dem Markt etablieren. Doch eine innovative Geschäftsidee allein reicht nicht. Gründer müssen im Tagesgeschäft auch umfangreiche Aufgaben selbst in die Hand nehmen.

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Die Hands-on-Mentalität kann Gründern jedoch schnell auf die Füße fallen, insbesondere in den Geschäftsbereichen, in denen sie nur wenig Know-how haben. Bei welchen Aufgaben ist es also lohnenswert, sie auszulagern?

Webauftritt

Ohne einen seriösen und überzeugenden Internetauftritt ist es heutzutage schwierig, als Unternehmen Fuß zu fassen. Deshalb ist es wichtig, die Website nicht nur halbherzig zu programmieren. Schließlich ist sie oft das, was potenzielle Kunden als erstes wahrnehmen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt die Website von einem Fachmann erstellen. Dieser kann die Website auch zu einem späteren Zeitpunkt um neue Informationen oder Rubriken ergänzen. Dieser Service hat seinen Preis, kann sich jedoch lohnen, wenn man sich als Gründer nicht mit Websiteerstellung auskennt oder schlicht keine Zeit dafür hat.

Ein wenig Grundlagenwissen genügt jedoch, um eine Internetseite nach dem Baukastenprinzip zu erstellen. Das reicht für ein eine solide Internetpräsenz, auch wenn man hier auf technische Raffinessen verzichten muss.

Buchführung

So lästig sie auch sein mag: Die Buchführung ist keineswegs nur Schikane von behördlicher Seite, sondern für das Unternehmen selbst hilfreich. Schließlich lassen sich durch sie alle Geschäftsvorgänge nachverfolgen, sodass man einen genauen Überblick über die einzelnen Geschäftsbereiche erhält. Hat man keine kaufmännischen Vorkenntnisse, sollte man sich als Gründer damit auseinandersetzen, ob für das Start-up ein Steuerberater infrage kommt. Zwar ist dieser Service mit Kosten verbunden, doch dafür kann man sich auf die Geschäftsidee an sich konzentrieren.

Mit ein wenig kaufmännischem Know-how kann man die Buchführung auch selbst erledigen und so für mehr Transparenz bei den Geschäftszahlen sorgen. Seriöse Hilfe findet man im Internet; unter www. hosting.1und1.de/digitalguide/kmu/buchhaltung/doppelte-buchfuehrung-einfach-und-kompakt-erklaert wird beispielsweise die doppelte Buchführung einfach und kompakt erläutert.

Rechnungen

Erbringt das Start-up eine Dienstleistung, muss es dem Leistungsempfänger dafür eine Rechnung stellen. Standardmäßig muss eine Rechnung den Namen des leistenden Unternehmens sowie des Leistungsempfängers, eine fortlaufende Rechnungsnummer sowie Daten zu der erbrachten Leistung ausweisen. Dafür kann man sich entweder selbst eine Vorlage erstellen oder sich eine seriöse Rechnungsvorlage aus dem Internet herunterladen.

Alternativ kann man auch eine Software verwenden, um Rechnungen zu erstellen. Damit spart man vor allem dann Zeit, wenn man viele Einzelkunden hat. Unter https://praxistipps.chip.de/die-3-besten-rechnungsprogramme_38012 gibt es sowohl Freeware als auch kostenpflichtige Programme, aus denen man je nach Unternehmensstruktur die passenden wählen kann.

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