Edda Rakette (SPD): Kinder- und Jugendrat muss offensiv beworben werden

SPDIn der Schweriner Stadtvertretung soll jetzt die Bildung eines Kinder- und Jugendrates. Edda Rakette (SPD) findet. Das ist viel zu spät.

Die stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses erlärte: „Seit dem Auftrag der Stadtvertretung vor zwei Jahren einen Kinder- und Jugendrat in Schwerin zu bilden, ist viel zu viel Zeit für unergiebige Diskussionen über vermeintliche Probleme bei der Konstituierung des Kinder- und Jugendrats vergeudet worden. Wenn bereits der Stadtschülerrat, der die allermeisten organisatorisch nicht gebundenen Kinder und Jugendliche unserer Stadt repräsentiert, bemängelt, dass die meisten Betroffenen von dem Beteiligungsgremium nichts wüssten, gibt es keinen Anlass ein neues Konzept zu entwickeln, sondern offensiver für die Beteiligung der Jugendlichen zu werben.

Es ist unverständlich, dass CDU und Linke dem Aussetzungsantrag des Jugendhilfeausschusses zur Mehrheit verholfen haben, statt dem Vorschlag des Jugendamtes zu folgen. Dies hatte vorgeschlagen, die weiteren Maßnahmen zur Bildung des Jugendrates unter Einbeziehungen der Erfahrungen von Kommunen, in denen Jugendräte bereits lange erfolgreich arbeiten, durch die Verwaltung selbst weiter zu verfolgen. Die Stadt muss auch in diesem Bereich ihrem eigenen Anspruch auf Kinderfreundlichkeit gerecht werden. Mit dem neuen Beschluss ist die Chance auf Beteiligung junger Menschen an ihren Angelegenheiten an wieder auf die lange Bank geschoben worden.“

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