Ehrgeizige Ziele bei Handball-Drittligisten

Morten Joakim Pedersen verstärkt künftig den Rückraum der Stiere

Pedersen im Doppelpack: Neben Mathias Mark „mmp“ spielt künftig auch Morten Joakim (l.) für die Mecklenburger Stiere. | Barbara Arndt

 

Schwerin. Am 1. Juli begrüßen die Mecklenburger Stiere einen neuen Spieler in ihren Reihen: Morten Joakim Pedersen (24), der große Bruder von Goalgetter Mathias Mark Pedersen, wird zur neuen Saison die Schweriner Vereinsfarben anziehen und als Linkshänder im Rückraum für Verstärkung sorgen. Der gebürtiger Aalborger hat im Alter von zehn Jahren mit dem Handballspielen begonnen und sowohl in seiner Geburtsstadt als auch in Randers, Skanderborg und zuletzt in der Handballhochburg Viborg Erfahrungen gesammelt.

 

„Ich fühle mich bereits als Teil der Mannschaft“

 

„Für mich wird ein Traum wahr. Ich kann es gar nicht erwarten, endlich mit den Stieren loszulegen“, sagt der gelernte Außenhandelskaufmann. Er hat sich sehr bewusst für Schwerin entschieden: „Verein und Mannschaft sind sehr gut aufgestellt. Ich habe beste Eindrücke von meinen ersten Trainingseinheiten und wurde gut aufgenommen. Ich fühle mich bereits als Teil der Mannschaft. Mir ist es wichtig, professionell trainieren zu können. Dafür und im Spiel möchte ich alles geben“, so der ehrgeizige Däne, der seinem Bruder Mathias durchaus den Rang streitig machen und zum besten Spieler avancieren möchte. Seine Teamkollegen und Coach Mannhard „Mücke“ Bech hat er bereits kennen und schätzen gelernt. „Ich freue mich auch schon riesig auf die Atmosphäre in der Kongresshalle.

 

Dort habe ich viele Spiele der Stiere gesehen, wenn ich Mathias besucht habe. Die Fans sind sehr positiv eingestellt. Das macht viel Spaß.“ Auch in der Stadt fühlt sich der Neuzugang aus dem Norden sehr wohl: „Schwerin hat viel zu bieten. Ich mag die kleinen Cafés und Restaurants. Das Schloss ist etwas Besonderes.“ Morten bezieht in diesen Tagen seine neue Wohnung in Lankow. Seine – sicher knapp bemessene – Freizeit teilt er gern mit seiner Familie und seiner Freundin. Und er schätzt noch einen anderen Ball: „Ich bin ein echter Basketball-Freak, aber nur, wenn es ums Zuschauen geht. In meine Hand gehört der Handball“, so der 1,88 Meter große Spieler.

 

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