Einigung: Die Schelfstrasse wird asphaltiert

Nach Beilegung des Streits zwischen Denkmalschutz und Wirtschaftsministerium, möchte die Stadt die Schelftstarssse nun mit Asphalt überziehen Foto: Schwerin-Lokal
Nach Beilegung des Streits zwischen Denkmalschutz und Wirtschaftsministerium, möchte die Stadt die Schelftstarssse nun mit Asphalt überziehen
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(red./pm). Der Streit zwischen Denkmalbehörde und dem Wirtschaftsministerium über die zukünftige Gestaltung der Schelfstrasse ist zu Ende. Die Stadt plant nun die Schelfstrasse auch im zweiten Bauabschnitt zwischen Schelfmarkt und Landreiterstraße durchgängig mit einer Asphaltoberfläche zu befestigen. Ursprünglich sollte an dieser Stelle aus Gründen des Denkmalschutzes eine Oberfläche aus Natursteinpflaster zum Einsatz kommen. Die Pflasterung war jedoch vom Wirtschaftsministerium als nicht förderfähig eingestuft worden. Das Ministerium wies diesen Antrag vor allem ab, weil dadurch keine Lärmminderungseffekte erzielt werden könnten. Ein weiterer Aspekt war aber auch, dass die Kosten für die Naturstein-Sanierung dem Ministerium zu hoch erschienen.

 

Nun wird kostengünstiger gebaut und man hat sich auf eine Asphaltoberfläche verständigt, die zukünftig zu einem minimalen Lärmpegel und wenig Erschütterung beim Befahren der Strasse führen wird. Radefahrer können sich nun auch freuen, dass sie in Zukunft besser als bisher die Strasse befahren können.

 

Die Schelfstraße soll in ihrer gesamten Länge saniert werden. Dabei sollen Fahrbahn, Parkstreifen und Gehwege erneuert werden, ebenso wie die Beleuchtung. Die Fahrbahn soll zukünftig eine Breite von 6,25 Metern erhalten, daneben werden beidseitig die gepflasterten
Parkstreifen von je zwei Metern Breite angeordnet. In die Parkstreifen werden einzelne Baumstandorte integriert. Die Bäume an beiden Straßenseiten werden sich aus gestalterischen Gründen möglichst gegenüber stehen. Beidseitig sind wiederum 2,10 Meter breite, gelb geklinkerte Gehwege mit Mosaikpflasterstreifen zur Angleichung an die Gebäude vorgesehen. Die Baukosten für den zweiten Bauabschnitt sinken durch die Asphaltierung um rund 189.000 Euro und werden rund 813 000 Euro betragen. Der städtische Anteil liegt bei insgesamt 465.000 Euro.

 

Der Kreuzungsbereich Schelfstraße / Landreiterstraße wird aus technologischen Gründen erst zusammen mit dem 2. Bauabschnitt saniert. Dies ist wegen der Verkehrsabwicklung und wegen der Anforderungen der Leitungsträger sinnvoll. Am Knotenpunkt Schelfstraße/ Landreiterstraße ist zur Verkehrsberuhigung eine Plateauaufpflasterung vorgesehen.
Die Bauarbeiten im ersten Bauabschnitt, der rund 650.000 Euro kosten wird, sollen im Juni beginnen und bis Jahresende abgeschlossen sein.

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