Vom Musikarchiv zur Programmleitung:
Ecki Raff erzählt im Podcast „Man müsste mal“ von seinem Weg beim Radio
Ecki Raff wollte schon als Jugendlicher zum Radio. Im Podcast erzählt er von seinem Weg zum Programmdirektor und warum er ihn wieder verließ.

In Kürze:
- Ecki Raff erzählt im Podcast „Man müsste mal“, wie er vom Musikarchiv über die Moderation bis in die Programmleitung kam.
- Er berichtet von Zweifeln anderer an seinen Fähigkeiten und davon, wie er nach Feierabend für die Arbeit im Studio übte.
- Das Gespräch wurde auf zwei Folgen verteilt. Im ersten Teil geht es auch um Raffs Frage, wie es nach dem Erfolg beim Radio weitergehen sollte.
Ecki Raff wollte früh zum Radio. Mit 14 Jahren griff er nach eigener Erzählung zum Telefon und fragte beim WDR, wann er dort eine Sendung moderieren dürfe. Aus dem Anruf wurde zunächst keine Radiokarriere. Wie er später doch beim Sender landete und warum er seine Laufbahn schließlich überdachte, erzählt Raff in der ersten von zwei Folgen des Podcasts „Man müsste mal“.
Sein beruflicher Weg begann mit einer kaufmännischen Ausbildung und einem BWL-Studium. Beim Radio fing Raff als studentische Hilfskraft im Musikarchiv an. Dort sortierte er CDs, während ihn die Arbeit vor dem Mikrofon weiterhin interessierte.
Dass er Redakteur oder Moderator werden könnte, trauten ihm nach seiner Darstellung zunächst nicht alle zu. Raff ließ sich davon nicht abbringen: Ein Jahr lang übte er nach Feierabend im Sendestudio. Später wurde er Moderator, Musikchef und Programmdirektor. Nach Angaben der Podcast-Macher führte er einen Sender zur Marktführerschaft.
Doch mit dem beruflichen Erfolg stellte sich für Raff eine neue Frage: Wollte er diesen Weg weitergehen? Im Gespräch mit Andreas Lußky und Claus Oellerking erzählt er von seinen Entscheidungen, von Rückschlägen und davon, wie schwer es sein kann, eine vertraute Laufbahn zu verlassen.
Ecki Raff spricht über seine Anfänge
Der Wunsch nach einer Bühne war schon vor Raffs Anruf beim WDR da. Während er als Kind Windpocken hatte, fasste er nach der Erzählung im Podcast den Plan, Rockstar zu werden. Später zog es ihn zum Radio. Die Moderation blieb sein Ziel, auch als seine ersten Aufgaben dort noch wenig mit einer eigenen Sendung zu tun hatten.
Zum Podcast
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Der Einstieg über das Musikarchiv gab Raff die Möglichkeit, den Radiobetrieb kennenzulernen. Eine Zusage für den nächsten Karriereschritt war damit nicht verbunden. Im Podcast berichtet er, dass er sich die Arbeit im Studio über längere Zeit selbst erarbeitete, bevor er eine Chance als Moderator bekam.
Aus dieser ersten Gelegenheit entwickelte sich eine Laufbahn mit Führungsverantwortung. Raff übernahm Aufgaben als Musikchef und später als Programmdirektor. Welche Stationen dazwischen lagen, bei welchen Sendern er arbeitete und in welchem Zeitraum er die Programmleitung innehatte, lässt die Ankündigung der Folge offen.
Was kommt nach dem Erfolg?
Der erste Teil des Gesprächs endet nicht beim Aufstieg im Radio. Raff spricht auch über den Punkt, an dem er trotz seiner beruflichen Erfolge ins Nachdenken kam. Die Entscheidung, einen eingeschlagenen Weg zu verlassen, ist eines der Themen der Folge.
Lußky und Oellerking nennen ihre Gespräche mit Gästen „Küchengespräche“. Gemeint ist eine persönliche Unterhaltung, in der neben beruflichen Stationen auch Zweifel und ungeplante Wendungen Platz haben. Mit Raff wurde das Gespräch so umfangreich, dass die Gastgeber es auf zwei Podcast-Folgen verteilt haben.
Die erste Folge zeichnet seinen Weg von den frühen Plänen bis zur Programmleitung nach. Wie es danach für Raff weiterging, soll im zweiten Teil zur Sprache kommen.





