Sa, 13. Juni 2026
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Inflation in MV steigt weiter:
Energie- und Kraftstoffkosten belasten Haushalte zunehmend

Die Inflation in Mecklenburg-Vorpommern steigt weiter an. Besonders Kraftstoffe und Heizöl verteuerten sich im April massiv.

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  • Veröffentlicht Mai 20, 2026
Inflation MV
Die Infla­tion in MV ist im April gestiegen. Bild von Alexandra_Koch auf Pix­abay

 

Die Infla­tion in Meck­len­burg-Vor­pom­mern hat im April erneut spür­bar ange­zo­gen. Nach Angaben des Sta­tis­tis­chen Lan­desamtes lag die Teuerungsrate im Ver­gle­ich zum Vor­jahres­monat bei drei Prozent. Damit set­zt sich der Trend steigen­der Ver­braucher­preise fort. Bere­its im März hat­te die Infla­tion­srate 2,7 Prozent betra­gen, nach­dem sie im Feb­ru­ar noch bei 1,8 Prozent gele­gen hat­te.

Beson­ders deut­lich ver­teuerten sich zulet­zt Kraft­stoffe. Hin­ter­grund sind unter anderem die Auswirkun­gen des Iran-Kriegs auf die inter­na­tionalen Energiemärk­te. Die Preise für Ben­zin und Diesel lagen im April um 31,4 Prozent höher als im gle­ichen Monat des Vor­jahres. Gegenüber März stiegen die Kraft­stoff­preise nochmals um 9,7 Prozent an.

Die höheren Sprit­preise wirk­ten sich auch ins­ge­samt auf die Aus­gaben im Verkehrs­bere­ich aus. Laut Sta­tis­tikamt ver­teuerten sich pri­vate Aus­gaben für Verkehr im Ver­gle­ich zum April 2025 um 9,1 Prozent.

 

Lebensmittel bleiben teuer

Auch beim Einkauf im Super­markt mussten Ver­brauch­er erneut tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für Nahrungsmit­tel und alko­hol­freie Getränke stiegen inner­halb eines Jahres um 0,9 Prozent. Beson­ders Fleisch und Fleis­chwaren ver­teuerten sich mit einem Plus von 3,2 Prozent deut­lich. Ent­las­tung gab es dage­gen bei Gemüse: Hier gin­gen die Preise leicht um 0,5 Prozent zurück. Zudem wur­den alko­holis­che Getränke und Tabak­waren im Jahresver­gle­ich um 4,2 Prozent teur­er.

Ein weit­er­er wesentlich­er Fak­tor für die Leben­shal­tungskosten bleiben die Wohn- und Energiekosten. Vor allem Heizöl ver­teuerte sich mas­siv. Die Preise lagen im April um 34,8 Prozent höher als noch ein Jahr zuvor. Strom wurde dage­gen gün­stiger und kostete 7,4 Prozent weniger als im Vor­jahres­monat. Die Gaspreise stiegen lediglich leicht um 0,3 Prozent.

Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Belas­tun­gen für viele Haushalte in Meck­len­burg-Vor­pom­mern trotz rück­läu­figer Strompreise weit­er­hin hoch bleiben. Beson­ders steigende Energie- und Kraft­stof­fkosten treiben die Infla­tion derzeit deut­lich an.