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Ermittler aus den VAE setzen Untersuchungen zu Flydubai-Zwischenfall fort

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  • Veröffentlicht September 30, 2026
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Foto: NDTV

 

Die Zivil­luft­fahrt­be­hörde der Vere­inigten Ara­bis­chen Emi­rate (GCAA) gab am Mittwoch bekan­nt, dass die Ermit­tlung­steams weit­er­hin mit den zuständi­gen Behör­den zusam­me­nar­beit­en, um die Ursachen und Umstände des Vor­falls an Bord des Fly­dubai-Fluges von Dubai nach Tel Aviv zu ermit­teln. Dies schließt eine Über­prü­fung der betrieblichen und sicher­heit­stech­nis­chen Aspek­te ein.

In ein­er Erk­lärung bestätigte die Behörde, dass es auf dem Fly­dubai-Flug FZ1073 vom Dubai Inter­na­tion­al Air­port zum Ben Guri­on Inter­na­tion­al Air­port einen „Sicher­heitsvor­fall“ gegeben habe, der unter Kon­trolle gebracht wor­den sei. Dies habe eine Umleitung des Flugzeugs und eine Not­landung auf dem Flughafen Tabuk in Sau­di-Ara­bi­en erforder­lich gemacht.

Die Behörde erk­lärte weit­er: „Der Vor­fall führte zu Ver­let­zun­gen bei eini­gen Besatzungsmit­gliedern, die zur notwendi­gen medi­zinis­chen Ver­sorgung in ein Kranken­haus in Sau­di-Ara­bi­en gebracht wur­den.“ Sie betonte zudem, dass „die Sicher­heit der Pas­sagiere und der Besatzung ober­ste Pri­or­ität hat.“

Die GCAA forderte die Öffentlichkeit auf, keine inof­fiziellen Infor­ma­tio­nen zu ver­bre­it­en oder den Ergeb­nis­sen der Unter­suchung vorzu­greifen. Die Ergeb­nisse wer­den der Öffentlichkeit nach Abschluss der Ermit­tlun­gen mit­geteilt.

Indis­che und ara­bis­che Medi­en­berichte hoben den Mut und die Men­schlichkeit des in Dubai leben­den indis­chen Piloten, Kapitän Sum­it Matchar, her­vor. Er griff ein, um seinen oman­is­chen Copi­loten daran zu hin­dern, das Fly­dubai-Pas­sagier­flugzeug mit 150 Pas­sagieren an Bord zum Absturz zu brin­gen.

Medi­en­bericht­en zufolge besitzt der Copi­lot, der der Tat beschuldigt wird, die oman­is­che Staats­bürg­er­schaft. Er habe ver­sucht, die Kon­trolle über das Flugzeug zu übernehmen und es zum Absturz zu brin­gen. Der Kapitän habe jedoch mit Unter­stützung eines südafrikanis­chen Piloten und einiger Pas­sagiere den Ver­such vere­it­elt. Zeu­ge­naus­sagen und offizielle Berichte bestäti­gen, dass Kapitän Matchar mehrfach von seinem oman­is­chen Copi­loten mit ein­er an Bord befind­lichen Not­fal­laxt ange­grif­f­en, niedergestochen und blutüber­strömt wurde.

 

Matchar ist ein hocher­fahren­er Pilot mit mehr als 13 Jahren Erfahrung auf Boe­ing 737-Flugzeu­gen. Er ist seit Juni 2022 als Kapitän für Fly­dubai tätig, nach­dem er 11 Jahre bei ein­er anderen Flugge­sellschaft ver­bracht und dort als Senior-Kapitän und Line Train­ing Cap­tain fungiert hat­te.

Die Aufze­ich­nun­gen des indis­chen Piloten bele­gen über 9.500 Flugstun­den, darunter mehr als 6.400 Stun­den als ver­ant­wortlich­er Pilot (Pilot-in-Com­mand). Von Novem­ber 2020 bis Juni 2022 war er zudem als Line Train­ing Cap­tain tätig. Seine Exper­tise umfasst die Aus­bil­dung und Überwachung von Piloten, Crew Resource Man­age­ment, Flug­stan­dards und Com­pli­ance sowie den Betrieb von Boe­ing 737 NG-Flugzeu­gen.

Der Vor­fall ereignete sich am Mittwoch an Bord des Fly­dubai-Fluges FZ1073. Die Boe­ing 737 sendete Notsig­nale aus, bevor sie in Tabuk, Sau­di-Ara­bi­en, not­landete. Den Bericht­en zufolge befan­den sich rund 150 Pas­sagiere an Bord, die alle in Sicher­heit sind.

Laut Medi­en­bericht­en, darunter der israelis­che Sender Chan­nel 12, hörten die Pas­sagiere Geräusche ein­er Auseinan­der­set­zung und die Schreie ein­er Per­son, die um Hil­fe rief. Die Pas­sagiere gaben an, dass das Flugzeug begann, das Gle­ichgewicht zu ver­lieren, was Panik und Schreie an Bord aus­löste.

Zeu­ge­naus­sagen gegenüber dem israelis­chen Sender zufolge gelang es schließlich zwei Per­so­n­en – die als Piloten beschrieben wur­den – die Kon­trolle über das Flugzeug zurück­zugewin­nen, während andere ver­sucht­en, den Angreifer auf dem Boden der Kabine zu bändi­gen.

Zuvor hat­ten israelis­che Medi­en­berichte von ein­er Eskala­tion zu ein­er kör­per­lichen Auseinan­der­set­zung gesprochen. Es wurde berichtet, dass ein­er der Piloten das Bewusst­sein ver­lor, während der andere die Kon­trolle über das Flugzeug übernehmen und es sich­er nach Sau­di-Ara­bi­en umleit­en kon­nte.