Wichtiger Sieg für den Verein:
Dynamo Schwerin feiert späten Befreiungsschlag gegen Klosterfelde
Die SG Dynamo Schwerin siegt spät mit 2:0 gegen den SV Klosterfelde. Nach sechs sieglosen Spielen sorgt ein Doppelschlag in der Schlussphase für den Befreiungsschlag.

Nach mehreren sieglosen Spielen ist der SG Dynamo Schwerin endlich der ersehnte Befreiungsschlag gelungen. Im Heimspiel gegen den formstarken Aufsteiger SV Klosterfelde siegte Dynamo am Sonntagabend mit 2:0 (0:0) – beide Treffer fielen erst kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit und in der Nachspielzeit.
Dynamo mit Problemen, Torwart Bergtholdt überragt
Nach drei Unentschieden, einer Niederlage und dem Pokal-Aus zuletzt stand Dynamo unter Druck. Trainer Jano Klempkow musste seine Elf aufgrund von Sperren und Verletzungen umstellen – ein Wechsel, der sich am Ende auszahlte. Einer der neu eingesetzten Spieler, Torhüter Luca David Bergtholdt, avancierte zum Matchwinner und hielt seine Mannschaft mit zahlreichen Paraden im Spiel.
Dynamo startete konzentriert und hatte bereits nach weniger als einer Minute die erste große Chance. In der Anfangsphase erspielte sich das Team mehrere gute Möglichkeiten, blieb aber im Abschluss zu ungenau. Die Gäste aus Klosterfelde, zuletzt mit drei Siegen aus vier Spielen in starker Form, fanden anschließend immer besser ins Spiel und übernahmen phasenweise die Kontrolle.
Vor allem in der zweiten Halbzeit zeigte Klosterfelde Feldüberlegenheit, doch Dynamos Defensive stand stabil. Wenn die Gäste doch einmal durchkamen, war Bergtholdt zur Stelle und bewahrte sein Team mehrfach vor einem Rückstand.
Späte Tore entscheiden das Spiel
Mitte der zweiten Halbzeit reagierte das Trainerteam mit einem taktischen Wechsel und brachte neue Energie in die Offensive. In der 88. Minute war der Bann endlich gebrochen: Nach einer Ecke, die der gegnerische Torwart unterschätzte, drückte Dei den Ball aus kurzer Distanz über die Linie – 1:0 für Dynamo.
Klosterfelde warf in der Schlussphase alles nach vorn, doch in der letzten Sekunde der Nachspielzeit nutzte Akindele einen Ballgewinn zum entscheidenden 2:0‑Endstand.



