Landtagswahl 2026:
Endergebnis der Landtagswahl in Schwerin – SPD gewinnt beide Direktmandate
Nach der Nachzählung in sechs Wahlbezirken hat der Wahlausschuss die Ergebnisse für Schwerin I und II festgestellt. Größere Abweichungen von den Meldungen des Wahlabends gab es laut Stadt nicht.

In Kürze:
- Der Schweriner Wahlausschuss hat am Freitag das endgültige Ergebnis der Landtagswahl für die Wahlkreise Schwerin I und II festgestellt.
- Manuela Schwesig und Mandy Pfeifer (beide SPD) gewinnen die Direktmandate.
- Die SPD liegt in beiden Wahlkreisen auch bei den Zweitstimmen vorn.
Der Schweriner Wahlausschuss hat am Freitag, 25. September, das Endergebnis der Landtagswahl in Schwerin festgestellt. Manuela Schwesig und Mandy Pfeifer von der SPD gewinnen die Direktmandate in den Wahlkreisen Schwerin I und Schwerin II. Zuvor waren am Mittwoch Stimmen aus sechs Wahlbezirken erneut ausgezählt worden.
In Schwerin I erhielt Schwesig 21.369 Erststimmen. Auf Leif-Erik Holm von der AfD entfielen 11.064 Stimmen. Das sind rund 54,4 beziehungsweise 28,2 Prozent der gültigen Erststimmen. In Schwerin II gewann Pfeifer mit 8.580 Stimmen vor Petra Federau von der AfD mit 7.306 Stimmen. Dort liegen die Anteile bei rund 43,2 und 36,8 Prozent.
Die Nachzählung hat an der Vergabe der beiden Direktmandate nichts geändert. Nach ihrem Abschluss hatte die Stadt mitgeteilt, dass keine nennenswerten Abweichungen von den am Wahlsonntag gemeldeten Ergebnissen festgestellt worden seien. Ob und um wie viele Stimmen einzelne Ergebnisse berichtigt wurden, geht aus dieser Mitteilung nicht hervor.
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Stadtwahlleiterin Juliane Rickert hatte die erneute Auszählung angeordnet, weil sich in den betroffenen Bezirken Schnellmeldungen und Niederschriften der Wahlvorstände teils unterschieden. In anderen Fällen ließen sich die Angaben wegen der Qualität der Niederschriften nicht eindeutig abgleichen. Die Schnellmeldung übermittelt ein Ergebnis zunächst am Wahlabend; in der Niederschrift hält der Wahlvorstand die Auszählung fest.
In diesen Bezirken wurde nachgezählt
In Schwerin I betraf die Nachzählung Weststadt III, Weststadt VI und den gemeinsamen Briefwahlbezirk 903 für Lankow II und Lankow III. In Schwerin II wurden die Stimmen aus Krebsförden IV/Wüstmark, Großer Dreesch I sowie Großer Dreesch IV/Göhrener Tannen erneut ausgezählt. Die übrigen Schweriner Wahlbezirke waren davon nicht betroffen.
Die Nachzählung fand am Mittwoch öffentlich im Stadthaus statt. Erst danach befasste sich der Wahlausschuss in seiner Sitzung am Freitag mit dem Ergebnis der beiden Wahlkreise. Seine Feststellung ist die Grundlage für die nun vorliegende amtliche Bekanntmachung.
Endergebnis: SPD bei Zweitstimmen vorn
Auch bei den Zweitstimmen liegt die SPD in beiden Wahlkreisen vorn. In Schwerin I erhielt sie 14.862 Stimmen, gefolgt von der AfD mit 10.542. Dahinter stehen die Grünen mit 4.380, Die Linke mit 3.414 und die CDU mit 2.544 Stimmen.
In Schwerin II entfielen 8.056 Zweitstimmen auf die SPD und 7.021 auf die AfD. Die Linke erhielt 1.284 Stimmen, die CDU 1.006 und die Grünen 965. Mit der Zweitstimme wählen die Bürgerinnen und Bürger eine Landesliste; die Erststimme gilt einer Person, die im Wahlkreis kandidiert.
In Schwerin I gaben 39.529 Menschen ihre Stimme ab, in Schwerin II waren es 20.091. Bezogen auf die Zahl der Wahlberechtigten entspricht das einer Beteiligung von rund 80,6 beziehungsweise 73,3 Prozent.




