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Landtagswahl 2026:
Endergebnis der Landtagswahl in Schwerin – SPD gewinnt beide Direktmandate

Nach der Nachzählung in sechs Wahlbezirken hat der Wahlausschuss die Ergebnisse für Schwerin I und II festgestellt. Größere Abweichungen von den Meldungen des Wahlabends gab es laut Stadt nicht.

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  • Veröffentlicht September 28, 2026
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Der Wahlauss­chuss hat am Fre­itag das Endergeb­nis fest­gestellt: Manuela Schwe­sig und Mandy Pfeifer (bei­de SPD) haben die bei­den Direk­t­man­date geholt. Foto: Dario Rochow/privat 

 


In Kürze:

  • Der Schw­er­iner Wahlauss­chuss hat am Fre­itag das endgültige Ergeb­nis der Land­tagswahl für die Wahlkreise Schw­erin I und II fest­gestellt.
  • Manuela Schwe­sig und Mandy Pfeifer (bei­de SPD) gewin­nen die Direk­t­man­date.
  • Die SPD liegt in bei­den Wahlkreisen auch bei den Zweit­stim­men vorn.

 

Der Schw­er­iner Wahlauss­chuss hat am Fre­itag, 25. Sep­tem­ber, das Endergeb­nis der Land­tagswahl in Schw­erin fest­gestellt. Manuela Schwe­sig und Mandy Pfeifer von der SPD gewin­nen die Direk­t­man­date in den Wahlkreisen Schw­erin I und Schw­erin II. Zuvor waren am Mittwoch Stim­men aus sechs Wahlbezirken erneut aus­gezählt wor­den.

In Schw­erin I erhielt Schwe­sig 21.369 Erst­stim­men. Auf Leif-Erik Holm von der AfD ent­fie­len 11.064 Stim­men. Das sind rund 54,4 beziehungsweise 28,2 Prozent der gülti­gen Erst­stim­men. In Schw­erin II gewann Pfeifer mit 8.580 Stim­men vor Petra Fed­er­au von der AfD mit 7.306 Stim­men. Dort liegen die Anteile bei rund 43,2 und 36,8 Prozent.

Die Nachzäh­lung hat an der Ver­gabe der bei­den Direk­t­man­date nichts geän­dert. Nach ihrem Abschluss hat­te die Stadt mit­geteilt, dass keine nen­nenswerten Abwe­ichun­gen von den am Wahlson­ntag gemelde­ten Ergeb­nis­sen fest­gestellt wor­den seien. Ob und um wie viele Stim­men einzelne Ergeb­nisse berichtigt wur­den, geht aus dieser Mit­teilung nicht her­vor.

 


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Stadt­wahllei­t­erin Juliane Rick­ert hat­te die erneute Auszäh­lung ange­ord­net, weil sich in den betrof­fe­nen Bezirken Schnellmel­dun­gen und Nieder­schriften der Wahlvorstände teils unter­schieden. In anderen Fällen ließen sich die Angaben wegen der Qual­ität der Nieder­schriften nicht ein­deutig abgle­ichen. Die Schnellmel­dung über­mit­telt ein Ergeb­nis zunächst am Wahlabend; in der Nieder­schrift hält der Wahlvor­stand die Auszäh­lung fest.

In diesen Bezirken wurde nachgezählt

In Schw­erin I betraf die Nachzäh­lung West­stadt III, West­stadt VI und den gemein­samen Briefwahlbezirk 903 für Lankow II und Lankow III. In Schw­erin II wur­den die Stim­men aus Kreb­s­för­den IV/Wüstmark, Großer Dreesch I sowie Großer Dreesch IV/Göhrener Tan­nen erneut aus­gezählt. Die übri­gen Schw­er­iner Wahlbezirke waren davon nicht betrof­fen.

Die Nachzäh­lung fand am Mittwoch öffentlich im Stadthaus statt. Erst danach befasste sich der Wahlauss­chuss in sein­er Sitzung am Fre­itag mit dem Ergeb­nis der bei­den Wahlkreise. Seine Fest­stel­lung ist die Grund­lage für die nun vor­liegende amtliche Bekan­nt­machung.

Endergebnis: SPD bei Zweitstimmen vorn

Auch bei den Zweit­stim­men liegt die SPD in bei­den Wahlkreisen vorn. In Schw­erin I erhielt sie 14.862 Stim­men, gefol­gt von der AfD mit 10.542. Dahin­ter ste­hen die Grü­nen mit 4.380, Die Linke mit 3.414 und die CDU mit 2.544 Stim­men.

In Schw­erin II ent­fie­len 8.056 Zweit­stim­men auf die SPD und 7.021 auf die AfD. Die Linke erhielt 1.284 Stim­men, die CDU 1.006 und die Grü­nen 965. Mit der Zweit­stimme wählen die Bürg­erin­nen und Bürg­er eine Lan­desliste; die Erst­stimme gilt ein­er Per­son, die im Wahlkreis kan­di­diert.

In Schw­erin I gaben 39.529 Men­schen ihre Stimme ab, in Schw­erin II waren es 20.091. Bezo­gen auf die Zahl der Wahlberechtigten entspricht das ein­er Beteili­gung von rund 80,6 beziehungsweise 73,3 Prozent.