Sa, 18. April 2026
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Großer Kampf, großer Punkt:
Dynamo kämpft sich zum Punkt – Lichtenberg verzweifelt an Bergtholdt

Mit Leidenschaft, Glück und einem überragenden Torwart holt Dynamo Schwerin beim Tabellenzweiten Lichtenberg 47 ein 0:0. Latte, Pfosten und eine Rettung auf der Linie sichern einen Big Point im Abstiegskampf.

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  • Veröffentlicht März 30, 2026
Dynamo Schwerin Punktgewinn Lichtenberg
Am Woch­enende nahm Dynamo Schw­erin einen wichti­gen Punkt im Abstiegskampf nach Hause. Foto: Dynamo Schw­erin

Im Nach­hol­spiel der NOFV-Oberli­ga Nord hat die SG Dynamo Schw­erin eine starke Reak­tion auf die deut­liche Nieder­lage beim Tabel­len­führer SV Tas­ma­nia Berlin gezeigt. Beim Tabel­len­zweit­en SV Licht­en­berg 47 trotzten die Schw­er­iner den Gast­ge­bern mit großem Kampfgeist ein drama­tis­ches 0:0 ab – und nah­men damit einen wichti­gen Punkt im Abstiegskampf mit.

Von Beginn an war zu spüren, dass Dynamo ein anderes Gesicht zeigen wollte. Zwar gehörte die erste große Gele­gen­heit den Gast­ge­bern, doch Schw­erin hielt mutig dage­gen. Früh wurde es bren­zlig, als ein Freis­toß der Berlin­er an die Lat­te krachte – Glück für Dynamo.

In der Folge entwick­elte sich ein inten­sives Duell. Licht­en­berg hat­te zwar mehr Ballbe­sitz, doch Dynamo set­zte mit Lei­den­schaft und Ein­satz dage­gen. Je länger die erste Hälfte dauerte, desto größer wurde der Druck der Haush­er­ren. Ein Kopf­ball kurz vor der Pause strich nur knapp über das Tor. Mit einem 0:0 ging es schließlich in die Kabi­nen – ein erster klein­er Erfolg für die Gäste.

Schwerin stemmt sich gegen den Favoriten

Nach dem Seit­en­wech­sel schien Dynamo zunächst selb­st für einen Pauken­schlag sor­gen zu wollen. Lok­i­lo set­zte sich stark durch, scheit­erte jedoch eben­so wie wenig später Kaza­coks.

Danach begann die große Druck­phase von Licht­en­berg – und für Schw­erin eine wahre Abwehrschlacht. Chance um Chance rollte auf das Dynamo-Tor zu.

In der 52. Minute ret­tete Schilling spek­takulär auf der Lin­ie. Immer wieder kamen die Berlin­er zum Abschluss, doch entwed­er fehlte die Präzi­sion oder Dynamo-Keep­er Bergth­oldt war zur Stelle. Der Tor­wart wuchs über sich hin­aus und lenk­te unter anderem einen gefährlichen Freis­toß stark aus dem Winkel.

Dramatische Schlussphase vor dem Abpfiff

In der Schlussphase wurde es dann drama­tisch. In der 83. Minute ret­tete zunächst der Pfos­ten für Dynamo, der Nach­schuss ging über das Tor.

Nur sechs Minuten später fol­gte die näch­ste Wahnsinnsszene: Zunächst krachte der Ball an die Lat­te, den Nach­schuss aus kurz­er Dis­tanz pari­erte Bergth­oldt, der zweite Nach­schuss ging vor­bei. Licht­en­berg verzweifelte – Dynamo kämpfte.

Auch in der Nach­spielzeit warf der Tabel­len­zweite noch ein­mal alles nach vorn. Doch die Schw­er­iner vertei­digten mit let­zter Kraft und bracht­en das tor­lose Remis über die Zeit. Der Schlussp­fiff fühlte sich für die Gäste beina­he wie ein Sieg an.

Wichtiger Punkt im Abstiegskampf

Während Licht­en­berg im Auf­stiegsren­nen zwei Punk­te liegen ließ, feiert Dynamo einen wichti­gen Zäh­ler im Kampf um den Klassen­er­halt. Mit großer Lei­den­schaft und mannschaftlich­er Geschlossen­heit ver­lassen die Schw­er­iner vor­erst die Abstiegsplätze.

Viel Zeit zum Dur­chat­men bleibt allerd­ings nicht: Bere­its am Don­ner­stag wartet mit der TSG Neustre­litz im drit­ten Auswärtsspiel in Serie das näch­ste schwere Spiel.