Mi, 10. Dezember 2025
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Wichtiger Sieg für den Verein:
Dynamo Schwerin feiert späten Befreiungsschlag gegen Klosterfelde

Die SG Dynamo Schwerin siegt spät mit 2:0 gegen den SV Klosterfelde. Nach sechs sieglosen Spielen sorgt ein Doppelschlag in der Schlussphase für den Befreiungsschlag.

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  • Veröffentlicht Dezember 1, 2025
Fußball Oberli­ga Dynamo Schw­erin-Union Kloster­felde, Dynamo feiert das 1:0 von Randy Dei. Foto: Diet­mar Albrecht

 

Nach mehreren sieglosen Spie­len ist der SG Dynamo Schw­erin endlich der ersehnte Befreiungss­chlag gelun­gen. Im Heim­spiel gegen den form­starken Auf­steiger SV Kloster­felde siegte Dynamo am Son­ntagabend mit 2:0 (0:0) – bei­de Tre­f­fer fie­len erst kurz vor dem Ende der reg­ulären Spielzeit und in der Nach­spielzeit.

Dynamo mit Problemen, Torwart Bergtholdt überragt

Nach drei Unentsch­ieden, ein­er Nieder­lage und dem Pokal-Aus zulet­zt stand Dynamo unter Druck. Train­er Jano Klemp­kow musste seine Elf auf­grund von Sper­ren und Ver­let­zun­gen umstellen – ein Wech­sel, der sich am Ende auszahlte. Ein­er der neu einge­set­zten Spiel­er, Torhüter Luca David Bergth­oldt, avancierte zum Match­win­ner und hielt seine Mannschaft mit zahlre­ichen Paraden im Spiel.

Dynamo startete konzen­tri­ert und hat­te bere­its nach weniger als ein­er Minute die erste große Chance. In der Anfangsphase erspielte sich das Team mehrere gute Möglichkeit­en, blieb aber im Abschluss zu unge­nau. Die Gäste aus Kloster­felde, zulet­zt mit drei Siegen aus vier Spie­len in stark­er Form, fan­den anschließend immer bess­er ins Spiel und über­nah­men phasen­weise die Kon­trolle.

Vor allem in der zweit­en Hal­bzeit zeigte Kloster­felde Feldüber­legen­heit, doch Dynamos Defen­sive stand sta­bil. Wenn die Gäste doch ein­mal durchka­men, war Bergth­oldt zur Stelle und bewahrte sein Team mehrfach vor einem Rück­stand.

Späte Tore entscheiden das Spiel

Mitte der zweit­en Hal­bzeit reagierte das Train­erteam mit einem tak­tis­chen Wech­sel und brachte neue Energie in die Offen­sive. In der 88. Minute war der Bann endlich gebrochen: Nach ein­er Ecke, die der geg­ner­ische Tor­wart unter­schätzte, drück­te Dei den Ball aus kurz­er Dis­tanz über die Lin­ie – 1:0 für Dynamo.

Kloster­felde warf in der Schlussphase alles nach vorn, doch in der let­zten Sekunde der Nach­spielzeit nutzte Akindele einen Ball­gewinn zum entschei­den­den 2:0‑Endstand.