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Einigung: Die Schelfstrasse wird asphaltiert

(red./pm). Der Stre­it zwis­chen Denkmal­be­hörde und dem Wirtschaftsmin­is­teri­um über die zukün­ftige Gestal­tung der Schelf­s­trasse ist zu Ende. Die Stadt plant nun die Schelf­s­trasse auch im zweit­en Bauab­schnitt zwis­chen Schelf­markt und

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  • Veröffentlicht März 13, 2014
Nach Beilegung des Streits zwischen Denkmalschutz und Wirtschaftsministerium, möchte die Stadt die Schelftstarssse nun mit Asphalt überziehen Foto: Schwerin-Lokal
Nach Bei­le­gung des Stre­its zwis­chen Denkmalschutz und Wirtschaftsmin­is­teri­um, möchte die Stadt die Schelft­starssse nun mit Asphalt überziehen
Foto: Schw­erin-Lokal

(red./pm). Der Stre­it zwis­chen Denkmal­be­hörde und dem Wirtschaftsmin­is­teri­um über die zukün­ftige Gestal­tung der Schelf­s­trasse ist zu Ende. Die Stadt plant nun die Schelf­s­trasse auch im zweit­en Bauab­schnitt zwis­chen Schelf­markt und Lan­dre­it­er­straße durchgängig mit ein­er Asphal­to­ber­fläche zu befes­ti­gen. Ursprünglich sollte an dieser Stelle aus Grün­den des Denkmalschutzes eine Ober­fläche aus Natursteinpflaster zum Ein­satz kom­men. Die Pflasterung war jedoch vom Wirtschaftsmin­is­teri­um als nicht förder­fähig eingestuft wor­den. Das Min­is­teri­um wies diesen Antrag vor allem ab, weil dadurch keine Lär­m­min­derungsef­fek­te erzielt wer­den kön­nten. Ein weit­er­er Aspekt war aber auch, dass die Kosten für die Naturstein-Sanierung dem Min­is­teri­um zu hoch erschienen.

 

Nun wird kostengün­stiger gebaut und man hat sich auf eine Asphal­to­ber­fläche ver­ständigt, die zukün­ftig zu einem min­i­malen Lärm­pegel und wenig Erschüt­terung beim Befahren der Strasse führen wird. Rade­fahrer kön­nen sich nun auch freuen, dass sie in Zukun­ft bess­er als bish­er die Strasse befahren kön­nen.

 

Die Schelf­s­traße soll in ihrer gesamten Länge saniert wer­den. Dabei sollen Fahrbahn, Park­streifen und Gehwege erneuert wer­den, eben­so wie die Beleuch­tung. Die Fahrbahn soll zukün­ftig eine Bre­ite von 6,25 Metern erhal­ten, daneben wer­den bei­d­seit­ig die gepflasterten
Park­streifen von je zwei Metern Bre­ite ange­ord­net. In die Park­streifen wer­den einzelne Baum­stan­dorte inte­gri­ert. Die Bäume an bei­den Straßen­seit­en wer­den sich aus gestal­ter­ischen Grün­den möglichst gegenüber ste­hen. Bei­d­seit­ig sind wiederum 2,10 Meter bre­ite, gelb gek­link­erte Gehwege mit Mosaikpflaster­streifen zur Angle­ichung an die Gebäude vorge­se­hen. Die Baukosten für den zweit­en Bauab­schnitt sinken durch die Asphaltierung um rund 189.000 Euro und wer­den rund 813 000 Euro betra­gen. Der städtis­che Anteil liegt bei ins­ge­samt 465.000 Euro.

 

Der Kreuzungs­bere­ich Schelf­s­traße / Lan­dre­it­er­straße wird aus tech­nol­o­gis­chen Grün­den erst zusam­men mit dem 2. Bauab­schnitt saniert. Dies ist wegen der Verkehrsab­wick­lung und wegen der Anforderun­gen der Leitungsträger sin­nvoll. Am Knoten­punkt Schelfstraße/ Lan­dre­it­er­straße ist zur Verkehrs­beruhi­gung eine Plateauauf­pflasterung vorge­se­hen.
Die Bauar­beit­en im ersten Bauab­schnitt, der rund 650.000 Euro kosten wird, sollen im Juni begin­nen und bis Jahre­sende abgeschlossen sein.